Nach dem ersten Tourtag war die Erwartungshaltung bereits gefährlich hoch. Salzkammergut, Seenlandschaften, perfekte Straßen, beste Stimmung – viel mehr ging eigentlich kaum. Doch genau das machte die zweite Etappe der 25. AUTOHAUS Motorradtour eindrucksvoll deutlich: In den Alpen gibt es immer noch eine Schippe mehr. Und manchmal sogar zwei.
Pünktlich starteten die Teilnehmer am Samstagmorgen vom Schlosshotel Mondsee zu einer Tour, die selbst erfahrene Motorradfahrer ins Grinsen brachte. Über 300 Kilometer führte die Route durch das Salzkammergut, über kurvige Bergstraßen, vorbei an saftig grünen Almwiesen und hinein in jene Alpenkulisse, die auf Postkarten oft übertrieben wirkt – in Wirklichkeit aber noch beeindruckender ist.
Ausblicke zum Genießen
Je näher die Gruppe dem Dachstein kam, desto spektakulärer wurde das Panorama. Kurven folgten auf Kurven, Höhenmeter auf Höhenmeter, Fotostopp auf Fotostopp. Spätestens in Ramsau am Dachstein wurde klar, warum dieser Ort regelmäßig als Kulisse für die ZDF-Serie "Die Bergretter" dient. Vor dem mächtigen Dachsteinmassiv standen zahlreiche Teilnehmer etwas länger als geplant neben ihren Motorrädern. Nicht wegen technischer Probleme, sondern weil man diesen Ausblick schlicht genießen musste.
AUTOHAUS Motorradtour 2026 - Tag 2
Ein weiterer Höhepunkt folgte am Grundlsee. Das "steirische Meer" präsentierte sich bei strahlendem Wetter von seiner schönsten Seite. Die Kaffeepause entwickelte sich dort fast zwangsläufig zum emotionalen Zwischenstopp. Während die Motorräder geschniegelt und geschniegelt in Reih und Glied standen, blickten ihre Besitzer auf ein Panorama, das selbst hartgesottene Vielfahrer kurz verstummen ließ – was innerhalb einer AUTOHAUS-Gruppe durchaus als bemerkenswert gelten darf.
Bemerkenswert war auch die Zusammensetzung des Fahrerfeldes. Vier Motorradladies mischten die Jubiläumstour auf und zeigten eindrucksvoll, dass Fahrspaß, Kurventechnik und Ausdauer keine Frage des Geschlechts sind. Sie absolvierten die anspruchsvolle Strecke mit derselben Souveränität wie ihre männlichen Kollegen – und sammelten dafür viel Anerkennung innerhalb der Gruppe.
Dass die Tour bislang so reibungslos verläuft, kommt nicht von ungefähr. Chefguide Hannjürg Lacher und sein erfahrenes Guide-Team haben erneut ganze Arbeit geleistet. Gemeinsam mit Hans-Jörg Becker, Michael Harms, Bert Grammel, Lars Eßmann, Christian Leyrer, Thomas Seidenstücker und Matthias Kroner führte er die Gruppen sicher durch die Alpenwelt. Hinter den Kulissen sorgte Petra Steinkohl gemeinsam mit dem AUTOHAUS Team dafür, dass Logistik, Timing und Organisation ebenso zuverlässig funktionierten wie die Motorräder der Teilnehmer.
25. AUTOHAUS Motorradtour: Auf den Spuren der Vergangenheit
Am frühen Abend kehrte der Tross schließlich zurück nach Mondsee. Dort wartete die traditionelle Abendveranstaltung – jener Teil des Programms, bei dem aus Fahrern Erzähler werden und aus Kurven kleine Heldengeschichten. Diskutiert wurde über Schräglagen, Lieblingspassagen, spektakuläre Ausblicke und natürlich darüber, welche Strecke künftig wohl noch schöner sein könnte.
Die wichtigste Meldung des Tages stand allerdings schon fest, bevor das erste Getränk serviert wurde: Alle Teilnehmer und alle Motorräder kehrten gesund, sicher und unfallfrei zurück. Bei einer anspruchsvollen Alpenroute ist das alles andere als selbstverständlich und deshalb die mit Abstand beste Nachricht des Tages.
Möglich wird die AUTOHAUS Motorradtour auch durch starke Partner. APP Auto Pflege Partner, GTÜ, Liqui Moly, Meneks, Numbero und Würth tragen dazu bei, dass sich dieser Branchenklassiker seit 25 Jahren erfolgreich behauptet. Nach zwei außergewöhnlichen Tourtagen war die Stimmung im Schlosshotel Mondsee deshalb eindeutig: Zufriedenheit wäre zu wenig beschrieben. Begeisterung trifft es deutlich besser. Und die Erkenntnis ebenso: Manchmal gibt es doch noch eine Steigerung. Selbst nach 25 Jahren.