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Kommentare () Kommentare (0) 03.12.2018

Der ZDK und die Elektromobilität

"Lösungen aus einer Hand"

Der ZDK und die Elektromobilität
"Lösungen aus einer Hand"
ZDK-Vorstandsmitglied Arne Joswig
© Foto: Prof. Hannes Brachat/AUTOHAUS
Zum Themenspecial Elektromobilität

Das Kfz-Gewerbe unterstützt die Innungsbetriebe mit aktuellen Informationen rund um die Elektromobilität. Verbandsvorstand Arne Joswig erklärt die Hintergründe.

Von AUTOHAUS-Herausgeber Prof. Hannes Brachat

Das Elektroauto kommt. Noch immer überwiegen in der Branche die Vorbehalte. Sie werden sich aber Zug um Zug auflösen. Das Deutsche Kfz-Gewerbe (ZDK) hat zu den Auswirkungen des E-Autos auf den Service eine aktuelle Studie vorgelegt. Außerdem wurde zum Thema E-Auto und Ladestation – auch im eigenen Haus – ein Flyer entwickelt. AUTOHAUS sprach darüber mit Arne Joswig, ZDK-Vorstandsmitglied und dort verantwortlich für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit.

AUTOHAUS: Der ZDK hat seine Studie Elektromobilität 2025 aktualisiert. Welche Botschaft geht aus der Studie für die Branche hervor?

Arne Joswig: Sämtliche Automobilhersteller überbieten sich mit der Ankündigung von Modelloffensiven im Bereich der Elektromobilität. Spätestens in zwei bis drei Jahren wird vermutlich auch für den deutschen Markt eine Vielzahl neuer Elektromodelle verfügbar sein. Vor diesem Hintergrund werden für das Geschäftsfeld Aftersales massive Einbrüche prognostiziert. Der ZDK hat nun auf Basis aktueller Erkenntnisse und Einschätzungen eine neue Analyse für dieses Geschäftsfeld vorgelegt. Das Ergebnis: Bis zum Jahr 2025 werden steigende Zulassungszahlen von E-Fahrzeugen nur geringfügigen Einfluss auf den Aftersales-Umsatz haben. Demnach ergibt sich für das Kfz-Gewerbe im Jahr 2025 ein Umsatzpotenzial von 7,73 Milliarden Euro für die große Wartung. Das sind 3,6 Prozent weniger als im Jahr 2018 (8,02 Milliarden Euro).

AH: Wie erhält der Interessent Zugang zu der Studie?

A. Joswig: Die Studie steht den Innungsbetrieben im internen Bereich der ZDK-Website auf kfzgewerbe.de zum Download zur Verfügung.

AH: Der ZDK hat einen Verbund "E-Mobilität und Ladeinfrastruktur" zum Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke ZVEH hergestellt. Da heißt es "E-Check E-Mobilität", geprüft nach VDE. Worum geht es dabei und was bedeutet das für den einzelnen Betrieb?

A. Joswig: Mit der steigenden Nachfrage nach Elektrofahrzeugen suchen die Kunden zunehmend auch nach Lösungen für das Laden zu Hause oder im Unternehmen. Hier setzt die Kooperation zwischen Kfz-Gewerbe und den E-Handwerken an. Kfz-Innungsbetriebe können zusammen mit dem Elektrohandwerk Lösungen aus einer Hand anbieten. Die Kunden erhalten im Autohaus gleichzeitig Beratung zum Kauf des für sie passenden Fahrzeugs und zu Serviceangeboten für den laufenden Betrieb. Der Flyer gibt nützliche Tipps und klärt darüber auf, dass die normale Steckdose für das Laden wenig geeignet ist und vor der Installation einer Ladestation ein Check der Gebäudeinstallation erfolgen sollte. Dem Kunden werden auch Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt, wie das Elektrofahrzeug mit Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage umweltschonend und günstig betrieben werden kann. 

AH: Der ZDK hat dazu einen Flyer herausgegeben. Wo kann diesen der einzelne Betrieb beziehen?

A. Joswig: Die Flyer sind kostenlos unter Kfz-Meister-Shop.de zu bestellen. Es fallen lediglich die Versandkosten an.

AH: Also, besorgen! Vielen Dank für das Gespräch.

Der ZDK hat nicht nur eine aktuelle Studie zur Elektromobilität vorgelegt. Auch ein Flyer zum Thema E-Auto und Ladestation wurde zusammen mit dem ZVEH entwickelt.
© Foto: ZDK/AHO-Montage
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