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Auto-Abo: Vive La Car auf Expansionskurs

In der Schweiz startet BMW/Mini gemeinsam mit Vive La Car ein Abo-Modell.
© Foto: Screenshot

Nach Österreich startet das Mobility Fintech sein Auto-Abo jetzt auch im anspruchsvollen Schweizer Markt. Partner sind die Premiummarken BMW und Mini.


Datum:
20.05.2020
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Vive La Car treibt die Internationalisierung seines Geschäfts voran. Kurz nach dem Markstart in Österreich Ende April greift der Auto-Abo-Anbieter jetzt auch in der Schweiz an. Dazu kooperieren die Stuttgarter mit dem BMW-Konzern. Ab Mittwoch können unter www.BMW-Abo.ch oder www.Mini-Abo.ch junge Gebrauchtfahrzeuge der Schweizer Handelspartner zur flexiblen Nutzung gebucht werden, wie das Unternehmen mitteilte.

"Der Start in der Schweiz ist für Vive La Car ein nächster, großer Schritt. Wir haben für die BMW Group eine völlig neue Plattform entwickelt ", sagte Gründer und CEO Mathias R. Albert. Die in einer "White-Label-Kooperation" entwickelte Lösung erfülle die hohen Anforderungen eines anspruchsvollen Marktes. Albert verwies auf landesspezifische Besonderheiten wie "eine andere Währung, drei Landessprachen und in jedem Kanton ein anderer Steuersatz".

Wie bei den Angeboten in Deutschland und Österreich erfolgt die Buchung des Abo-Fahrzeugs komplett online. Die Abholung und Rückgabe erfolgen beim jeweiligen BMW- oder Mini-Autohaus. Im Abo-Preis sind alle Kosten für Zulassung, Versicherung, Steuern und Vignette enthalten. Über die Dauer der Fahrzeugnutzung können die Abonnenten frei bestimmen, die maximale Laufzeit beträgt 24 Monate. Festgelegt ist nur die Kündigungsfrist von drei Monaten. Die Kilometer-Pakete reichen von 500 bis 2.000 Kilometer.

Neue Zielgruppen

"Mit dem neuen Abo-Modell erschließen wir einen zusätzlichen Vertriebsweg für unsere BMW und Mini Partner in der Schweiz", sagte Landeschef Paul de Courtois. Das flexible Angebot und die attraktive Fahrzeugauswahl böten "ideale Voraussetzungen, um neue Kunden an die Produkte unserer Marken heranzuführen".

Vive La Car war im Frühjahr 2019 an den Start gegangen. Das Mobility Fintech verknüpft das Angebot an Bestandsfahrzeugen beim Vertragshandel mit dem trendigen Auto-Abo. Anders als viele Mitbewerber baut das Unternehmen keinen eigenen Bestand auf. (rp)

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