Der Preisdruck im Elektroautomarkt bleibt hoch – und die Hersteller reagieren mit teils deutlichen Nachlässen. Gleich mehrere Marken haben zum Start ins Frühjahr neue Modelle vorgestellt und kombinieren die Markteinführung mit üppigen Bonusprogrammen.
Nissan eröffnet den Vorverkauf für die dritte Generation seines E-Pioniers Leaf. Das Kompaktmodell startet bei 36.000 Euro, inklusive 53‑kWh‑Akku, 130‑kW‑E‑Motor und einer WLTP‑Reichweite von 436 Kilometern. Schnelles Laden ist mit bis zu 105 kW möglich. Zum Marktstart kombiniert Nissan den staatlichen Umweltbonus von bis zu 6.000 Euro mit einem eigenen Leasingnachlass von 4.600 Euro für die Basismotorisierung – insgesamt kann der Preis also um bis zu 10.600 Euro sinken.
Nissan Leaf (2026)
Auch der chinesische Hersteller GWM setzt auf Preisimpulse. Das neue Mittelklasse‑SUV Haval H6 ist ab sofort mit einem Einführungsrabatt von 3.000 Euro bestellbar, der Einstiegspreis reduziert sich damit vorübergehend auf 29.000 Euro. Der 4,70 Meter lange H6 kommt zunächst ausschließlich als 179‑kW‑Vollhybrid mit Frontantrieb auf den Markt. Zweizonen-Klimaautomatik, elektrische Heckklappe und fünf Jahre Garantie gehören zur Serienausstattung.
Für die Plug‑in‑Hybrid‑Crossover Wey 03 und Wey 05 gewährt GWM zusätzlich bis Ende Juni einen Rabatt von 5.500 Euro. Die Systemleistung beträgt 150 kW, die elektrische Reichweite soll bei mindestens 80 Kilometern liegen. Unter Berücksichtigung der staatlichen Förderung kann sich ein Preisvorteil von bis zu 10.000 Euro ergeben.
GWM Haval H6 (2026)
Den größten Nachlass bietet aktuell Smart. Für die Modelle #1 und #3 gewährt die Marke 6.000 Euro Rabatt, für den größeren #5 sind es 4.000 Euro. Auch hier lassen sich die Preisvorteile mit der Bundesförderung kombinieren – im günstigsten Fall sinkt der Preis des Smart #1 Pure um bis zu 12.000 Euro auf rund 25.000 Euro, zuzüglich Überführung.