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Kurz gemeldet: Notizen aus der Autobranche

Der Mercedes EQXX ist ein Reichweitenkönig.
© Foto: Mercedes-Benz

Mercedes-Forschungsauto: Über 1.200 Kilometer mit einer Batterieladung +++ BMW weiht neues Werk in China ein +++ Porsche verlagert Teile der 718er-Produktion +++ GTÜ als familienfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet +++ Ehemaliger BMW-Manager erneut wegen Bestechlichkeit angeklagt


Datum:
24.06.2022
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Mercedes-Forschungsauto: Über 1.200 Kilometer mit einer Batterieladung

Mercedes-Benz hat mit dem Vision EQXX erneut mit einer Batterieladung mehr als 1000 Kilometer zurückgelegt. Nach der Fahrt von Stuttgart nach Cassis in Frankreich im April über 1.008 Kilometer legte das Forschungsfahrzeug nun auf dem Weg von Stuttgart nach Silverstone 1.202 Kilometer zurück. Dabei fuhr das bis zu 140 km/h schnelle E-Auto mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 83 km/h und verbrauchte im Schnitt 8,3 kWh auf 100 Kilometer. Die reine Fahrzeit der zweitägigen Tour betrug 14,5 Stunden. (aum)

BMW weiht neues Werk in China ein

BMW hat eine neue Autofabrik im nordchinesischen Shenyang eingeweiht. Produktionsvorstand Milan Nedeljkovic sagte am Donnerstag, das Werk Lydia sei "vollständig auf E-Mobilität ausgerichtet", könne aber auch andere Modelle produzieren. Die Produktion des BMW i3 - einer vollelektrischen mittelgroßen Sportlimousine für den chinesischen Markt - läuft bereits. Zusammen mit den benachbarten Werken Tiexi und Dadong soll die Produktionskapazität von BMW in Shenyang damit auf 830.000 Fahrzeuge jährlich steigen. BMW-China-Chef Jochen Goller sagte: "Die Ausweitung unserer Produktionspräsenz in China zeigt, dass wir uns auf weiteres Wachstum auf dem weltweit größten Elektroautomarkt vorbereiten und von den langfristigen Perspektiven Chinas überzeugt sind." Bis 2025 soll jeder vierte in China verkaufte BMW vollelektrisch fahren. (dpa)

Porsche verlagert Teile der 718er-Produktion

Porsche verlagert Teile der Produktion des 718 vom Stammwerk Zuffenhausen an den niedersächsischen Mehrmarken-Standort Osnabrück der Konzernmutter Volkswagen. Ab Mitte 2023 soll dort die so genannte Überlauffertigung der Modellreihe starten, um der aktuell hohen Nachfrage gerecht zu werden. Die Verlagerung hat nach Unternehmensangaben keine Auswirkungen auf die Anzahl der Beschäftigten in Zuffenhausen. Dort soll ab Mitte des Jahrzehnts auch der vollständig elektrifizierte Nachfolger von Boxster und Cayman vom Band laufen. (aum)

GTÜ als familienfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet

Die Personalpolitik der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) ist familiengerecht. Dafür wurde die Stuttgarter Prüforganisation mit dem Zertifikat des Audits "berufundfamilie" ausgezeichnet. Zuvor hatte die GTÜ ein Dialogverfahren zur Rezertifizierung von Arbeitgebern durchlaufen, die seit mindestens neun Jahren mit dem Audit eine strategisch angelegte familien- und lebensphasenbewusste Politik verfolgen. Damit wird überprüft, dass der hohe Entwicklungsstand beibehalten und bedarfsgerecht ausgebaut wird. Das Unternehmen wurde erstmals im Jahr 2012 zertifiziert. Es hat jeweils eine Laufzeit von drei Jahren und kann mit einer Anschlussprüfung verlängert werden. Angeboten wird das Audit von der Berufundfamilie Service GmbH. (aum)

Ehemaliger BMW-Manager erneut wegen Bestechlichkeit angeklagt

Die Staatsanwaltschaft München hat gegen einen ehemaligen BMW-Manager zwei weitere Anklagen wegen Untreue und Bestechlichkeit erhoben. "Der Mann soll zwischen 2007 und 2017 Firmen bei der Auftragsvergabe bevorzugt und im unverjährten Zeitraum dafür insgesamt fünf Millionen Euro erhalten haben", sagte ein Sprecher des Oberlandesgerichts München. Zuvor hatte die "Wirtschaftswoche" berichtet. In einer ersten Anklage hatte ihm die Staatsanwaltschaft Ende 2021 vorgeworfen, bis 2015 bei der Auftragsvergabe an Unternehmensberater mehr als 2,4 Millionen Euro Schmiergeld kassiert zu haben. "Es gibt zwei weitere Anklagen gegen den ehemaligen leitenden Angestellten", sagte der Gerichtssprecher am Freitag. "In sämtlichen drei Verfahren läuft das Zwischenverfahren." Der Mann ist in Untersuchungshaft. Mitangeklagt wegen Bestechung und Beihilfe zur Untreue ist der Geschäftsführer einer – mittlerweile insolventen – Beratungsfirma. BMW soll ein Schaden von 6,2 Millionen Euro entstanden sein. (dpa)

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