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Vernetzung

Fremdgesteuerter Diagnosetester

  • 05.02.2018, Ausgabe 03 / 2018, Seite 80
  • 05.02.2018, Ausgabe 03 / 2018, Seite 80
Fremdgesteuerter Diagnosetester
Bildausschnitt des Originalartikels
© AUTOHAUS
Zum Themenspecial Kriminalität

Die Anzahl vernetzter Geräte nimmt zu. Auch viele Diagnosetester in der Werkstatt verfügen über eine Internetanbindung. Um die Geräte vor unbefugtem Zugriff zu schützen, sind auch die Betriebe gefordert.

Regelmäßig tauchen neue Berichte über Datenklau, Hacking und Cyberattacken auf. Auch vernetzte Fahrzeuge sind davon betroffen, wie Sicherheitsforscher 2015 erstmals gezeigt haben. Über eine Schwachstelle im Infotainment-System konnten sie einen Jeep Cherokee hacken und diesen von außen über das Internet steuern. So ließen sich unter anderem Bremsen, Beschleunigung, Türverriegelung, Klimaanlage und Scheibenwischer kontrollieren. Über ein Softwareupdate des Herstellers wurde die Sicherheitslücke geschlossen.

Schwachstelle Diagnosegerät

Infotainment-Systeme im Fahrzeug können demnach eine Sicherheitslücke darstellen. Sind Diagnosetester in der Werkstatt ebenso eine mögliche Schwachstelle? Kann ein mit Schadsoftware infiziertes Gerät zum Beispiel unbemerkt Kundenfahrzeuge "anstecken"? "Theoretisch ja und ich könnte mir auch vorstellen, dass Sicherheitsforscher das auch irgendwann einmal…

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