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Elektro-SUV Aiways U5: Erste Preisansage

Der Aiways U5 soll in wenigen Monaten in Deutschland an den Start gehen.
© Foto: SP-X/Peter Maahn

Für das seit längerem für Deutschland angekündigte Elektro-SUV Aiways U5 wurden bislang Preise von 35.000 und "unter 40.000 Euro" genannt. Das BAFA wird jetzt präziser.


Datum:
01.07.2020
8 Kommentare

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Das zum Sommer 2020 angekündigte Elektro-SUV Aiways U5 hat einen ersten offiziellen Preis: In der aktuellen Liste förderfähiger E-Fahrzeuge des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA; Stand 26.6.) wird der Stromer aus China mit einem Nettolistenpreis von 31.084 Euro geführt. Mit dem auf 16 Prozent gesenkten Mehrwertsteuersatz liegt der Verbraucherpreis damit bei rund 36.000 Euro, beim regulären Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent sind es 36.990 Euro.

Der Preis in der BAFA-Liste bezieht sich auf das Modelljahr 2020 und die Ausstattung "Standard". Abzüglich der auf rund 9.500 Euro gestiegenen Umweltprämie wird der U5 also im günstigsten Fall um 25.500 Euro kosten.


Fahrbericht Aiways U5

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Aiways wird den U5 in Deutschland über seine Internetseite vertreiben; flankiert wird der Direktvertrieb vom Elektrofachmarkt Euronics. Interessenten können bei ausgewählten Niederlassungen der Handelskette das Fahrzeug live erleben. Euronics hat mittlerweile einen aktualisierten Zeitplan zur Markteinführung des U5 auf seiner Webseite veröffentlicht, der ab Juli die Präsentation an mehreren Standorten in Deutschland sowie die Möglichkeiten zu Probefahrten ankündigt.

Parallel soll in China im Juli die Produktion für das Modelljahr 2021 anlaufen. Die neuen Modelle werden dann ab August bei Euronics ebenfalls zur Testfahrt bereitstehen und zugleich der finale Konfigurator online gehen. Ab September sollen dann erste Fahrzeuge des neuen Modelljahres an Kunden geliefert werden.

Der Aiways U5 ist ein rund 4,70 Meter langes Elektro-SUV mit einem 140 kW / 190 PS-E-Antrieb. Dank einer 63 kWh großen Batterie soll eine WLTP-Reichweite von rund 400 Kilometer möglich sein. (SP-X)


Aiways U5

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KOMMENTARE


R.G.

01.07.2020 - 12:50 Uhr

Respekt - aber in Zeiten immer komplexerer Systeme und Technik, in Zeiten, in denen wir mit unserer seit zig Jahren verfügbaren Technik und dem Wissen und Fähigkeiten unserer altgedienten Spezialisten mit dem eigenen Produkt "unseree Probleme " haben - wer zum Teufel soll die instandsetzen, diagnostizieren, Fehlersuche beheben ... etc etc - bitte nicht der Euronics-Fachverkäufer, der nebenbei zum geprüften Diagnosespezialist wird und Garantien abwickelt?


Peter Becker

02.07.2020 - 09:23 Uhr

Vertrieb über Euronics. Die Markteinführung wird also schiefgehen. Erste gute Verkäufe und danach ist dann Stille im Wald. So wird das nix. Dann lieber nur Internetvertrieb und Service über eine Werkstattkette.


Rudi S.

02.07.2020 - 15:38 Uhr

Ein SUV aus China für € 37.000 Einstiegspreis. Darauf hat Deutschland sicher gewartet! Und das alles OHNE vernünftiges Vertiebs- und Servicenetz!


Gunnar

06.07.2020 - 12:15 Uhr

Verkauf wird grundsätzlich nur online möglich sein. Wer zusätzlich Beratung und Probefahrt haben will, geht zu Euronics. Service übernimmt ATU. Natürlich weiß man bei einem Newcomer noch nicht, wie verlässlich das Fahrzeug ist. Aber bei Tesla wusste man das auch nicht und ATU hat immerhin mehr Filialen als Tesla ... Würde Aiways auf jeden Fall eine Chance einräumen und über Leasing ist dann auch jegliches Risiko abgedeckt. Ein solch familientaugliches Auto zu diesem Preis - damit hat Aiways derzeit ein Alleinstellungsmerkmal.


Alter Zausel

06.07.2020 - 14:43 Uhr

NEIN DANKE! Auch mit eingebauter Technik, die jegliche Art von Verkehrsverstößen umgehend den Behörden meldet? Wer das komische Auto kauft, geht sicher viele Risiken ein! Ob bei der Sicherheit, der Zuverlässigkeit u. Ersatzteilversorgung, der tatsächlichen Reichweite, dem 24h-Notdienst, der Werkstattbetreuung bis hin zum späteren Wiederverkauf. Und beim Leasing ist neben der Rate der vereinbarte Restwert zum Vertragsablauf entscheidend - u. wer dieses Risiko zu tragen hat - der Kunde oder der Händler!! Tesla hat übrigens noch nie Geld verdient, ist an der Börse mehr wert als BMW, Daimler u. VW zusammen - das ist ein Witz! Wer das glaubt ...


Volker

07.07.2020 - 09:13 Uhr

@gunnar: Mag sein. Der durchschnittliche Endkunde interessiert sich aber weniger für Alleinstellungsmerkmale - der will Sicherheit, Zuverlässigkeit und verlässliche und vorhandene Strukturen. Mit Vertrieb online, Beratung beim Elektrodiscounter und Service bei der A-Z Universalreparaturkette ATU klappt das nicht. Nein, eine Chance sehe ich da nicht und auch nicht den Vergleich mit Tesla. Bei denen ist wenigstens alles aus einer Hand: Beratung, Verkauf, Service und Laden. DAS funktioniert.


ExWestfale

07.07.2020 - 17:33 Uhr

@Volker: Also in Bezug auf Tesla, ja, der Verkauf, Beratung und gerade das Laden funktionieren, sehe ich auch so. Aber zu schreiben, der Service funktioniert, ich weiß nicht. Meine Meinung, man sollte warten, bis die Fahrzeuge hier sind, Probefahrt machen und dann für sich entscheiden, was wichtig ist. @Alter Zausel:"Auch mit eingebauter Technik, die jegliche Art von Verkehrsverstößen umgehend den Behörden meldet?".Ist mir neu. Gibt es dafür eine Quelle oder ist das Mutmaßung? @Rudi S.: Service wird durch ATU durchgeführt. Die haben in Deutschland 600 Filialen, sollte reichen. Vertriebsnetz brauche ich nicht, dafür ist das Fahrzeug günstiger, aber jeder setzt die Schwerpunkte anders. @Peter Becker:"Vertrieb über Euronics. Die Markteinführung wird also schiefgehen. "Bleibt ja abzuwarten, ob die Prognose eintrifft. @R.G. Wenn man sich die Entwicklung der Verbrennertechnik anschaut, so ist diese in den letzten Jahren immer komplexer geworden. Ist auch ein Grundproblem in der Verbindung zwischen Mechanik und Elektronik. Zudem tragen sicherlich auch die immer strenger werden Grenzwerte der Abgase dazu bei. Bei einem Elektroauto gibt es überwiegend nur Elektronik und nur diese muss repariert werden.


Alter Zausel

08.07.2020 - 19:19 Uhr

@exWestfale Eher noch ein Witz! Und das wird sich hoffentlich auch nicht ändern! Aber bei dem Herstellerland u. der auch hierzulande mittlerweile autofeindlichen Haltung/Politik vieler roter u. grüner Zeitgenossen weiß man ja nie!


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