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GW-Ankauf im Vergleich: Gute Noten für Wirkaufendeinauto.de

GW-Ankauf im Vergleich: Gute Noten für Wirkaufendeinauto.de
Wirkaufendeinauto.de ist der wohl erfolgreichste Disruptor im klassischen Automobilgeschäft.
© Foto: Screenshot

Seit einiger Zeit mischen Start-ups den Ankaufmarkt für Gebrauchtwagen kräftig auf. Eine Vergleichsstudie zeigt nun: Der wohl bekannteste Newcomer kann gegen die arrivierten Kanäle punkten.

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Wie zufrieden sind Privatpersonen mit professionellen Gebrauchtwagenankäufern? Das hat TÜV Rheinland jetzt erstmals im Auftrag der TV-bekannten Online-Plattform Wirkaufendeinauto.de untersucht. Das Ergebnis des Mystery Shoppings: Bei Preis, Weiterempfehlung und Bewertungsprozess hat das Internetportal im Vergleich zu Markenhändlern, freien Betrieben und Exporthändlern die Nase vor.

Laut Untersuchung erreichte Wirkaufendeinauto.de in der Kategorie "Bereitschaft zur Weiterempfehlung im Freundes und Bekanntenkreis" die Note 2,2 und schnitt damit besser ab als der Händler-Durchschnitt. Über alle analysierten Kanäle hinweg vergaben die Testkäufer die Note 2,7. 68 Prozent würden demnach das Start-up "uneingeschränkt oder höchstwahrscheinlich" weiterempfehlen. Bei Fabrikatshändlern lag dieser Wert bei 49 Prozent, Freie kamen auf 48 Prozent.

Während die Terminvereinbarung bei allen GW-Ankäufern meist unkompliziert möglich war, zeigen sich laut TÜV Rheinland deutliche Unterschiede bei den anschließenden Erläuterungen des Bewertungsprozesses. Auch hier erzielte Wirkaufendeinauto.de mit einer Testnote von 2,0 das beste Ergebnis. Deutlich dahinter rangierten Markenhändler (3,0), Freie Händler (3,1) und Exporthändler (3,4).

Beim maximal erzielbaren Verkaufserlös konnte sich Wirkaufendeinauto.de ebenfalls gegenüber den anderen Kanälen durchsetzen. Den Testkäufern zufolge war der angebotene Preis für das jeweilige Fahrzeug bei der Plattform in 76 bis 80 Prozent der Fälle besser als der des Wettbewerbs im Direktvergleich.

So analysierte TÜV Rheinland

Für die nicht repräsentative Studie hatte TÜV Rheinland nach eigenen Angaben 200 Einzeltests durchgeführt. Methodisch wurden jeweils vier lokale Verkaufsangebote aus je einer der Gruppen Markenhändler, freie Händler, Exporthändler sowie Wirkaufendeinauto.de verdeckt im Mystery-Shopping-Verfahren eingeholt. Untersucht wurden Terminvereinbarung, Fahrzeugbewertung sowie die spätere Preisfindung.

Im Test-Einsatz waren 50 unterschiedliche Fahrzeuge. Die im Durchschnitt sieben Jahre alten Gerbauchten rekrutierten sich dabei aus gängigen Modellen 19 verschiedener Hersteller, ihre durchschnittliche Laufleistung lag bei 114.000 Kilometern.

Wirkaufendeinauto.de ist der wohl erfolgreichste Disruptor im klassischen Automobilgeschäft mit derzeit über 100 Ankaufstationen. Hinter der Plattform steht die Auto1 Group. Das Geschäftsmodell ruft regelmäßig Kritiker auf den Plan. Der häufig genannte Vorwurf: Bei der Vorabbewertung des Fahrzeugs im Internet werden nicht markgerechte Preise ermittelt, um damit Kunden in die Filialen zu locken. Jüngst schlug die "Autobild" mit einer Stichprobe in diese Kerbe. Wirkaufendeinauto.de kontert die Abzocke-Vorwürfe mit dem Verweis auf bislang "800.000 zufriedene Kunden". (rp)

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KOMMENTARE


Jörg Herrmann

17.11.2017 - 10:14 Uhr

Der nicht mehr ganz neue Wettbewerber sorgt für frischen Wind in der Branche. Immer mehr Autohäuser bewerben jetzt auch Ihren eigenen Ankauf. Fazit: Konkurrenz belebt doch das Geschäft!


UE

17.11.2017 - 11:33 Uhr

Tja...der eine testet so...der andere so... Bei Autobild sah das Ergebnis für "Wir-kaufen-Dein-Auto.de" bei weitem nicht so gut aus... Die kamen zu dem Ergtebnis, dass der "Lockpreis" so gut wie nie gezahlt wird.


Michael Kuhn

17.11.2017 - 12:31 Uhr

Bei WKDA wird noch immer mit Lockangeboten gearbeitet. Erstes Angebot satte 1000 Euro über DAT, wenn man dann zum Besichtigungstermin kommt, erhält man ein Angebot weit unter dem DAT-Preis. Und ob da tatsächlich 800.000 Einheiten gedreht wurden, kann ich nicht nachvollziehen. Wenn da mal nicht bei An- und bei Verkauf das Fahrzeug jedesmal gezählt wird. Oder sind das nur die Online-Abfragen mit dem interessanten Ankaufbetrag, die dort summiert wurden. Ich bin da näher an der Meinung der Autobild als an einer in Auftrag gegebenen Prüfung durch den TÜV Rheinland.


Jürgen W.

17.11.2017 - 12:33 Uhr

Das zeigt mal wieder ganz deutlich, daß die Autobild ein populistisches Schmierblatt ist, ohne fundierte journalistische Grundarbeit. Man sollte lieber etablierten und neutralen Instituten vertrauen, die auch objektiv berichten.


A.Jeckle

17.11.2017 - 19:34 Uhr

Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing. Wird beim TÜV Rheinland auch nicht anders sein.


Andreas

17.11.2017 - 19:55 Uhr

Unabhängig davon, ob der „Disruptor“ nun wirklich so erfolgreich ist oder nicht, der klassische Bewertungs- und Preisfindungsprozess im Markenhandel ist für Kunden häufig genug weder transparent noch ansprechend. Also - lernen wir doch lieber, es besser zu machen, als uns an einem Marktbegleiter emotional abzuarbeiten.


Autofahrer

17.11.2017 - 20:01 Uhr

Die neuen Mitspieler suchen sich die Perlen im Autohandelsgeschäft raus und spezialisieren sich darauf, ohne im Korsett eines Herstellers zu stecken. WKDA mag den Ankaufsprozess gut abbilden, Kunststück, die machen ja auch nichts anderes. Die Autobild hat jedoch kritisiert, daß die Kunden mit einem absichtlich zu hoch angesetzten Preis angelockt werden und dann vor Ort verhaftet werden. Ein seriöser Vertragshändler macht das nicht. Und bei dem getesteten Hamburger Opel Händler in der Autobild gab es auch deutlich mehr als bei WKDA, bei einer seriösen und professionellen Wertermittlung. Zufriedenheit bei WKDA vielleicht ja, guter Preis für den Kunden eher nicht.


D. Buschhorn

18.11.2017 - 13:40 Uhr

Egal was Auto Bild schreibt. Ich kann aus Erfahrung sagen das es sich bei den Erstangeboten eindeutig um Lockangebote handelt. Nach der Begutachtung wird der vorab genannte Preis nicht erzielt und es werden verzweifelt angebliche Mängel gesucht um den Kaufpreis zu drücken. Der örtliche Fachhändler war im Ankauf ohne Gegengeschäft weit besser.


Gw Händler

19.11.2017 - 08:21 Uhr

Die Studie kann man nicht wirklich ernst nehmen. 1. Ist der TÜV Rheinland regelmäßig deren Partner. 2. Selbst die Studie in Auftrag gegeben. Eins muss man ihnen lassen: Sie reagieren schnell auf solche Artikel wie in Autobild. Wahrscheinlich lag die Studie schon ein Jahr in der Schublade. Sonst wäre das jetzt mal ein richtiger Zufall...


Margareta

21.11.2017 - 15:03 Uhr

Wir haben das Auto gestern erst begutachten lassen und das erste Preisangebot wurde ohne weitere Erklärung oder Nennung der Gründe um über 10.000,00 € verringert. Diese Reduzierung des Kaufpreisangebots verwundert uns insbesondere vor dem Hintergrund, dass ein unabhängiger TÜV Gutachter Schäden bzw. notwendige Reparaturen in Höhe von 270,00€ festgestellt hat. Die Studie ist also weder repräsentativ noch erstzunehmen, wenn sie Auftrag des "Getesteten" durchgeführt wird. Die kritischen Berichte von Autobild können wir aus eigenen Erfahrungen vollumfänglich bestätigen!


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