Die Hartmann Compound Professionals Germany GmbH führt an allen Standorten das Flasht-Testverfahren von Aviloo ein. Damit schaffe man erstmals eine bundesweit einheitliche, herstellerunabhängige Bewertung des Gesundheitszustands von Hochvoltbatterien in E-Autos, teilte der Anbieter von Flotten- und Prozesslösungen mit. Die Batteriezertifikate sollen Händler, Flottenbetreiber und Remarketing-Kunden verlässlicher vor Restwertrisiken schützen und den Kauf gebrauchter E‑Fahrzeuge transparenter machen.
"Transparenz ist die härteste Währung im E‑Gebrauchtwagenmarkt – wir liefern sie jetzt flächendeckend", sagte Geschäftsführer Wolfgang Hartmann. Die Zusammenarbeit mit Aviloo sei ein wichtiger Schritt in Richtung eines professionelleren, elektrifizierten Remarketing-Standards.
Aviloo gilt als Weltmarktführer in der Batteriediagnostik für reine Batterieautos (BEV) und Plug-in-Hybride (PHEV). Die Testverfahren erfassen den State of Health (SoH) und identifizieren Defekte, die bei herkömmlichen OBD-Auslesungen oft verborgen bleiben. CEO Marcus Berger betonte: "Wir bieten Käufern Sicherheit und steigern die Gewinne für Wiederverkäufer. Dadurch vereinfachen unsere Zertifikate auch den Kauf- und Verkaufsprozess." Gleichzeitig freue er sich über die Partnerschaft mit Hartmann, die "die Batteriediagnose in Deutschland auf ein neues Niveau heben" werde.
Durch die vollständige Integration der Flash-Tests in die Platzlogistik sind Batteriezustandsprüfungen bei Hartmann künftig Teil der operativen Prozesse. Für Großflotten, Leasinggesellschaften und Hersteller bedeutet dies ein skalierbares Qualitätsniveau im elektrischen Remarketing. Die ersten Pilotkunden haben laut Hartmann bereits "von der unkomplizierten Abwicklung und der enormen Aufwertung ihrer Fahrzeuge" profitiert. Das Aviloo-Zertifikat bringe höhere Restwerte, reduziere Reklamationen und stärke die Marktvertrauen – ein entscheidender Vorteil in einem Gebrauchtmarkt, der mit zunehmenden Unsicherheiten rund um E-Autos ringt.