AUTOHAUS Panel: Neue Marke bitte mit Substanz
Bei der Aufnahme weiterer Marken ins Portfolio denken Autohäuser aus der Gesamtperspektive heraus und erwarten ein glaubwürdiges Geschäftsmodell.
Die Ergebnisse des aktuellen AUTOHAUS pulsSchlag zeigen ein klares Bild: Die Bereitschaft des Handels, neue Marken aufzunehmen, ist grundsätzlich vorhanden, aber sie ist geprägt von wachsender Vorsicht und konkreten Erwartungen. Eine Mehrmarken-Strategie gehört bekanntlich längst zum Alltag des deutschen Handels. Früher war die Aufnahme von neuen Marken ein Sakrileg und die Kündigung des bisherigen Fabrikats folgte unter Umständen auf dem Fuß.
Heute führen Autohäuser im Schnitt 2,7 Marken, große Betriebe mit über 500 Neuwagenverkäufen sogar fast fünf. Die klassische Einmarkenwelt ist Geschichte. Wer Volumen halten will, muss inzwischen breiter denken und Risiken streuen. Und doch agiert der Handel nicht opportunistisch. Zwar sind nur 3 Prozent aktiv auf der Suche nach einer neuen Marke, doch weitere 38 Prozent würden bei einem überzeugenden Angebot zugreifen. Gleichzeitig hat sich die…
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