BMW hat auch im November ein kräftiges Absatzplus verbucht. Weltweit seien 129.460 Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce verkauft worden und damit 13,2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, teilte das Unternehmen am Freitag in München mit. Auch im Oktober hatte der Absatz-Zuwachs bei 13,2 Prozent gelegen. In den ersten elf Monaten steigerte die Gruppe die Zahl ihrer Auslieferungen um 8,3 Prozent auf 1,35 Mio. Fahrzeuge. Damit wurden bereits fast so viele Autos verkauft wie im gesamten Vorjahr (1,37 Mio). "Trotz schwieriger Marktbedingungen gehen wir mit hohem Tempo auf die Zielgerade des Jahres 2007. Wir sind deshalb zuversichtlich, auf Group-Ebene das angestrebte Absatzwachstum im höheren einstelligen Prozentbereich zu erreichen", sagte BMW-Vertriebsvorstand Stefan Krause. Der weiß-blaue Autobauer hatte sich zum Ziel gesetzt, den Vorjahresabsatz von 1,37 Mio. Fahrzeugen 2007 im hohen einstelligen Prozentbereich zu steigern. Im November profitierte das Unternehmen vor allem von der starken Nachfrage nach dem neuen Mini. Der Mini-Absatz kletterte um 42,4 Prozent auf 19.078 Fahrzeuge. Dazu habe auch der am 10. November eingeführte neue Mini Clubman beigetragen, erklärte BMW. In den ersten Wochen habe das neue Modell 2.142 Käufer gefunden. Mit einer deutlichen Steigerung der Verkaufszahlen rechnet BMW, wenn das Modell im kommenden Frühjahr auch in Nordamerika und Asien zu den Händlern kommt. 2008 werde voraussichtlich jeder fünfte Mini ein Clubman sein. Der Absatz bei der Kernmarke BMW legte im November um 9,3 Prozent zu auf 110.247 Fahrzeuge. Auf die absatzstärkste Modellreihe BMW 3er entfielen dabei mehr als 40 Prozent der Verkäufe. Von der Luxus-Limousine Rolls-Royce wurden 135 Exemplare in Kundenhand übergeben, nach 90 Rolls-Royce im Vorjahresmonat. (dpa)
BMW: Guter November
Kräftiges Absatzplus von 13 Prozent weltweit / Mini besonders gefragt