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Premiere für "BfI 01": Deutschlands günstigstes E-Auto

August Schürenstedt, der erste Vorsitzender des BfI (r.), und Volker Linde, Generalimporteur und Gründungsmitglied des Verbands, enthüllten den "BfI 01".
© Foto: Prof. Hannes Brachat

Auf dem Jahreskongress des Bundesverbands freier Importeure zog ein kleines E-Mobil das Interesse der Teilnehmer auf sich: der "BfI 01". AUTOHAUS hat die Details.


Datum:
21.01.2019
5 Kommentare

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Von AUTOHAUS-Herausgeber Prof. Hannes Brachat

Am vergangenen Samstag ist auf dem 27. BfI-Kongress (Bundesverband freier Importeure) in Dortmund der Elektro-Kleinstwagen "BfI 01" enthüllt worden. Der Verkaufspreis des zweisitzigen Stromers aus chinesischer Produktion (inkl. Mehrwertsteuer, Kfz-Brief, zulassungsfertig) liegt bei 12.990 Euro. Klimaanlage gibt es für 750 Euro Aufpreis. Damit ist der "BfI 01" derzeit das günstigste E-Auto auf dem deutschen Markt.

Generalimporteur Volker Linde (Euro Elektrik Auto) stellte im Rahmen der Fahrzeugpräsentation die Details vor: Reichweite bis 120 Kilometer, Höchstgeschwindigkeit von 65 km/h. Das Fahrzeug kann an jeder Steckdose geladen werden. Die Ladezeit beträgt sechs bis acht Stunden, auch eine Schnellladung ist möglich. Die CoC-Zulassung liegt ebenfalls vor.

Optisch erinnert der "BfI 01" an eine Mischung aus Smart und Tata Nano. Eine Besonderheit sind die freistehenden Vorderräder. Erhältlich ist er in den vier Farben gelb, weiß, orange-silber und weiß-silber. Die Lieferzeit wird mit zwei bis drei Monaten angegeben. Das E-Mobil kann bestellt werden bei einem gelisteten BfI-Händler unter www.bfi-ev.de. Direkter Ansprechpartner ist Generalimporteur Volker Linde, E-Mail: volkerlinde@web.de, Tel.: 0175-4151516.

Weitere Angaben zur Spezifikation und Ausstattung finden Sie unten im Pdf-Download!


Elektroauto "BfI 01"

Bildergalerie

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KOMMENTARE


Carl Berg

22.01.2019 - 09:36 Uhr

Solange E-Fahrzeuge mehr einem Toaster auf 4 Rädern gleichen, werden sich so seltsame "Fahrzeuge" kaum durchsetzen. Das ändert auch nicht der Kampfpreis von 13.000 Euro. Und das ist auch gut so! Denn diesen Preis halte ich für moralisch sehr verwerflich, da er - und das sollte man dabei wissen - nur funktioniert, weil Sklaven- und Kinderarbeit im Kongo ihn tragen (Für diejenigen, die es nicht wissen: Dort wird das knappe Kobalt von den Chinesen für LI-Akkus abgebaut).


August Schürenstedt

22.01.2019 - 14:47 Uhr

Der Beitrag von Herrn Berg entspricht leider nicht den Gegebenheiten.1. Der BfI 01 verwendet überhaupt kein Li-Akku sondern ist mit einer Gel-Batterie ausgestattet.2. Der BfI 01 wird von freien Händlern, die Mitglied im Bundesverband freier Importeure e.V. (BfI) sind, vertrieben. Durch Wegfall der Oligopolrente im kartellartig strukturiertem Herstellervertrieb lässt sich der günstige Verbraucherpreis darstellen.3. Auch den Automobilherstellern ist inzwischen bekannt, dass an der E-Mobilität kein Weg mehr vorbei geht. Es ist nur zu fragen, ob bei Beibehaltung der antiquierten Kartellstrukturen der Verbraucher sich E-Mobilität leisten kann.


AS

22.01.2019 - 16:04 Uhr

@Carl Berg: das Aussehen hat wohl eher mit dem Preis als dem Antrieb zu tun. Vergl. hierzu Model X, Model S oder halt gerne andere Autos für 13.000 EUR.Übrigens haben sich Mobiltelefone und Laptops auch durchgesetzt, obwohl hierfür aktuell noch immer der bedeutend größere Anteil an Kobalt verwendet wird. Wie sieht es hier mit der Moral aus?Denn Innenraum des BfI finde ich für die Preisklasse sogar überdurchschnittlich.


Snoop

24.01.2019 - 11:42 Uhr

Diese Premiere ist offenbar ein Versuch einen "schnellen Euro" mit einem gescheiterten Konzept zu machen. Das hier als BfIo1 präsentierte Fahrzeug ist eine Chinakopie eines Fahrzeuges das Piaggio bereits 2010 als NT3 präsentiert hatte. Damals sollte der NT3 als 3-sitzer mit Hybridantrieb dem Tata Nano Konkurrez machen. Offenbar hat es dieses Konzept aber nicht in die serie geschafft. Findige chinesische "Bastelbuden" haben daraufhin offenbar ihre Kopierkünste angewandt und dieses kleine Autochen für sich entdeckt. Ob der vom Importeur anvisierte Preis tatsächlich dafür gerechtfertigt ist muß man selbst entscheiden, wenn man weiß das dieses Fahrzeug auf einschlägigen Handelsplattformen aus China breits für knapp unter 4000 Euro angeboten wird.


Der Physiker

01.03.2019 - 09:44 Uhr

Sollte das Fahrzeug tatsächlich mit einem Gel-Akku ausgerüstet sein, so wäre dies für mich als Physiker ein KO - Punkt! Gel-Akku's sind nicht Hochstromfähig, da ein abführen der Gasbläschen nicht schnell und ausreichend gewährleistet ist. Entsprechen lässt die Kapazität sehr schnell nach. Dies dürfte sich bei voller Beladung beim Anfahren am Berg sehr schnell bemerkbar machen sowie die Reichweite schnell einschränken. Ich komme aus der Entwicklung und weiss wo von ich rede. Besser Finger weg!


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