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Branchenmesse: Autochefs aus NRW wollen IAA in Köln

Die Chefs von Ford, Toyota und e.Go werben für Köln als neuen IAA-Standort.
© Foto: Koelnmesse

Industrielles Umfeld und Top-Lage: Ford, Toyota und e.Go machen sich für Köln als neuen Standort der Automesse IAA stark.


Datum:
18.11.2019
4 Kommentare

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Die Chefs der Autohersteller Ford, Toyota und e.Go – alle mit Sitz in NRW – haben sich für Köln als neuen Standort der Automesse IAA ausgesprochen. Das berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag). "Mit der Spielemesse Gamescom hat Köln ja bereits bewiesen, dass man solche Formate stemmen kann", sagte etwa Gunnar Herrmann, Chef von Ford Deutschland, der Zeitung. Toyota-Deutschland-Chef Alain Uyttenhoven erklärte: "Köln wäre definitiv ein sehr guter Standort für die Messe. Nicht nur Ford und Toyota haben hier ihren Sitz, sondern auch zahlreiche große und bedeutende Zulieferer."

Günther Schuh, Entwickler des elektrischen Stadtautos e.Go, sieht ebenfalls klare Standortvorteile am Rhein. Er sagte, ein industrielles Umfeld sei wichtig für die Messe – dieses gebe es in Köln mit einer Vielzahl namhafter Firmen nicht nur aus dem Automobilbereich. Auch die innenstadtnahe Lage des Kölner Messegeländes sei ein starker Pluspunkt.

Der IAA-Vertrag mit dem bisherigen Messestandort Frankfurt ist ausgelaufen. Die deutschen Hersteller und ihr Verband VDA denken über einen Wegzug der Messe nach. Besonders Köln und Berlin werden gute Chancen für eine Neuausrichtung der Branchenschau eingeräumt. (dpa)

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KOMMENTARE


Carajan

19.11.2019 - 11:00 Uhr

Ich bin erstaunt, das sich nicht mehr Städte für diese Veranstaltung interessieren. Ein Wechsel in eine andere Stadt, warum nicht. Aber auch Frankfurt hat seine Vorteile. Der größte Flughafen ist um die Ecke, der Hauptbahnhof auch, ebenso sind im Raum viele Hersteller mit ihren Hauptsitzen zu Hause ( Opel, HYUNDAI, Kia, FCA, JLR etc. ). Auch die Hotelstruktur ist vorhanden und Frankfurt hat auf Grund seiner relativen kleinen Fläche nur kurze Wege.


Nordlicht

19.11.2019 - 13:31 Uhr

Ich glaube nicht, dass dann mehr Besucher kommen, weil die Autos zukünftig in Köln stehen. Es ist schlicht das Format, was nicht mehr zieht. Seht es einfach ein!


hubertkrischer

19.11.2019 - 17:44 Uhr

@ Carajan: Offensichtlich leben sie in Frankfurt und wollen nur das Beste für ihre Heimat. Leider muss aber auch gesagt werden, das die Stadt für diese gewaltige Messe relativ wenig investiert hat, insbesondere durch Infrastruktur. Die Wege innerhalb der Stadt mögen kürzer sein, als in Köln oder den gegenüber steht man aber auch dreimal so lange im Stau. Das Messegelände ist zwar weiterentwickelt und modern, aber leider viel zu nahe am Stadtgebiet und kaum separat zugänglich. Auch hat der derzeitige OB, Herr Peter Feldmann sich zum Automobil und Thema IAA wenig positiv geäußert. Nach soviel Jahren ist es vielleicht mal an der Zeit eine Veranstaltung an einen anderen Ort zu verlegen - ob Hannover, Köln oder Berlin ist eigentlich ziemlich egal.


TLicht

19.11.2019 - 17:57 Uhr

Eigentlich war man sich doch schon einig, das Format sollte sich ändern. Eine so gigantische Messe alle 2 Jahre auf die Beine zu stellen ist unheimlich kostenintensiv und überflüssig. Eine kleinere Veranstaltung mit Neuigkeiten aus dem gesamten Automotive Bereich ( Consumer Products ) über einen Zeitraum von max 4-5 Tagen ist völlig ausreichend. Auch sollte der Schwerpunkt mehr auf Fachbesucher liegen, denn insgesamt gibts flächendeckend doch genug Showrooms um sich Autos anzusehen bzw. eine Fachberatung einzuholen. Für eine solche Messe kommen natürlich viele Städte in Frage, aber nach dem Umzug des VDA von Frankfurt nach Berlin ist die letztgenannte Stadt doch am ehesten favorisiert. Vielleicht kann man sich auch mit Frankfurt abwechseln.


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