Die Aufinity Group startet ihre Plattform Aufinity nun offiziell auch in Frankreich, wie das Unternehmen mitteilte. Der Schritt erfolgt laut Unternehmen in einer Phase sinkender Absatzzahlen, wachsender Konkurrenz und steigender Fahrzeugkomplexität. Für viele Betriebe im französischen Autohandel bedeutet das zunehmenden Margendruck im operativen Geschäft.
Mit dem Markteintritt zielt das Kölner Fintech darauf ab, Autohäuser, Werkstattnetze und Hersteller bei der Digitalisierung ihrer Zahlungsprozesse zu unterstützen. Im Mittelpunkt stehen automatisierte Abläufe, ein transparenter Überblick über Zahlungsstatus sowie eine schnellere Verfügbarkeit von Liquidität.
Erfahrung aus anderen Märkten
Nach Unternehmensangaben sind bereits mehr als 2.000 Autohäuser in Europa an die Plattform angebunden. In Deutschland wurde das Modell unter der Marke bezahl.de etabliert. Die dort gesammelten Erfahrungen überträgt Aufinity nun auf die Anforderungen des französischen Marktes.
Flexible Integration in Handelsysteme
Die Plattform ist bereits in erste lokale Dealer-Management-Systeme wie Keyloop und Carbase integriert. Dadurch lassen sich Prozesse vom Rechnungsversand bis zur Verbuchung vollständig digital abbilden. Ziel ist es, Medienbrüche zu vermeiden und Abläufe im Tagesgeschäft zu beschleunigen.
Beim Marktstart arbeitet Aufinity mit ersten Handelsgruppen zusammen, darunter die Como Group und Jean Rouyer Automobiles. Diese Partnerschaften sollen den Zugang zum Markt erleichtern und die Integration in bestehende Strukturen unterstützen. Ein zentrales Element der Lösung ist die Echtzeit-Transparenz von Zahlungsstatus. Betriebe erhalten jederzeit Einblick in offene Posten, Zahlungseingänge und Prozessstände. Das vereinfacht die Steuerung von Finanzströmen und kann die operative Planung verbessern.
Durch schnellere Zahlungsabwicklung und automatisierte Prozesse soll sich auch die Liquidität der Betriebe stabilisieren. Gerade in einem Umfeld mit hohem Wettbewerbsdruck gewinnen solche Faktoren im Handel an Bedeutung.