Aftersales-IT: Erste ATBAS-Net-Installation in der Schweiz

29.05.2026 15:51 Uhr | Lesezeit: 3 min
ATBAS-Markenauftritt
Für ATBAS ist das Projekt zugleich die erste Installation in der Schweiz und ein wichtiger Schritt im DACH-Raum.
© Foto: ATBAS

Die Binelli Group treibt die Vereinheitlichung ihrer Aftersales-Prozesse voran. Mit dem Start eines ersten ATBAS-Systems in der Schweiz sollen Abläufe transparenter und besser steuerbar werden. Weitere Betriebe der Autohaus-Gruppe sollen im Jahresverlauf folgen.

Die Binelli Group hat Anfang April einen ersten Standort in der Schweiz (Gemeinde Adliswil) mit dem System ATBAS Net ausgestattet. Ergänzt wird die Lösung durch Anwendungen für Großkundenprozesse und den mobilen Wareneingang. Ziel ist es, Service- und Teileprozesse über mehrere Standorte hinweg einheitlicher zu steuern. Für ATBAS ist das Projekt zugleich die erste Installation in der Schweiz und ein wichtiger Schritt im weiteren Ausbau der Aktivitäten im DACH-Raum.

Mehr Transparenz im Tagesgeschäft

Mit dem Rollout will die Autohausgruppe (BMW, Mini und Maserati) die Grundlage für eine stärker vernetzte Organisation legen. Hintergrund sei die steigende Komplexität in größeren Handelsgruppen mit mehreren Marken und Betrieben. Einheitliche Abläufe und transparente Informationen gelten dabei als Voraussetzung für eine bessere Steuerung.

Durch das System erhalte die Binelli-Gruppe Zugriff auf zentrale Informationen aus Herstellerumgebungen und internen Prozessen. Offene Vorgänge, Bestände und Teilebewegungen ließen sich so strukturierter verfolgen, teilte das Unternehmen mit. Das solle helfen, Rückstände gezielter zu bearbeiten und Abstimmungsaufwände zu reduzieren.

Im operativen Alltag könnten kürzere Abstimmungswege und eine verbesserte Übersicht entstehen. Für Kunden werde sich das in schnelleren Rückmeldungen und verlässlicheren Aussagen bemerkbar machen. Ziel ist eine konsistente Serviceabwicklung über alle Standorte hinweg, erklärt die Gruppe.

"Für eine Autohausgruppe wie unsere ist entscheidend, dass Prozesse nicht nur an einzelnen Standorten funktionieren, sondern übergreifend transparent und steuerbar sind. Mit dem Rollout schaffen wir eine wichtige Grundlage, um unsere Aftersales-Abläufe weiter zu vereinheitlichen und den operativen Alltag für unsere Teams spürbar zu erleichtern", sagt Pascal Spillmann, Leiter Customer Support Group und Mitglied der Geschäftsleitung der Binelli Group.


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