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50 Jahre Shelby: Galpin Motors huldigt der "Cobra"

Galpin und Shelby verbindet eine lange und enge Partnerschaft.
© Foto: Ralph M. Meunzel

Der Ford-Händler aus Los Angeles hat am vergangenen Wochenende das 50-jährige Markenjubiläum von Shelby gebührend gefeiert. Der legendäre Sportwagen-Konstrukteur war ein enger Freund des Hauses.


Datum:
28.08.2012
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Der amerikanische Ford-Handelsriese Galpin Motors hat am vergangenen Wochenende das 50-jährige Markenjubiläum der Sportwagenikone Shelby ("Cobra") gebührend gefeiert. Am Samstagabend stand im Showroom auf dem Roscoe Boulevard in North Hills/Los Angeles eine große VIP-Party auf dem Programm, am Sonntag folgte ein Tag der offenen Tür mit spektakulären Fahrzeugen und einem amerikanischen Barbecue. Die Tuningsparte "Galpin Auto Sports" dürfte durch ihre Auftritte bei der MTV-Sendung "Pimp My Ride" auch Autofans in Deutschland ein Begriff sein.

Galpin war der erste Händler, der in Kalifornien die hochgezüchteten Sportwagen von Shelby unters Volk brachte. Seit 1965 besteht die Partnerschaft mit dem Unternehmen aus Las Vegas. Über die Jahre entwickelte sich zum Konstrukteur Caroll Shelby eine enge freundschaftliche Beziehung. An der Geburtstagsparty konnte Shelby aber nicht mehr teilnehmen – er war Mitte Mai im Alter von 89 Jahren gestorben.

Shelby war Kampfpilot und erfolgreicher Rennfahrer. Zur Legende stieg er 1962 auf. Um den Hightech-Autos von Ferrari, die Anfang der 1960er vor allem den Langstreckensport dominierten, die Stirn bieten zu können, formulierte der Texaner die typischste aller möglichen amerikanischen Antworten eines US-Supersportwagens. Er pflanzte riesige V8-Motoren von Ford in die filigranen Roadster der britischen Manufaktur von AC. Fertig war die AC-Cobra.

Der Bolide schlug sich so wacker, dass aus dem Stand eine riesige Nachfrage entstand. Von seiner Cobra baute Shelby 655 so genannte "Small-Block-Versionen" mit 289 Kubikinch Hubraum, was 4,7 Litern entspricht. Zwischen 1965 und 1967 entstanden zudem 348 Cobras mit 427 Kubikinch, also mit sieben Liter Hubraum, die bis zu 349 kW / 475 PS über ihre Hinterräder herfallen ließen.

Ford-Leithengste ab 1965

Schließlich machte Ford mit Shelby gemeinsame Sache, um ab 1965 für die jeweilige Generation des Mustang einen Leithengst zu züchten. Shelby-Mustangs blieben stets streng limitiert und sind heute gesuchte Raritäten. Den 50. Geburtstag seines berühmtesten Performance-Dienstleisters feierte Ford noch Anfang des Jahres mit großem Aufwand und natürlich mit einem eigenen "Shelby Mustang". Der trug die klassische Zusatzbezeichnung "GT 500" und war so stark wie nie zuvor: 478 kW / 650 PS.

Für spezielle Freunde des Hauses schob der "PS-Papst", wie ihn seine Fans liebevoll nannten, schließlich noch den GT 1000, eine Version mit 1.100 PS, nach – zu einem vergleichsweise moderaten Preis von 200.000 Dollar. (rp)


Galpin Motors / 50 Jahre Shelby

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