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Diess nach Treffen mit Musk: Keine Kooperation mit Tesla

Elon Musk (l.) und Herbert Diess begegneten sich nicht zum ersten Mal - die beiden Firmen-Chefs trafen beispielsweise bei der Verleihung des Goldenen Lenkrads im Dezember 2019 aufeinander (Bild).
© Foto: picture alliance/dpa | Jörg Carstensen

Nachdem sich VW-Chef Dies und Tesla-Boss Musk getroffen hatten, gab es reichlich Spekulationen um Gemeinschaftsprojekte beider Unternehmen. Dazu wird aber nicht kommen.


Datum:
08.09.2020
4 Kommentare

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Nach seinem Treffen mit Tesla-Chef Elon Musk samt kurzem Auto-Test auf dem Braunschweiger Flughafen hat VW-Chef Herbert Diess klargestellt, dass die beiden Unternehmen keine Gemeinschaftsprojekte planen. Entsprechende Spekulationen hatten jüngst die Runde gemacht. Beide Manager verstehen sich seit längerem gut, und zum Abschluss seines Deutschland-Besuchs in der vergangenen Woche hatte Musk das neue Elektroauto ID.3 von Volkswagen ausprobiert. "Wir sind nur mit dem ID.3 gefahren und haben uns unterhalten", schrieb Diess nun im Online-Netzwerk LinkedIn. "Es bahnt sich kein Deal/keine Zusammenarbeit an."

Musk hatte am späten Donnerstagabend eine überraschende Stippvisite in Niedersachsen eingelegt. Das zunächst geheim gehaltene Treffen mit Diess fand auf dem Regional-Airport Braunschweig-Waggum nahe der Wolfsburger VW-Zentrale statt, den der Autokonzern auch für seine Flugzeugflotte nutzt. Nachdem der Privatjet des Tesla-Chefs dort gelandet war, drehte er zusammen mit Diess eine Runde in einem ID.3.

Bei der Fahrt über das regennasse Vorfeld und die Startbahn zeigte sich Musk laut Videomitschnitt zufrieden mit der Lenkung: "Dafür, dass es kein Sportwagen ist, ist sie ziemlich gut." Er testete auch die Beschleunigung und erkundigte sich nach dem Batterie-Typen und dem Spurhalte-Assistenten. Im Gegensatz zu Tesla ist Volkswagen bisher vor allem auf die Zulieferung externer Batteriezellen aus Asien angewiesen, baut derzeit aber auch eine eigene Produktion auf.

Diess und Musk schätzen einander. Beide Manager haben sich in der Vergangenheit gegenseitig dafür gelobt, dass sie es jeweils mit der E-Mobilität ernst meinen. Musk bekam in Braunschweig auch eine Ausgabe des kommenden Kompakt-SUV ID.4 zu Gesicht. Diess testete inzwischen seinerseits ein Exemplar des Tesla Model Y. (dpa)

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KOMMENTARE


Gerhard Krauser

08.09.2020 - 17:40 Uhr

"Freundlichkeit ist eine Sprache, die Taube hören und Blinde lesen können." Mark Twain


Timo Schultz

09.09.2020 - 07:24 Uhr

Beide können einfach Marketing ... nicht mehr, nicht weniger.


Henry

09.09.2020 - 12:14 Uhr

Man sieht mit schreckensweiten Augen Zeiten von Etatismus und Staatswirtschaft auf einen zukommen. Dazu gehört auch immer der Niedergang des sartorialen Auftritts. Sieht das spillerig aus, diese weißen Hemden ohne Unterhemd ...


Timo Gabele

09.09.2020 - 13:33 Uhr

Wenn ich VW wäre, würde ich eine Kooperation ins Auge fassen. Von Tesla kann der VW-Konzern viel lernen.


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