Risiko, Kosten und Aufwand gesenkt: WIESTgroup lagert Ersatzmobilität aus

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Die WIESTgroup setzt bei der Ersatzmobilität auf Enterprise Rent-A-Car. Unter anderem haben die teuren Gesamtkosten und das komplexe Management den Händler dazu bewogen, keinen eigenen Ersatzwagenfuhrpark mehr vorzuhalten. Die Zusammenarbeit mit dem Mobilitätsdienstleister hat die Autohausgruppe aufgrund des Erfolgs auf alle Standorte ausgeweitet.

Lohnt es sich, für die Ersatzmobilität einen eigenen Fuhrpark bereitzustellen? Das hat sich auch die WIESTgroup gefragt. Das 1896 gegründete Familienunternehmen mit Autohäusern der Marken Porsche, Volkswagen, Audi und Skoda beschäftigt an seinen Standorten mehr als 350 Angestellte und ist eine feste Größe in Südhessen, wenn es um Fahrzeugverkauf und Service geht. Ulf Büning-Pfaue, Leitung Service Gesamt bei der WIESTgroup, erläutert: „Wir haben das Modell mit dem Betreiben eines eigenen Ersatzfuhrparks 2020 auf den Prüfstand gestellt. Damals bestand unser Fuhrpark für die Ersatzmobilität aus 70 bis 95 Fahrzeugen im Wert von zwei bis zweieinhalb Millionen Euro. Hinzu kamen der hohe administrative Aufwand sowie die hohen Personal- und Betriebskosten. Unterm Strich war das Ganze ein deutliches Minusgeschäft, von dem wir uns trennen wollten.“


"Wir sind sehr froh, dass wir die Ersatzmobilität komplett an spezialisierte Experten ausgelagert haben."

Ulf Büning-Pfaue, Leitung Service Gesamt bei der WIESTgroup


Gesamtkosten betrachten: TCO oft viel höher als gedacht
Niels Rathsmann, Mitglied der Geschäftsleitung von Enterprise in Deutschland: „Der Ansatz der WIESTgroup, die Gesamtkosten zu betrachten, ist genau der richtige. Unserer Erfahrung nach sind viele Autohäuser überrascht darüber, wie hoch diese Kosten wirklich sind, da das Ersatzwagengeschäft häufig einfach nebenherläuft, ohne genau unter die Lupe genommen zu werden.“ Diese Gesamtkosten setzen sich aus einer Vielzahl von Faktoren zusammen, die zur Bewertung der Rentabilität eines Ersatzfahrzeugs bzw. -fuhrparks wichtig sind. Darunter fallen neben den Leasingkosten bzw. der Abschreibung auch Kosten für: Zulassung, Zinsen, Steuern, Versicherung, Wartung, Desinfektion, Winterreifen, Reparaturen, Hauptuntersuchung, Kraftstoff, Reinigung, Stellplätze und Aufbereitung für den Verkauf. „Einzeln beziffert sind das alles keine großen Beträge. Sie summieren sich aber, je mehr Ersatzfahrzeuge der Betrieb vorhält. Richtig teuer wird es, wenn man noch den Personalaufwand und die Verwaltungskosten hinzuaddiert. Das sind erhebliche Kostentreiber, die häufig außer Acht gelassen werden“, sagt Niels Rathsmann. Im Falle eines Schadens oder außerplanmäßiger Rückgabe steigt der Aufwand noch einmal signifikant. 

Ulf Buening-Pfaue Wiest Gruppe
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"Wir haben das Modell unseres eigenen Ersatzfuhrparks 2020 auf den Prüfstand gestellt. Damals bestand dieser aus 70 bis 95 Fahrzeugen im Wert von zwei bis zweieinhalb Millionen Euro. Hinzu kamen der hohe administrative Aufwand sowie die hohen Personal- und Betriebskosten. Unterm Strich war das Ganze ein deutliches Minusgeschäft."
Ulf Büning-Pfaue, Leitung Service Gesamt bei der WIESTgroup

Die Auslastung ist schwierig zu steuern
Um die Kosten und den Aufwand zumindest zu decken, müssen die Ersatzfahrzeuge gut ausgelastet, also kontinuierlich mit den Kunden unterwegs sein. „Gut ausgelastete Ersatzfahrzeuge sind nach unserer Erfahrung in den Betrieben jedoch eine Ausnahme. Wir beobachten in der Regel zwei Phänomene: Entweder ein zu großer Teil ist nicht ausgelastet oder es sind keine Fahrzeuge verfügbar, weil alle im Einsatz sind. Im ersten Fall verbrennen die Betriebe Geld und im zweiten Fall haben sie verärgerte Kunden, die keinen Ersatzwagen bekommen“, erläutert Niels Rathsmann.

Die Nichtverfügbarkeit von Fahrzeugen an den Wunschterminen der Kunden führt zudem häufig dazu, dass Werkstatttermine nach der Verfügbarkeit von Ersatzwagen vergeben werden. Die Nachteile: Die Kunden sind bei der Wahl ihrer Termine eingeschränkt und die Werkstatt muss sich nach den Ersatzwagen richten, nicht nach der Auslastung der Werkstatt. „Das war auch bei uns ein Thema und ein entscheidender Faktor, die Ersatzmobilität an einen spezialisierten Profi auszulagern. Wir mussten teilweise Reparaturen verschieben, weil wir keine Ersatzwagen zur Verfügung hatten. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist das fatal“, bestätigt Ulf Büning-Pfaue.

Niels Rathsmann Enterprise
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"Unserer Erfahrung nach sind viele Autohäuser überrascht, wie hoch Gesamtkosten eines eigenen Ersatzwagenfuhrparks wirklich sind. Einzeln beziffert sind das alles keine großen Beträge. Sie summieren sich aber, je mehr Ersatzfahrzeuge der Betrieb vorhält."
Niels Rathsmann, Mitglied der Geschäftsleitung von Enterprise in Deutschland

Der eigene Fuhrpark lohnt sich in aller Regel nicht
Laut Ulf Büning-Pfaue wird ein weiterer Aspekt häufig unterschätzt: „Das Management der Ersatzfahrzeuge ist sehr komplex, wenn man es richtig machen möchte. Im Tagesgeschäft erledigen diese Aufgabe aber häufig Mitarbeiter, deren Kernaufgabe bzw. -kompetenz eine ganz andere ist. Das wirkt sich negativ auf das Betriebsklima und auf die Kundenzufriedenheit aus.“

Insbesondere in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und steigender Kosten sind Kapitalbindung, Liquidität und die Reduzierung von Risiken von entscheidender Bedeutung für Betriebe aller Größen, wie Niels Rathsmann betont: „Jedes Fahrzeug bindet Kapital, alle laufenden Kosten beeinflussen die Liquidität und jeder Mitarbeiter, der nicht das tut, wofür er eingestellt wurde, senkt die Produktivität. Diese Punkte schränken die Handlungsfähigkeit, die Effizienz und die Flexibilität der Betriebe ein.“

Entsprechend eindeutig fällt die Antwort der WIESTgroup auf die Frage aus, ob sich der eigene Ersatzfuhrpark für die Betriebe lohnt: „Wir können aus eigener Erfahrung sagen, dass das nicht der Fall ist. Die Kosten und die Risiken sind viel zu hoch, die Nachteile des Betreibens eines eigenen Fuhrparks übertreffen die Vorteile bei Weitem. Dieses Geschäft erfordert sehr viel Know-how und Erfahrung, um es richtig zu machen. Enterprise hat das von Tag eins unserer Zusammenarbeit an unter Beweis gestellt und wir sind sehr froh, dass wir die Ersatzmobilität komplett an spezialisierte Experten ausgelagert haben – und das mittlerweile an all unseren Standorten aufgrund des großen Erfolgs“, so Ulf Büning-Pfaue.


Wie können Autohäuser feststellen, ob sie mit ihrer aktuellen Ersatzwagenpraxis gut fahren?

Die erfahrenen Mobility Consultants von Enterprise sind darauf spezialisiert, Kosten und Nutzen von Ersatzfuhrparks zu analysieren und gemeinsam mit den Betrieben Lösungsansätze zu entwickeln.

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Die Vorteile der Auslagerung
Doch wie können die Autohäuser feststellen, ob sie mit ihrer aktuellen Ersatzwagenpraxis gut fahren? Niels Rathsmann dazu: „Unsere erfahrenen Mobility Consultants sind darauf spezialisiert, Kosten und Nutzen von Ersatzfuhrparks zu analysieren und gemeinsam mit den Betrieben Lösungsansätze zu entwickeln. Diese Analyse und Bewertung bieten wir kostenlos an.“

Die Vorteile einer Zusammenarbeit mit Enterprise liegen auf der Hand: Die Betriebe können sich voll und ganz auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren, sie müssen kein Kapital binden, haben keinen Personalaufwand, keine Verwaltungskosten und tragen kein finanzielles Risiko. Zudem stellt der Mobilitätspartner sicher, dass immer die richtige Anzahl an Fahrzeugen verfügbar ist. Für die Kunden entsteht dabei kein weiterer Aufwand: Trotz Auslagerung kann die Anmietung weiterhin auch bei den Betrieben vor Ort erfolgen, zum Beispiel durch Lieferung der Fahrzeuge und die Freigabe der Vertragsdetails per mobiler Technologie.

Und mehr noch, wie Ulf Büning-Pfaue hervorhebt: „Wir haben festgestellt, dass die Kundenzufriedenheit und unsere positiven Google-Bewertungen aufgrund der Zusammenarbeit mit Enterprise gestiegen sind. Unsere Kunden merken einfach, dass sie bei uns in den besten Händen sind. Sowohl im Verkauf und im Service als auch in der Ersatzmobilität.“


Kurzübersicht zum Unternehmen: Das ist Enterprise.

Enterprise Holdings wurde 1957 mit einer Flotte von nur sieben Fahrzeugen gegründet und ist heute ein führender Anbieter von Mobilitätslösungen. Das Unternehmen besitzt und betreibt die Marken Enterprise Rent-A-Car, National Car Rental und Alamo Rent A Car über sein integriertes globales Netzwerk von Tochtergesellschaften und Franchisenehmern. Enterprise Holdings befindet sich im Privatbesitz der Familie Taylor aus St. Louis (Missouri, USA) und verwaltet zusammen mit dem verbundenen Unternehmen Enterprise Fleet Management eine vielfältige Flotte von 2,1 Millionen Fahrzeugen über ein Netzwerk von mehr als 10.000 Vermietstationen in Städten und an Flughäfen in mehr als 90 Ländern und Regionen.

In Deutschland ist Enterprise 1997 gestartet und hat sich mit kontinuierlichen Investitionen in das Netzwerk, in Technologien und in Mitarbeiter sowie mit hervorragendem Service auch hierzulande zu einem der führenden Mobilitätsanbieter entwickelt. In Deutschland verfügt Enterprise heute über ein flächendeckendes Netz von mehr als 210 Service-Punkten, das kontinuierlich erweitert wird. Die Zusammenarbeit mit Autohäusern, Werkstätten, Versicherungen und Assistancen gehört zu den Hauptgeschäftsbereichen des Unternehmens. Ziel dabei ist es immer, spürbaren Mehrwert für alle beteiligten Parteien entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu erzielen.

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