Daimler überprüft auf der Suche nach Sparmöglichkeiten die konzerneigenen Mercedes-Benz-Niederlassungen. "Wir haben die Aufgabe, für die Wettbewerbsfähigkeit der Mercedes-Niederlassungen zu sorgen", sagte eine Daimler-Sprecherin am Montag ohne Details zu nennen. Einen Bericht der "Financial Times Deutschland" (FTD/Montag) über Konflikte mit den Arbeitnehmervertretern, die in diesem Zusammenhang einen Jobabbau befürchteten, wollte sie nicht kommentieren. In den 34 konzerneigenen Niederlassungen in Deutschland arbeiten nach Angaben der Sprecherin 15.000 Mitarbeiter an 150 Standorten. "Durch den Absatzrückgang in Westeuropa werde für Daimler die Kostensenkung und die Suche nach neuen Wachstumschancen wichtiger, berichtete die Zeitung. Die "FTD" schreibt weiter, ein interner Vergleich der Werksniederlassungen mit denen anderer Mercedes-Händler und dem Vertrieb der Konkurrenz habe einen Nachteil bei der Daimler-Kernsparte gezeigt. Die Unternehmenssprecherin wollte dazu nicht Stellung nehmen. (dpa)
Sparprogramm: Daimler stellt Niederlassungen auf Prüfstand
Der Stuttgarter Autobauer sucht nach Einsparpotenzial bei den konzerneigenen Mercedes-Autohäusern. Laut einem Zeitungsbericht soll es bereits Konflikte mit Arbeitnehmervertretern geben. Sie befürchten einen Stellenabbau.