Zahlungsmanagement: Digitaler Anspruch, analoge Realität
Während Kundenerwartungen an digitale Prozesse steigen, bremsen manuelle Abläufe im Backoffice oft aus. Eine aktuelle Befragung zeigt, wie groß die versteckten Effizienzverluste wirklich sind.
Die Stimmung in deutschen Autohäusern wirkt positiv: Laut einer aktuellen Umfrage der Aufinity Group* sind 74 Prozent der Betriebe mit ihrer Zahlungsabwicklung zufrieden. Doch wer tiefer blickt, erkennt ein Paradoxon. Denn jeder zweite Händler plant, in den nächsten drei Jahren in digitale Lösungen für das Zahlungsmanagement zu investieren. Die vermeintliche Zufriedenheit wird durch massiven personellen Aufwand teuer erkauft.
Analoge Bremse
Kunden erwarten eine schnelle und digitale Zahlungsabwicklung. Stattdessen dominieren vielerorts manuelle Schritte. So muss beispielsweise jeder zweite Händler den Zahlungsstatus mühsam in der Buchhaltung erfragen. In jedem fünften Betrieb entfällt sogar bis zur Hälfte der Arbeitszeit im Zahlungsmanagement auf manuelle Tätigkeiten. Nur neun Prozent der befragten Händler geben an, dass eingehende Zahlungen immer sofort zugeordnet werden können. Im Umkehrschluss bedeutet das für 91 Prozent der Betriebe: Der Prozess stockt regelmäßig. Das hat Folgen: Die Mitarbeiterzufriedenheit sinkt bei hohem manuellen Aufwand spürbar.
Geplante Investitionen in digitale Zahlungsprozesse
Liquiditätsbremse im Service
Ein kritischer Punkt ist auch die verspätete Zahlungsaufforderung. Diese erfolgt im Service bei 58 Prozent der Betriebe erst bei oder nach der Fahrzeugabholung. Das verzögert den Geldfluss und führt zu Außenständen, die bei 99 Prozent der Befragten anfallen. Da 87 Prozent der Händler diese Außenstände noch nicht automatisiert verwalten, entsteht eine Spirale aus manuellem Nachfassen und gebundener Liquidität.
Autonomous Finance als Lösung
Die Plattform bezahl.de beschleunigt den gesamten Order-to-Cash-Prozess. Das Ergebnis: Das Team gewinnt Zeit für das Kerngeschäft und Liquidität ist schneller verfügbar.
"bezahl.de hat uns dabei unterstützt, ein digitales Autohaus zu werden, indem wir Ineffizienzen in der Buchhaltung vernichtet haben. Die Buchhaltung kann sich jetzt um die relevanten Themen kümmern, die im Tagesgeschäft so anstehen."
Ulf Hakvoort,
Geschäftsführung der Hakvoort Gruppe
*Studie: Aufinity Group 2026, n=174 Experten und Entscheider aus deutschen Autohäusern und Werkstätten
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