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Kommen jetzt die E-Cabrios?: Emotionale Elektriker

Toyota hat Ende 2021 einen Roadster mit batterieelektrischem Antrieb gezeigt. Zu Technik, Modellnamen oder Marktstart gibt es keine Angaben
© Foto: Toyota

Cabriolet-Vergnügen und E-Mobilität haben noch nicht so recht zusammengefunden. Das wird sich allerdings in den nächsten Jahren ändern.


Datum:
28.07.2022
Autor:
Mario Hommen/SP-X
Lesezeit: 
5 min
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Limousinen, Kleinwagen, Vans und vor allem SUV – der E-Antrieb hat sich in eigentlich schon jeder Auto-Gattung breit gemacht. Nur emissionsfreie Roadster und Cabriolets sind, sieht man einmal von Faltdach-Varianten bei Smart und Fiat ab, bislang absolute Ausnahmeerscheinungen. Das könnte sich in Zukunft ändern und damit die E-Mobilität auch stärker als bisher aus der ökologischen Nische rein in die Herzen vieler bislang skeptischer Autofahrer bringen. Hier fünf spannende Ausblicke:


Ausblick Elektro-Cabrios

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Tesla Roadster II

Der nachhaltige Erfolg von E-Autos ist eng mit dem Aufstieg der Marke Tesla verbunden, die 2008 mit dem Roadster I den Grundstein für ihren Erfolg legte. Doch der war in den ersten Jahren noch recht bescheiden. Den Weg nach Europa haben nur einige hundert Exemplare des E-Flitzers auf Lotus-Basis gefunden. 2012 wurde seine Produktion eingestellt. Dennoch folgte nur fünf Jahre später die Ankündigung eines Comebacks für den Roadster, für den Tesla zudem atemberaubende Eckdaten versprach: Eine Sprintzeit auf 100 km/h in unter 2 Sekunden, über 400 km/h Topspeed, 1.000 Kilometer Reichweite. Das damals gezeigte Konzept war außerdem schick verpackt. Immer Mal wieder wurde ein Serienstart zeitnah angekündigt und dann wieder verschoben. Nach jüngsten Aussagen soll es nun 2023 so weit sein. Tesla hat mit vielen Projekten zu kämpfen. Es wäre keine Überraschung, wenn sich der Roadster II noch weiter verzögern würde.    


Tesla Roadster 2.0

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MG Cyberster

So ganz genau, wann die wiederbelebte Marke MG ihren ersten Elektro-Roadster namens Cyberster auf den Markt bringen wird, bleibt ebenfalls noch eine spannende Frage. 2024 besagen Gerüchte. Vorgestellt wurde der Zweisitzer im April 2021 als sehenswertes Konzept, das in unter drei Sekunden auf Tempo 100 sprinten und 800 Kilometer Reichweite haben soll. Kurz nach der Präsentation wurde bereits der Serienbau beschlossen. Den Chinesen scheint es offensichtlich ernst mit einem baldigen Start zu sein. Mittlerweile kursieren Patentzeichnungen eines schicken, allerdings weniger spektakulär als die Studie gezeichneten Stoffdach-Flitzer.


MG Cyberster

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Fisker Ronin

Ebenfalls 2024 will die ebenfalls reaktivierte E-Auto-Marke Fisker ein viersitziges Cabriolet auf den Markt bringen. Vom Oben-ohne-Stromer wurde unter dem Projektnamen Ronin bereits ein erstes Bild veröffentlicht. Wie schon die zuvor genannten E-Cabrios soll beim Frischluft-Fisker ein potenter Antrieb aus drei Motoren eine Sprintzeit auf 100 km/h in rund zwei Sekunden und ein Riesenakku fast 1.000 Kilometer Reichweite erlauben. Es gibt sogar schon einen Preis von 200.000 US-Dollar.

Fisker Ronin
© Foto: Fisker Ronin

Wiesmann Thunderball

Im April 2022 meldete sich mit Wiesmann ebenfalls eine wiederbelebte Marke mit dem Elektro-Roadster Thunderball zurück. Der Zweisitzer greift das für Wiesmann typische Retro-Styling auf, verzichtet allerdings auf den bislang üblichen BMW-V8. Stattdessen ist ein 800-Volt-E-Antrieb mit 500 kW / 680 PS geplant, mit dem der 1,7-Tonner in unter drei Sekunden Tempo 100 erreichen soll. Eine 92 kWh große Batterie soll eine Reichweite von 500 Kilometer erlauben. Ein Marktstarttermin wurde noch nicht genannt, dafür allerdings ein Preis von 300.000 Euro.

Wiesmann Thunderball
© Foto: Wiesmann

Toyota MR2

Toyota hat lange Zeit einen Bogen um Elektroautos gemacht. Doch mittlerweile haben die Japaner die Zeichen der Zeit erkannt und Ende 2021 gleich ein Füllhorn elektrischer Konzepte enthülle. Darunter befand sich auch ein knackig proportionierter Zweisitzer, der seither als potenzieller Nachfolger des MR2 gehandelt wird. Angaben zum Modellnamen, zur Technik oder einen möglichen Marktstart hat Toyota bislang nicht gemacht. Es handelt sich um einen auffällig progressiv gestalteten Sportwagen mit liquider Außenhaut, dramatischen Wölbungen und flacher Schnauze. In der Front fallen zudem große seitliche Luftöffnungen auf, die von markanten LED-Lichtstreifen gerahmt werden. Bemerkenswert außerdem: Front- und Seitenscheiben bilden eine Einheit, Türgriffe sind nicht erkennbar. "Bauen! Unbedingt.", werden wohl die meisten Roadster-Fans denken. Nur so zum Spaß werden die Japaner den Roadster jedenfalls nicht enthüllt haben.

© Foto: Toyota

30 Jahre Toyota MR2 (W20)

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