Opel ist im Jahr 2004 voraussichtlich noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" (Freitagsausgabe) stieg der Betriebsverlust der Adam Opel AG im abgelaufenen Jahr auf rund 550 Mio. Euro. Hochrangige Kreise der Muttergesellschaft General Motors (GM) hielten sogar einen noch höheren Verlust für möglich. GM gibt seine Zahlen nächste Woche bekannt. Im Jahr 2003 hatte Opel 384 Mio. Euro Verlust gemacht. Ein Sprecher des Herstellers wollte die Zahlen gegenüber AUTOHAUS Online nicht kommentieren. Er verwies auf die Gesamtbilanz von GM Europe, die am 19. Januar präsentiert wird. Als Gründe, so "Die Welt", würden intern die Kosten für die Markteinführung neuer Modelle sowie die schlechte Auslastung des Werks in Rüsselsheim und die sinkenden Margen beim Verkauf genannt. Trotz des von GM durchgesetzten Sparprogramms in Höhe von 500 Mio. Euro werde Opel auch 2005 Verlust machen, schrieb die Zeitung. Erst 2006 werde wieder mit einem Plus gerechnet. Dazu beitragen sollen neben dem jüngsten Sparprogramm auch Einsparungen beim Einkauf in Höhe von bis zu fünf Prozent und eine weitere Senkung der Lohnkosten. (pg)
Opel hat 2004 Verlust angeblich deutlich gesteigert
Zeitung: Hersteller rutschte um über 160 Millionen Euro tiefer in die roten Zahlen