Die Scherer Gruppe wächst in der Rhein-Neckar-Region. Zum 1. Juli 2026 hat das Familienunternehmen aus dem Hunsrück eine Partnerschaft mit Auto Hofmann in Walldorf geschlossen. Mit dem Neuzugang ist Scherer nach eigenen Angaben künftig mit zehn Standorten in der Region vertreten. Das gesamte Niederlassungsnetz umfasst nun insgesamt 39 Autohäuser.
Fokus auf Wachstum und regionale Synergien
Mit der Integration des traditionsreichen Autohauses verfolgt Scherer das Ziel, seine Marktposition in der südlichen Rhein-Neckar-Region weiter auszubauen. Gleichzeitig sollen Synergien innerhalb des bestehenden Standortnetzes genutzt und Vertriebsstrukturen optimiert werden.
Laut einer Unternehmensmitteilung bleiben alle 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Bord. Auch für die Kunden soll sich im Tagesgeschäft wenig ändern: Die bisherigen Ansprechpartner bleiben erhalten.
Digitalisierung und E-Mobilität im Blick
Die Expansion ist zugleich mit einem klaren Zukunftsanspruch verbunden. Scherer kündigte an, auch am Standort Walldorf gezielt in Digitalisierung und Elektromobilität zu investieren.
Mit dem Schritt wächst zudem die Bedeutung der Marke Audi innerhalb der Gruppe weiter. Nach der Integration verfügt Scherer über insgesamt 13 Audi-Betriebe, darunter vier Audi Zentren. Das Unternehmen zählt damit zu den wichtigsten Partnern der Vier-Ringe-Marke in seiner Marktregion.
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Scherer: "Gemeinsam nach vorne blicken"
Unternehmenschef Christian Scherer betonte die vertrauensvolle Zusammenarbeit im Vorfeld der Transaktion: "Ich bin sehr froh, dass wir nach partnerschaftlichen und harmonischen Verhandlungen zu einer guten Lösung gekommen sind und nun gemeinsam nach vorne blicken können. Mit der Neuaufstellung bündeln wir unsere Kräfte und können die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden noch besser erfüllen."
Zugleich kündigte der Firmenchef an: "Wir werden unsere umfangreichen Erfahrungen einbringen, die wir an unseren Standorten täglich sammeln – und zugleich neue Impulse setzen."
Hofmann setzt auf starken Partner
Auch Günter Hofmann sieht in der Übernahme einen wichtigen Schritt für die Zukunft des Standorts: "Ich freue mich, mit Christian Scherer, den ich seit 25 Jahren kenne, und der Scherer Gruppe einen starken, am Markt etablierten Partner für unseren Standort gefunden zu haben."