Bild 1 von 9: 300 Meter von der Autoland-Zentrale in Leipzig-Sandersdorf-Brehna entfernt liegt das firmeneigene Hotel Bavaria. Dort startete die Exkursions-Begegnung bei Deutschlands größtem Autodiscounter, der Autoland AG.
Bild 2 von 9: Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Autoland AG, Christian Lindner, und Prof. Benedikt Maier, der die Exkursion organisierte und leitete, eröffneten im Restaurant des Hotels "Bavaria" nach dem Willkommensbuffet mit Referaten die Exkursion. Lindner sprach zum Thema "Von Deutschlands größtem Autodiscounter zur lokal-digitalen Handelsplattform".
Bild 3 von 9: Laut Christian Lindner sind die operativen Säulen die passende Ware, der Preis, die Sichtbarkeit und Stetigkeit der Werbung sowie die Prozessqualität vor Ort. Er sprach dabei vom Industrialisierungskonzept: gesetzte Standards, klare Prozesse und Zentralisierung. Dabei zählt im Vertrieb nicht nur die Stückzahl, sondern auch der Ertrag des jeweiligen Fahrzeugs, der Ertrag aus der Inzahlungnahme und der Finanzierung. Lindners Blick ging immer wieder über den Teich zu den dortigen großen Handelsgruppen wie Carvana. Das Zielbild für Autoland ist der Deckungsbeitrag je Kunde, Lead-to-Sale, Finanzierungspenetration, Inzahlungnahme-Quote, Standtage sowie Wiederverkaufsrate. Die vertikale Wachstumsplanung läuft hin zu einer klaren Markenbildung. Lindner: "Es gibt in Deutschland eine Marke, die sich jeder leisten kann: Autoland." Dann erläuterte Lindner das Modell von "auto.de". Grundsätzlich geht es um die lokale Abschlussstärke in Verbindung mit digitaler Steuerungslogik. Autoland verfügt dazu über integrierte Datenbestände, und diese gilt es in Echtzeit zu nutzen. Handlungsmaßstab ist: Was kommt im Markt an? Lindner stellte sich anschließend den Fragen der Studentenschaft. Aufmerksamer Zuhörer unter der Studentenschaft: CEO Wilfried Wilhelm Anclam.
Bild 4 von 9: Dr. Kenneth Hädecke, Leiter Internationaler Einkauf, erläuterte den aktuellen Stand der Bestands- und Zulassungsentwicklung von E-Autos und ging auf die Veränderungen in diesem Jahr ein. Das zweite Thema galt der Entwicklung der chinesischen Marken. Hädecke zeigte dazu die technologische E-Auto-Entwicklung auf, darunter die Entwicklung der WLTP-Reichweiten für E-Autos bis 2030 auf bis zu 1.000 Kilometer. Bei den Zulassungen von E-Fahrzeugen liegt Autoland bei 5,33 Prozent, der deutsche Zulassungsmarkt aktuell bei 3,1 Prozent. Dann nahm der Referent Stellung zu den über 150 chinesischen Automarken, wobei ein Hersteller oft mehrere Marken unter seinem Konzerndach führt. Hädecke, der sich auch die Produktion verschiedener chinesischer Hersteller vor Ort anschaute, berichtete über deren Beherrschung der Robotik, sodass die Autoproduktion nahezu ohne Menschen auskomme. Anschließend präsentierte Hädecke der Studentenschaft auf dem Hotelparkplatz einige chinesische Marken und zeigte deren Besonderheiten auf. Da kommt für den deutschen Markt eine Preislawine ins Rollen.
Bild 5 von 9: Andreas Brückner, Leiter der Softwareentwicklung, legte seinen Schwerpunkt auf KI. Ausgangspunkt war die grundsätzliche Feststellung, dass Autoland seine Software schon immer herstellerunabhängig entwickelt. Dies gilt nun auch für interne App-Entwicklungen. Brückner: "Man muss für KI eine Methodenkompetenz entwickeln, um die richtigen Leitplanken für alle zu setzen." Am Beispiel der selbst entwickelten Finanzierungs-App wird die Unterstützung für den einzelnen Verkäufer offensichtlich. Er erhält in Echtzeit beim jeweiligen Fahrzeugverkauf aktuelle Preisinformationen zum Auto selbst sowie eine punktgenaue Finanzierungsofferte. Für Brückner ist KI mehr als ChatGPT. Faszinierend an der Entwicklung ist für ihn, welche Probleme beziehungsweise Prozesse sich mit KI in welcher Geschwindigkeit lösen lassen.
Bild 6 von 9: Jetzt begrüßte CEO Wilfried Wilhelm Anclam "seine Geislinger Studentenschaft". Durch die Ehrung zum Senator der Hochschule, die er für seine nahezu zwanzigjährige Tätigkeit als Gastdozent an der HfWU Geislingen sowie als Mäzen und Exkursionsarrangeur erhalten hat, ist er seit dem 14. Oktober 2026 Mitglied der Hochschule. Er stellte nun sein Lebenswerk vor, das die Studentenschaft in Person wie auf 700.000 Quadratmetern Firmenfläche vor Ort live er-fahren konnte. Größe, Ertrag und Effizienz sind drei Leitlinien seiner Ausführungen. Daraus entwickelte er seine anspruchsvollen Zukunftsvisionen mit klaren Zielvorstellungen. Nachdem er Ende 2027 50 Jahre "an der Front" herzhaft gewirkt haben wird, denkt CEO Wilfried Wilhelm Anclam daran, nach und nach Managementaufgaben abzugeben. Anclams Handhaltung bringt eine weitere Tugend zum Ausdruck: ein großzügiger Geber zu sein. 46 Gastgeschenke haben seine Assistentinnen Christina Dorn und Jaana Dietz zusammengestellt und aufgereiht. Den umfangreichen Inhalt unterlegt der Senator unter anderem mit "geistigem Futter". Hier das Buch "Deutsch vom Scheitel bis zur Sohle: Ein Vademecum". Das ist ein humorvoller, persönlicher Spaziergang durch die "Seelenlandschaft der Deutschen". Wer Anclams Outfit aufmerksam registriert, weiß um sein begnadetes Stilempfinden. Und das auf vielerlei Ebenen. Auch das ist eine seiner Botschaften, die er als genialer Kaufmann und Verkäufer seiner Studentenschaft anschaulich weitergeben möchte.
Bild 7 von 9: Dr. Hädecke erläuterte bei der anschließenden Busrundfahrt durch das gesamte Autoland-Areal die besonderen Highlights: von der ersten Autoland-Niederlassung über das grandiose Autowerk, in dem monatlich 5.000 Fahrzeuge industriell aufbereitet werden, bis zu den Standorten der Logistik sowie der Immobilien- und Marketing-Zentrale.
Bild 8 von 9: Bis zum abendlichen Treffen ab 19 Uhr im "The Westin Leipzig" schaute sich die Studentenschaft bei einer Führung die wichtigsten Highlights im Zentrum der Stadt an. Danach fand der gemeinsame Ausklang mit CEO Wilfried Wilhelm Anclam und seinen Führungskräften statt. Da ist der CEO ganz wesenhaft in seinem Element: mitreißend! Auch hier fällt während mehr als einer Stunde mit Fragen und Antworten auf, wie präsent der Senator in Geist und Gestik ist. Immer voll da! Auf die Frage, was für ihn die größte Herausforderung sei: "Das ist, die richtigen Mitarbeiter zu finden." Weitere Fragen galten dem internationalen Einkauf, dem freien Mehrmarkenmanagement und der Frage, wie er Hotelier des "Bavaria-Hotels" wurde, unter anderem. Prof. Dr. Benedikt Maier überbrachte den Dank der Hochschule und der Studentenschaft für Anclams besonderes Engagement für und an der Hochschule in Geislingen. Das alles war unterlegt mit einem vorzüglichen Buffet nebst Getränken, das Senator Wilfried Wilhelm Anclam zur Freude aller einmal mehr humorig monetär beisteuerte.
Bild 9 von 9: Die Autoland-Führungskräfte mischten sich selbstredend unter die Studentenschaft: vom Leiter Personal (Michael Kaffee) über Marketing (Alexander Stindt), IT (Thomas Weger), Carsten Schweibel, Bereichsleiter Vertrieb, bis zur Leitung AutoWelt mit Daniel Nietzschmann. CEO und Senator Wilfried Wilhelm Anclam mit Assistentin Christina Dorn, die die Exkursion der Studentenschaft bei Autoland organisierte, und Prof. Dr. Benedikt Maier. Unten rechts im Bild sitzt oben als "Vorsitzender" dieser Runde Vincent Otto. Ford-Händlerssohn aus Cottbus. Er richtete mir besondere Grüße von seinen Eltern und Großeltern aus. Seine Mutter hieß zu ihrer Studienzeit in Geislingen Beatrix Frahnow. Das fiel mir nach 30 Jahren sofort ein. Ich konnte mich daran erinnern, wie ich mit Ford-Händler Siegfried Ernst aus Freiburg und Willi Böhler vom Ford-Außendienst vor Ort zur Visitation in Cottbus war und Beatrix für uns Klavier spielte. Lang ist's her! Beatrix saß bei mir auf der Studienbank. Bitte, da gab es Sohn Vincent noch nicht einmal in der Planung. Es war mir einmal mehr eine ganz besondere Freude, ein "Pflänzle" in der dritten Generation live kennenzulernen. So schön zu sehen, was wird! Gut, mein Branchenengagement galt bis heute immer dem Automobilhandel, und dieses "Vincent-Beispiel" ist für mich eine ganz besondere Motivation für meine jetzige Tätigkeit. Dank der "Anclam-Brachat-Stiftung", die Senator Wilfried Wilhelm Anclam inzwischen auf 400.000 Euro angehoben hat.
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