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16.09.2019 | 1.730 Aufrufe
IAA-Rundgang 2019 mit Prof. Hannes Brachat
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Der IAA-Zentraleingang mit dem originellen Messeplakat. Aussteller? Da. Events? Da. Demonstranten? Da. Diese blockierten am Wochenende den Zugang und meinten: "Es gibt kein Recht, ein SUV zu fahren."

Kia präsentierte am Eingang den neuen XCeed, der auch als Plug-in-Hybrid-Variante aufgelegt wird.

© Foto: Prof. Hannes Brachat
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VDA-Präsident Bernhard Mattes, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier und Waymo-CEO John Krafcik. Das Motto der Messe: "Driving tomorrow".

Die Reden können verfolgt werden unter: https://www.iaa.de/de/pkw/newsroom/presse/iaa-daily/iaa-daily-tag-2

VDA-Präsident Mattes hielt eine inhaltlich hervorragende "Abschiedsrede". Sein Credo:“Wir stehen für nachhaltige und individuelle Mobilität." Mobilität bewegt auch Gemüter. Das wurde unter anderem durch Demonstrationen am Samstag und Sonntag deutlich. Die zeitweilige Blockade von verschiedenen Eingängen wurde durch polizeilich organisierte Umleitung der Besucherströme egalisiert. Mattes: "Dieser Sonntag ist eine Abstimmung mit den Füßen für das Automobil." Die Inszenierung der Ökologie des Weltuntergangs einer 16-jährigen Klimaaktvistin: "Ich will nicht, dass ihr hoffnungsvoll seid. Ich will, dass ihr in Panik geratet", es sollte sich nicht erfüllen. 70 Prozent der Bundesbürger sind laut "Focus" gegen ein SUV-Fahrverbot, 25 Prozent für ein generelles Fahrverbot.

Bundeskanzlerin Angela Merkel unterstrich die großen Herausforderungen, die mit alternativen Antrieben, autonomem Fahren und alternativem Besitzverhaltens in urbanen Zentren verbunden ist. Sie wünschte sich, dass die deutsche Industrie wieder führend werde. In Sachen Ladeinfrastruktur gebe es noch keine Blaupause, die besage, wie viel der Verantwortung der Politik und wie viel der Industrie obliege.

Ministerpräsident Volker Bouffier: "Die IAA in Frankfurt hat eine lange Tradition, aber nicht für Abwicklung. Wir stehen am Beginn eines neuen Weges zur Innovations- und Mobilitätsmesse. Das gemeinsame Suchen nach dem besten Weg ist der richtige Weg. Es geht auch um den Erhalt des Wohlstandes wie um die Sicherung von Arbeitsplätzen. Ohne das wird es beim Klimaschutz auf breiter Basis keine Akzeptanz geben."

John Krafcik, CEO Waymo, stellte vor, wie sein Unternehmen den besten Autofahrer schaffen will.

Anschließend sorgte die Kanzlerin mit einem eineinhalbstündigen Messerundgang von Stand zu Stand für hohe Aufmerksamkeit.

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VW startete mit der IAA die neue E-Konzernausrichtung inklusive neuem Markenlogo. Die Weltpremiere des ID.3 ist angesagt. Er steht für Aufbruch und soll ein neues Zeitalter "einläuten". Der Einstiegspreis liegt – siehe Preisangabe – ab 30.000 Euro aufwärts. Davon gehen 4.000 Euro Umweltbonus ab. Reichweite bis zu 550 Kilometer. Der "Neue" basiert auf einem Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB). Der e-Up in der zweiten Modellgeneration hat 260 Kilometer Reichweite und wird derzeit mit einer Leasingrate von monatlich 159 Euro offeriert. Der Stromer für die City steht! Kleinwagen fördern.

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Über Volkswagen We wird die vernetzte Welt von Volkswagen inszeniert. Von "We Park" über "We Deliver" bis zu "Car net" u.a.

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Der neue Taycan von Porsche ist der erste Elektrosportwagen der Marke. Die Porsche-E-Revolution kostet pro Exemplar zwischen 150.000 und 185.000 Euro und hat eine Reichweite bis 412 Kilometer. Bei einer Gleichstrom-Schnellladestation kommt man nach fünf Minuten 100 Kilometer weiter.

Auf einer gigantischen "Powerwall" (30 Quadratmeter) konnten sich die Standbesucher bei Porsche anschauen, wie in eineinhalb Jahren das neue CO2-freie Produktionswerk des Taycan in Zuffenhausen entstand. Es wurde offiziell am 8. September 2019 seiner Bestimmung übergeben. 1.500 neue Arbeitsplätze sind entstanden. Es liegen bereits 30.000 Vorbestellungen bereit. Der grüne Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, der diese Woche auch seine erneute Kandidatur als Ministerpräsident bekannt gab, meinte in Anspielung auf Tesla: "Hier ist ein grünes Wunder entstanden. Und das mit schwarzen Zahlen."

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Wow! Was für ein Stand-Gestaltungswurf. Diese Vielfalt, die Lichteffekte, all die kreativen Motive, die Modell-Spezies: Mit dem Audi AI:Trail quattro wurde der elektrisch angetriebene Offroader präsentiert. Der Geländewagen der Zukunft. Fünf Drohnen mit integrierten Matrix-LED-Elementen sorgen für Fernsicht.

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Ausführlich und plakativ erörtert: der aktuelle Stand von Audi Functions on demand. Was kann elektronisch jeweils zuaddiert werden?

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Hier die Erläuterung von Functions on demand. Wie der Handel daran beteiligt wird?

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Skoda präsentierte das neue Make-up des Superb. Mit dem Kamiq findet eine Erweiterung des SUV-Angebots nach unten statt. Vor dem Skoda-Stand trafen wir die frühere Skoda Deutschland-Chefin, Imelda Labbé, heute im VW-Konzern weltweit für das After-Sales-Geschäft verantwortlich. Wir unterhielten uns über das digitale Service-Konzept des Hauses, das von ihr neulich konzeptionell vorgestellt wurde.

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Seat setzt vor allem auf den FR PHEV, ein Familien-SUV. Bei der Sportmarke Cupra wurde als Studie der Tavascan enthüllt.

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Am Serienfahrzeug Sian von Lamborghini hätte Ferdinand Piëch, dem zu Ehren bei der Eröffnungsfeier offiziell gedacht wurde, seine Freude gehabt. Welch extrovertierte Optik. 819 PS, 360 km/h schnell.

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Volkswagen Financial war auf dem VW-Stand ebenso vertreten wie "Jahreswagen von Volkswagen".

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Trotz Interview-Marathon nahm sich Jürgen Stackmann, VW-Vorstand für Vertrieb, Marketing und After Sales, Zeit für ein Fachgespräch. Inhaltlich ging es um die unsägliche Rabattschleuderei in den Börsen. Sie machen die Börsen reich, aber die VW-Händler "arm". Diese verdienen aktuell im Neuwagengeschäft nichts mehr. Kann man Marge so "versenken"? Ein zweites Spektrum galt der anstehenden Wirkung der neuen Händlerverträge zum 1. April 2020 sowie den Überlegungen zur "Netzbereinigung" bis 2023. Auf "clevere neue Wege".

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Auch bei Mercedes-Benz blieb die Mittelkürzung nicht ohne sichtbare Wirkung. Wer erinnert sich nicht an die "gigantische Exhibition 2017"? Sie setzte Maßstäbe. Diese setzte man heuer im Forum der Festhalle mit der Modellpräsentation von MB und Smart abgespeckt fort. Mit Vision EQS, Plug-in-Hybride der A- und B-Klasse, GLC e 4Matic, GLE 350 der 4MATIC u.a. Als erster Hersteller steigt Smart komplett auf Elektrobetrieb um, hier mit dem Fortwo und Forfour.

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Man beobachte die "Jugend", die anscheinend so wenig Interesse am Auto hat. Hier am Giga-Geländewagen sowie der Mercedes-Benz User Experience-Station (MBUX). Derartige Bilder in einschlägigen Tageszeitungen wären wichtiger als Fotos sitzender Demonstranten.

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An den Pressetagen – Dienstag und Mittwoch – konnten die Interessenten nach der offiziellen Presskonferenz mit Daimler-Chef Ola Källenius einen vierteiligen Rundgang über Elektrische Mobilität, Intermodale Mobilität, Kooperative und Sichere Mobilität sowie Autonome Mobilität antreten. Derartige Darstellungen, wie man sich den Verkehr der Zukunft vorzustellen hat – ohne Stau – wären bei jedem Hersteller angebracht. Also, wie stellt sich beispielsweise BMW die Verkehrslösung der Zukunft in München vor? Oder Mercedes in Stuttgart?

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Das Ende im Rundgang wurde sichtbar mit "Maidli-Bier", sprich "Mädchen-Bier", aus der Badischen Staatsbrauerei Rothaus im Schwarzwald gelegen, gereicht und führte zu einschlägigen Kollegendialogen.

 Die Fachbesuchertage – ab Donnerstag - wurden mit Mercedes-Benz Experience gestaltet. Welch eine Welt! Einfach grandios. Die Stationen: Excite, Inspiring Experience, Energize, Luxury for all senses, dann Intuitive, Seamless connectivity, Responsible, Pioneering sustainable und Big picture, Pioneering the future. Da blieb jeder Besucher stehen und konnte diese großartige Bilderwelt in ihrer Vielfalt lange intensiv auf sich wirken lassen. Ein weiterer Höhepunkt der Messe.

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BMW hat seinen Messestand in der Fläche wie im Budget um zwei Drittel gekürzt. Von einst 11.000 Quadratmeter blieben 3.000 Quadratmeter übrig. Ganz hinten in der Halle 11. Da fehlte jegliche automobile Intention!

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Der Mini Cooper SE ist für Kurzstrecken angelegt. Reichweite zwischen 235 und 270 Kilometer. Basispreis 32.500 Euro. Lieferbar ab März 2020. im ersten Stock des originellen Standes traf man auf 60 Jahre "Mini". Der Mini-Auftritt gefiel durch seine originellen Gestaltungselemente und durch die Kombination der Farben.

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Ford legte 2019 einen auffällig ansprechenden, großzügig ausgelegten Stand vor. Muss wohl an der Verbindung des VDA-Präsidenten Mattes zu seiner "alten Heimat" liegen. Auf dem Ford-Stand trafen wir Deutschland-Chef Hans-Jörg Klein (r.) mit seinem Vorgänger Gunnar Herrmann. Auch Ford setzt sichtbar auf E-Mobilität – mit Ladestationen, Hybridantrieben und im Freien mit einer virtuellen E-Präsentation sowie einer Teststrecke. Man nimmt auf einem Sitz des Ford-E-Mustangs Platz und erlebt, mit welchem Blitzstart der bei Tempo 40 ankommt!

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Opel startet mit dem Corsa-e seine Elektrooffensive. 30.000 Euro soll er kosten. Auslieferung zu Beginn 2020. Ebenso wird der Grandland X Hybrid4 präsentiert. Jürgen Klopp, FC Liverpool-Trainer, ist der eigentliche E-Hit auf dem Opel-Messestand! Der Sparkurs von PSA-Chef Carlos Tavares zeigt auf dem Stand Handbremsen-Wirkung. Opel setzt gezielt auf kleine Geländewagen und flexible Produktion.

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Hyundai präsentiert auf der IAA sichtbare Glanzpunkte. Der Ioniq ist das einzige Modell mit drei elektrischen Antriebsvarianten. Der Nexo zeigt das serielle Brennstoffzellen-SUV mit 750 Kilometer Reichweite und fünf Minuten Tankdauer.

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Honda ist die einzige japanische Marke, die sich auf der IAA präsentiert. Und das in großem Stil. Honda e, das erste Elektroauto mit futuristischem Innenraum wird ansehnlich vorgestellt. Die Basisversion kostet 32.850 Euro, abzüglich Umweltbonus 4.380 Euro. Reichweite 230 Kilometer.

Am Honda-Stand war auch das Berliner Unternehmen "ubitricity" präsent. Im "Smart Cable", 500 Euro Anschaffungspreis ist ein mobiler, geeichter Stromzähler. Ferner ist eine SIM-Karte integriert. Das Kabel ist zu allen Standardladesäulen kompatibel und kann selbst am Laternenpfahl Strom tanken.

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Jaguar und Land Rover zieht in Frankfurt die große Bühne auf. Bei Land Rover steht der neue Defender im Mittelpunkt, bei Jaguar der vollektrische I-Pace, F-Type sowie XE. Interessenten können mit dem I-Pace auf der Messe Testfahrten machen.

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Ganze drei chinesische Hersteller sind zur IAA präsent. Wey möchte die größte Luxusmarke der Welt werden. 2021 sollen die ersten Fahrzeuge nach Europa geliefert werden. Der zweite Hersteller arbeitet am Messestand ausschließlich mit chinesischen Schriftzeichen. Die kann selbst ein Schwabe nicht lesen. Es soll "New HongQi" (rote Flagge) sein. Der älteste Autobauer Chinas.  Er arbeitet unter dem Dach von FAW. Gezeigt werden ein goldfarbenes Komfort-SUV sowie ein Rennauto mit rot leuchtendem Blitz. Auskünfte gibt es keine. Schriftliches Material ebenso nicht.

Der Byton M-Byte ist ein Start-up. Das Design entsteht in München. Den Antriebsstrang liefert Bosch. 2021 will man in Europa mit einem Preis um die 45.000 Europa starten. Erkenntnis: China ist inzwischen für alle nicht nur weltweit der wichtigste Automobilmarkt, sondern arbeitet inzwischen international auf Augenhöhe.

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So feiert Renault sichtbar im Freigelände die Weltpremiere des neuen Captur. Bilder sprechen Sprache! Ein trauriges Bild.

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Über 600 Unternehmen der Automobilindustrie mit insgesamt 820.000 Beschäftigten sind Mitgliedsfirmen des VDA. Bei der aktuellen IAA sind die Hallen zwischen Herstellern und Zulieferern aufgeteilt. Das lief früher in getrennten Hallen ab. Je nach Hersteller liefern Zulieferer mehr als 60 Prozent eines Automobils zu. Bosch zeigt beispielsweise, wie ein Shuttle von morgen aussieht. ZF zeigt, wie ein Auto autonom unterwegs ist.

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Auf der Conti-Pressekonferenz meinte Chef Elmar Degenhart: "In Deutschland gelten die höchsten Unternehmenssteuern aller OECD-Länder. Hinzu kommen sehr hohe Sozialkosten und die zweithöchsten Energiekosten der Welt. Es wäre aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung notwendig, die Steuern zu senken." Conti arbeitet u.a. an hochintelligenten Reifen. In der Felge sind künftig Luftpumpen mit zentrifugalen Kräften untergebracht. Sie sorgen selbsttätig für den richtigen Reifendruck. Fazit: Es geht weiter!

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Erstaunlich wie viele Zulieferer heute Konzepte für E-Ladesysteme anbieten. Webasto gehört ebenso dazu. Schaeffler-CEO Klaus Rosenfeld sieht im Wandel der Autoindustrie auch für die Zulieferer große Chancen. Dazu gehört auch die Brennstoffzelle und alle Verknüpfungen, die mit Wasserstoff verbunden sind. Dabei geht es nicht nur allein um das Automobil.

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Die meisten Automobilhersteller bringen auch ihre Zubehör-Shop-Auslagen mit, von Bekleidung bis zu Fahrzeugmodell-Miniaturen. Mercedes stellte den ersten E-Scooter vor, lieferbar Februar 2020, Reichweite 15 Kilometer. Ohne Preisangabe.

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Patrick Fruth, CEO der Division Mobility bei TÜV Süd, erläuterte auf dem Stand des Prüfkonzerns die internationalen Aktivitäten für einheitliche Standards bei der Homologation und Zulassung hochautomatisierter Fahrzeuge. Ebenso die Besonderheiten bei der Prüfung von Antriebsbatterien. Der TÜV Süd gehört zu den führenden Zertifizierern von Ladestationen für Elektrofahrzeuge.

Der neue TÜV-Roboter lässt einen den Atem anhalten. Der "Fairy Robot 360 Grad Mic" fährt solo um das jeweilige Fahrzeug und erstellt automatisch eine komplette Rund-um-Bilderstory. Irgendwelche Beschädigungen meldet er weiter – und es wird digital unmittelbar ein Kostenvoranschlag erstellt. Das erleichtert den Fahrzeugbewertungsprozess oder auch die Rücknahme von Leasingrückläufern. Welch ein Fortschritt!

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"IAA Heritage by Motorworld", präsentiert auf 11.000 Quadratmeter Fläche. Auto & Emotion! Die andere Dimension. Den E-Käfer für 90.000 Euro, automobiles Holzdesign des 300 SL Gullwing kostet 29.900 Euro. Brabus gesellte sich zu den Oldies.

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Für Lamborghini, nicht nur als Auto, sondern als Traktor mit handbemalter Motorhaube werden 222.000 Euro abgegriffen und als 400 GT 620.000 Dollar. Es geht weiter zur passenden Bekleidung und der richtigen Uhr. Nachdem man automobilistisch auf der Messe von Borgward nichts hört, tickt zumindest die Borgward-Uhr am Arm.

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Der VDA schaffte mit der IAA Conference, mit dem Bürgerdialog "Mobilität der Zukunft" und der New Mobility World mehrere offene Dialogbühnen. Da diskutiert der Grüne Robert Habeck mit Daimler-Chef Ola Källenius. Ein weiteres Forum mit dem Grünen Anton Hofreiter drehte sich darum, wie grün ist das E-Auto wirklich? Weitere Themen waren: "Wem gehört die Stadt?" Oder: "Autonomes Fahren - zukunftsfähige Mobilität jetzt!" In der New Mobility World trafen sich weitere Vordenker, Unternehmer, Entscheider auf dem Weg zur besten Lösung.

BMW hält von der Kontaktaufnahme mit militanten Autokritikern wenig, die quasi das Ende der Pkw-Industrie fordern. Wenn BMW-Finanzvorstand Nicolas Peter, der auch bei der IAA offiziell statt des neuen Vorstandsvorsitzenden Oliver Zipse redete, im Vorfeld meinte: "Es gibt keine Bestandsgarantie", sprich für ein weiteres IAA-Mitwirken von BMW, dann kann man erahnen, wie es intern um die Solidarität im VDA bestellt ist. VDA-Präsident Mattes hatte seine beruflichen Wurzeln im Hause BMW als Regionalleiter gelegt.

Mit IAA Career schuf der VDA ein Sprungbrett für junge Karrieren. Hier werden Gespräche und ein Ideenaustausch mit attraktiven Arbeitgebern aus Maschinenbau, IT, Elektrotechnik u.a. angeboten.

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Fahrspaß und Erlebnis pur. IAA Test Drive. Die 72 Fahrzeuge auf der Freifläche F 10 sind rasch für den gesamten Tag ausgebucht. Ionity wirbt für die Schnellladeinfrastruktur. Beteiligt sind an Ionity Daimler, BMW, Ford, VW und Hyundai/Kia. Bis 2020 sollen in Europa 400 Stationen stehen.

Schon früh um 9:30 Uhr standen Interessenten am IAA Offroad Parcours an. Nicht nur Händchen haltend. Sie trugen den orangefarbenen gestylten "Rucksack" von VW Financial Services mit sich, der an den Eingängen zur IAA mit Marschverpflegung verteilt wurde. Welch ein sympathischer Werbeträger. Im Verbund – sichtbar – mit dem ID.3.

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Das Team von AUTOHAUS next hatte sein Studio in direkter Nachbarschaft am TÜV Süd-Stand eingerichtet. Wer Live-Impressionen von der Messe erleben möchte, schlage nach www.next.autohaus.de. Sie finden dort auch Themen über Management, Service, Vertrieb u.a.

Am AUTOHAUS next-Stand: Patrick Fruth, CEO Division Mobility TÜV Süd (re), Alexandra Wutz und Nina Lipp vom AUTOHAUS next-Team sowie puls-Geschäftsführer Dr. Konrad Wessner.

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Die Unternehmenskommunikatoren der DAT, Dr. Martin Endlein und Bernd Reich, erläuterten uns die Customer Journey in neuer Dimension. Dazu hat die DAT sechs innovative Einzelsysteme zu CARDESS verknüpft. Dazu gehören die Kooperationspartner Advectus Solution, CitNow, Dassault Systems 3DEXCITE, MCON Germany, MSX International sowie Veact. Diese präsentierten sich auf dem DAT-Stand. Philipp Posselt von VEACT zeigte uns, wie man die Effizienz der Datenquellen erhöht.

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Die Prüfdienstleister KÜS und GTÜ waren in Halle 8 präsent. KÜS-Bundesgeschäftsführer Peter Schuler forderte u.a. in seiner Pressekonferenz aufgrund der vorgeschriebenen Fahrzeugprüfungen Zugang zu allen relevanten Daten.

Die GTÜ legte ihren GW-Report vor, zeigte Schwerpunkte auf ("Das schlanke Autohaus") und zelebrierte "GTÜ-Partnerschaft".

Die Dienstleister bereiten sich unter anderem auf die Zeit vor, wo die AU bei Elektroautos entfällt.

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Das Land Thüringen war auf der IAA mit einem eigenen Stand vertreten. Das Schwabenland nicht! Helmut und Andreas Peter, die beiden "Außenflügel", Mercedes-Vertreter aus Nordhausen, begrüßten dort Patrick Fruth, CEO Division Mobility TÜV Süd und Erik Wakolbinger, Senior Vice President Dekra Group.

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Der ADAC macht auf E-Mobility und lässt einen Roboter ADAC-Dialoge führen. Ansonsten wirbt man um neue Mitglieder. Der ADAC hat inzwischen 22 Millionen davon, ein klares Statement "Pro Auto", für individuelle, nachhaltige Mobilität ist allerdings nicht zu vernehmen. Eine unpolitische Veranstaltung! Sie ducken sich vor ein paar tausend Demonstranten.

© Foto: Prof. Hannes Brachat
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Es gab rund um die Messe viele Details zu beobachten. Ein E-Bike-Parkcour war aufgebaut. BMW bot seine E-Bikes zum Test an. Bosch wartete mit einem großen E-Bike-Stand auf und offerierte die Neuerung E-Bike-ABS. Auch E-Scooter standen zur Verfügung. Hyundai baute mit Legoland die IAA Kids World auf. Dort wird unter anderem die Kids-Führerscheinprüfung angeboten.

Man schaue sich die Gestaltung des Elektro-Busses an. Diese Farben. Und der Slogan: "Ich volt' es gäbe mehr von mir." Das ist aktiver Klimaschutz. Wer bezahlt ihn?

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Algema, ein führender Anbieter für Fahrzeugtransporter, zur Eder-Gruppe in Tuntenhausen gehörend, war auf dem Freigelände präsent.

© Foto: Prof. Hannes Brachat
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Auf dem traditionellen IAA-Shell-Messeabend im "Hessischen Hof" in Frankfurt begrüßte Matthias Klintzsch, Verkaufsleiter Autohaus und Werkstatt Deutschland die zahlreich erschienenen Gäste und läutete offiziell die neue personelle Weichenstellung im Hause Shell ein. Er verabschiedete Philipp Martini, Sales Manager Lubricants Germany und stellte die "Neue", dessen Nachfolgerin vor: Meenakshi Fischer. Matthias Klintzsch führte Fußball-Weltmeister Paul Breitner mit all seinen Erfolgen in den Abend ein. Dessen Keynote: "Erfolg ist planbar – Mein Weg zum Erfolg!" Paul Breitner faszinierte, wie er am Beispiel seiner Biografie einen Wertekanon entwickelte und quasi eine Rückbesinnung auf Werte anmahnte.

© Foto: Prof. Hannes Brachat
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Der TÜV Süd und AUTOHAUS zeichneten am 12. September 2019 auf der IAA 24 Autohäuser für ihre herausragende online Performance ausgezeichnet. Lueg.de ist in Deutschland die Händler-Seite mit der höchsten Relevanz im Internet.

© Foto: Frederik Dulay-Winkler Photography
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Deutsche Automobilhändler haben erheblichen Nachholbedarf bei der digitalen Reife. Das geht aus einer gemeinsamen Studie von TÜV Nord und AUTOHAUS mit dem Institut für Automobil Wirtschaft (IfA) hervor, die am 13. September 2019 auf der IAA vorgestellt wurde. Studienautor ist Dr. Benedikt Maier.

© Foto: Juliane Schleicher/AUTOHAUS
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Das Auto als Kunstwerk. Über derartige Würfe kann man sich nur freuen und davor verharren. Welch kreative Anstrengung steht dahinter? Vom Entwurf bis zur Fertigung! Audi macht es möglich. Auch das ist IAA-Faszination.

© Foto: Prof. Hannes Brachat

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