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Autosalon 2012: Genf ist fest in deutscher Hand

Auf dem Genfer Autosalon treten die deutschen Hersteller - allen voran der VW-Konzern - überaus selbstbewusst auf.
© Foto: UnitedPictures

Ob Drei- oder Zwölfzylinder, dreieinhalb oder fünfeinhalb Meter lang, zehn- oder hunderttausend Euro teuer: Auf dem Autosalon treten VW, Mercedes & Co. überaus selbstbewusst auf. Krise ist für sie kein Thema.


Datum:
06.03.2012
Autor:
<br>Von Jürgen Schramek und Stefan Woltereck/mid
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Ob Drei- oder Zwölfzylinder, dreieinhalb oder fünfeinhalb Meter lang, zehn- oder hunderttausend Euro teuer – auf dem Genfer Autosalon, der wichtigsten Branchenmesse im Frühjahr, treten die deutschen Hersteller überaus selbstbewusst auf. Krise ist für sie kein Thema: Jüngst adelte die Wahl zum "Auto des Jahres" Produkte "Made in Germany" mit den Plätzen eins, zwei und drei.

Der 82. Genfer Automobilsalon (8. bis 18. März) ist ein Spiegel der ökonomischen Großwetterlage. Portugal, Spanien, Italien und natürlich Griechenland – Krise überall. Deutschland kam bisher ungeschoren davon: Im Februar ließen die Bundesbürger 224.000 neue Autos zu. Insgesamt werden in diesem Jahr 3,1 Millionen verkaufte Neuwagen erwartet, ähnlich viele wie 2011. Der Markt selbst entwickelt sich ganz unterschiedlich. Premium-Marken und -Typen legen stetig zu. Vans und SUVs bewegen sich weiter auf der Überholspur. Für Kleinwagen gilt das auch. Die typische Mittelklasse aber verliert an Boden.

Als Primus glänzt Volkswagen, die nunmehr elf Marken sind alle erfolgreich. Kein Wunder, dass der Konzern sozusagen die Halle 1 in Genf beherrscht – VW zelebriert einen riesigen Auftritt, umgeben von den schönen Töchtern Audi und Skoda, geadelt durch Porsche, Bentley, Lamborghini und Bugatti. Wichtigste Neuheit bei Audi ist der A3. Außen nicht gewachsen, innen durch längeren Radstand deutlich geräumiger ist er bestellbar ab Mai zu Preisen ab 21.600 Euro (als 1.2 TSI mit 77 kW / 105 PS). Seat zeigt einen überarbeiteten Ibiza und vor allem den neuen Toledo als Prototyp; zu haben ab Mitte 2013 könnte er einen großen Schritt nach vorn bedeuten. Er ist eine gut aussehende, geräumige Viereinhalbmeter-Limousine zu einem Preis, der nur wenig über dem des Ibiza liegen soll, so erste Angaben.

Up-Ableitungen und modularer Querbaukasten

Bei Volkswagen schart sich das Publikum vor allem um die putzigen Up-Ableitungen – so um den 'Winter-Up' auf Basis des bereits auf der IAA gezeigten höher gesetzten "Cross Up" mit Halter für vier Snowboards oder um den x-Up in Gelände-Optik mit Seitenbeplankungen und zwei in die Dachbox eingebauten Suchscheinwerfern. Mehr noch wird der in Genf gezeigte Viertürer den Up-Erfolg beflügeln; einschließlich der Parallel-Modelle Seat Mii und Skoda Citigo.

Unter dem neuen A3 steckt eine neue Plattform, die künftig für alle Klein- und Kompaktmodelle im Konzern größte Bedeutung erlangen wird: der so genannte modulare Querbaukasten. Darunter versteht VW eine Basis, auf die alle kommenden kleineren Modelle zugreifen. Diese Plattform ist freilich so flexibel, dass sie sich in puncto Radstand und Spurbreite variieren lässt. Dazu kommen identische Motoren, Getriebe, Achsen. Diese Entwicklungsstrategie vereinfacht die Produktion. Sie wird einfacher und preiswerter, neue Modelle lassen sich rascher verwirklichen, Nischen füllen.


Autosalon Genf 2012 - Highlights

Bildergalerie

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