VAD-Studie: Beratung zählt
Die neue VAD-Studie sendet ein starkes Signal für den Handel: Kunden informieren sich digital, wollen den Kauf aber weiterhin im Autohaus abschließen. VAD-Präsident Burkhard Weller ordnet die Ergebnisse ein.
AH: Was ist für Sie die wichtigste Botschaft der neuen VAD-Studie?
B. Weller: Die wichtigste Botschaft ist: Der Kunde möchte ins Autohaus, um den Kauf dort abzuschließen. Vorher informiert er sich natürlich im Internet. Er weiß heute meist sehr genau, welches Auto er will, welchen Typ, welche Ausstattung. Das wird nicht mehr im Autohaus entschieden, sondern zu Hause auf dem Sofa. Aber die wirkliche Endberatung, die möchte er tatsächlich im Autohaus haben. Der Kunde sagt im Grunde: Ich bereite mich digital vor, aber entscheiden will ich am Ende mit euch.
AH: Die Studie zeigt auch, dass der Handel beim Vertrauen sehr nah an die Marke herangerückt ist. Wie erklären Sie sich das?
B. Weller: Das liegt vor allem an der Professionalisierung des Handels in den letzten zehn Jahren. Da hat auch eine Auswahl stattgefunden. Die Schlechten sind weitgehend raus. Früher hatten wir deutlich mehr…
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