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Zweites Quartal: Chrysler profitiert von starkem Heimatmarkt

Wieder auf Kurs: Chrysler
© Foto: Auto-Medienportal.Net/Manfred Zimmermann

Die florierenden US-Verkäufe füllen dem Autobauer die Kasse. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz um 23 Prozent auf 16,8 Milliarden Dollar. Unterm Strich blieben 436 Millionen Dollar übrig.


Datum:
31.07.2012
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Die florierenden Verkäufe in seiner Heimat füllen dem US-Autobauer Chrysler die Kasse. Im zweiten Quartal konnte die Fiat-Tochter ihren Umsatz um 23 Prozent auf 16,8 Milliarden Dollar hochschrauben (13,7 Milliarden Euro). Der Gewinn lag bei unterm Strich 436 Millionen Dollar, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von 370 Millionen Dollar aufgelaufen war.

Chrysler habe aus seiner Vergangenheit gelernt, erklärte Firmenchef Sergio Marchionne am Montag. Chrysler hatte während der Wirtschaftskrise 2009 nur dank Staatshilfe überlebt. Fiat half mit technischem Know-How und hält mittlerweile die Mehrheit am Unternehmen. Neue Modelle brachten die Käufer zurück. Zu den Marken gehören Jeep, Dodge und die Pick-up-Trucks von Ram.

Im zweiten Quartal verkaufte Chrysler weltweit 582.000 Wagen – ein Plus von 20 Prozent. Der Marktanteil in den USA verbesserte sich nach Firmenangaben von 10,6 auf 11,2 Prozent. Außerhalb Nordamerikas konnte der Hersteller um 58 Prozent auf 70.000 Wagen zulegen. Darunter waren 19.000 Autos aus Chrysler-Fertigung, die von der Muttergesellschaft Fiat verkauft wurden. So fährt die Limousine Chrysler 300 auf Europas Straßen als Lancia Thema.

Jahresziele fest im Blick

Chrysler sieht sich damit weiterhin auf Kurs, seine Jahresziele zu erreichen: Der Ford- und GM-Rivale will 2,3 bis 2,4 Millionen Wagen ausliefern und damit einen Umsatz von rund 65 Milliarden Dollar erwirtschaften, was ein Zuwachs von 18 Prozent zum Vorjahr wäre. Der Gewinn soll sich auf unterm Strich 1,5 Milliarden Dollar mehr als verachtfachen.

Im ersten Quartal 2012 hatte das Unternehmen seine Erlöse bereits um ein Viertel auf 16,3 Milliarden Dollar gesteigert und 473 Millionen Dollar verdient. (dpa)

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