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Jannarelly Design-1: Krasser Kurvenbeißer

Der Jannarelly Design-1 feierte Ende Mai im Classic-Car-Café Le Trèsor in Dubai seinen ersten öffentlichen Auftritt.
© Foto: Jannarelly

Die Szene puristischer Sportwagen ist um ein neues Mitglied reicher: Mit dem Jannarelly Design-1 hat sich soeben ein Retro-Renner in Dubai vorgestellt. Der Leichtbau-Roadster soll auch nach Europa kommen.


Datum:
14.06.2016
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Mit dem Jannarelly Design-1 erlebte Ende Mai 2016 ein neuer Retro-Roadster seinen ersten öffentlichen Auftritt. Statt auf der großen Bühne einer Automesse debütierte der spektakuläre Flachmann in Dubai vor dem Classic-Car-Café Le Trésor. Die Gäste des Cafés hatten jedenfalls allen Grund zum Staunen.

Der offene Zweisitzer beeindruckt vor allem mit seinem 60er-Jahre-Flair. Der Design-1 weckt Erinnerungen an Rennwagen, in denen noch echte Helden unterwegs waren und oftmals darin starben. Als Fahrer des Jarranelly, der an Ferrari 250 Testa Rossa und AC Cobra erinnert, könnte man sich gut Rennlegenden wie Graham Hill oder Jackie Stewart vorstellen.

Eigentlich möchte man vermuten, der Roadster kommt aus England, doch Designer Anthony Jannarelly ist Franzose. Der Fan von Leichtbaukonstruktionen à la Caterham hat bereits mit dem Lykan Hypersports von W Motors ein spektakuläres Autoprojekt zu verantworten. Während es sich bei dem Lykan um einen futuristischen Hightech-Renner handelt, hat Jannarelly mit dem Design-1 ein Lowtech-Auto mit viel Retro-Optik auf die Räder gestellt.

304 PS und 371 Newtonmeter

Wie es sich für einen solchen Roadster gehört, setzt dieser auf einen einfachen Gitterrohrrahmen auf. Direkt hinter den beiden Sitzen befindet sich der Antrieb: Ein 3,5-Liter-V6-Benziner, der 224 kW / 304 PS und 371 Newtonmeter leisten soll. Über eine manuelle Sechsgang-Schaltung geht die Kraft an die mit Sperrdifferenzial gerüstete Hinterachse. Damit soll der 710 Kilogramm leichte und 3,86 Meter lange Renner in gut vier Sekunden den 100-km/h-Sprint absolvieren. Maximal sind 220 km/h möglich, was man angesichts des kaum vorhandenen Windschutzes allerdings nur selten ausreizen wird.

Der Innenraum ist aufgeräumt. Die zwei Passagiere nehmen Platz auf Karbon-Leichtbausitzen mit Lederbezügen. Der Fahrer blickt durchs Momo-Lenkrad auf zwei große Rundinstrumente, die wie in der Art eines Chronographen mehrere kleine Analoganzeigen beherbergen. Alles schick, alles stylisch, alles auf maximalen Fahrspaß hin optimiert.

Noch ist man bei Jannarelly mit der Feinabstimmung beschäftigt, doch soll die Serienproduktion in Dubai in recht naher Zukunft starten. Parallel soll ein weltweites Händlernetz entstehen. Der Design-1 soll auch in Europa angeboten werden. Hier wird ein Verkaufspreis von 75.000 Euro angestrebt. (sp-x)


Jannarelly Design-1

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