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Mein digitales Autohaus: Google endgültig "mobile first"

Steven A. Zielke
© Foto: Nebelhorn GmbH

Immer mehr Menschgen gehen über ihre Smartphones und Tablets ins Internet. Was das für das Ranking Ihrer Website bei Google bedeutet, erklärt Kommunikationsprofi Steven Zielke.


Datum:
28.12.2017
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Von Dr.-Ing. Steven A. Zielke

Bereits 2016 hatte Google angekündigt, den Desktop-Index durch den Mobile-Index abzulösen. Was bedeutet dies? Ganz einfach: Der Zugriff auf Webseiten über Smartphones und Tablets ist wichtiger geworden als der über Desktop-Computer. Es war bislang schon wichtig, eine mobiloptimierte und schnelle Website zu besitzen. Aber die Überprüfung fand immer noch auf der Desktop-Variante statt. Jetzt verändert Google endgültig seine Vorgehensweise: Die Inhalte der mobilen Version werden grundsätzlich für die Berechnung der Sichtbarkeit verwendet. Der Desktop-Index verschwindet dadurch nicht, aber er spielt eine untergeordnete Rolle.

Der Wechsel zu "mobile first" kann erhebliche Auswirkungen auf Ihre Auffindbarkeit im Internet haben. Diejenigen, die eine mobiloptimierte Website haben, mit denselben Inhalten wie die Desktop Variante, brauchen nichts zu befürchten. Diejenigen ohne mobiloptimierter Website werden spürbar abgestraft. Ein Verlust der Sichtbarkeit droht. Im Klartext: Ihre Kunden werden sie schlechter finden. Auch diejenigen Auftritte mit einer separaten, mobilen Website (z.B. m.website.de) können Probleme bekommen, falls diese eine reduzierte Menge an Inhalten besitzt.

Nur wenig Zeit zum Handeln

Da es sich hier um einen sofortigen Soft-Start bei Google handelt, gibt es nur wenig Zeit zum Handeln. Positiv: Eine Optimierung der eigenen Website muss gar nicht so schwierig sein. Dies hängt stark von der Größe und Individualität der Website ab. Kleinere Webseiten lassen sich bereits in wenigen Wochen optimieren. Größere Auftritte  sind in drei bis sechs Monaten umsetzbar. Wichtiger Hinweis: Versuchen Sie bei einem Relaunch nicht gleich alle weiteren Online-Probleme zu lösen. Beginnen Sie mit einem guten Content Management System (CMS), einem klassischen, bereits responsiven Layout und übertragen Sie alle Inhalte. Achten Sie dabei darauf, dass die URL-Struktur möglichst wenig verändert wird. Wenn doch, dann richten Sie Weiterleitungen von den "alten" URLs zu den neuen URLs ein.

Und falls Sie Ihren jetzigen Anbieter wechseln möchten, rate ich Ihnen auf ein gängiges Content Management System zu wechseln. Machen Sie sich nicht abhängig von einem Dienstleister durch die Nutzung einer Technologie. So ist z.B. Wordpress ein kostenloses "Open Source"-CMS, für das sie zahlreiche Dienstleister finden, die sie betreuen können. Falls Sie eine Empfehlung für einen Dienstleister oder einen unabhängigen Prüfer benötigen, zögern Sie nicht mich zu kontaktieren: zielke@mobilapp.io


Dr.-Ing. Steven A. Zielke ist Geschäftsführer der mobilApp GmbH und Experte für digitale Kommunikation.

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