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Personalie: Karsten Crede verlässt Allianz

Mit Karsten Crede verliert die Allianz einen erfahrenen Branchenmanager.
© Foto: Walter K. Pfauntsch

Die Allianz Versicherung und das Vorstandsmitglied, verantwortlich für das weltweite Automotive-Geschäft, gehen seit dem Jahreswechsel getrennte Wege.


Datum:
05.01.2016
4 Kommentare

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Die Allianz Versicherung hat zu Jahresbeginn Veränderungen im Vorstand bekannt gegeben. Zum 31. Dezember 2015 habe Karsten Crede das Unternehmen verlassen, teilte der Konzern in München mit. Die Trennung erfolge "im gegenseitigen Einvernehmen". Sein Ressort betreue bis auf weiteres Vorstandschef Alexander Vollert zusätzlich zu den bisherigen Aufgaben. Über die Gründe des Ausscheidens wurde zunächst nichts bekannt.

Crede war 2009 vom Volkswagen Versicherungsdienst (VVD) zum Allianz-Konzern gewechselt. Dort leitete er als CEO Allianz Global Automotive das weltweite Versicherungsgeschäft mit der Automobilindustrie. Seit August 2010 war der 47-Jährige Vorstandsmitglied der Allianz Versicherungs-AG.

In seiner Amtszeit stärkte Crede unter anderem die Partnerschaften mit Ford, BMW und Daimler. Der Allianz-Vorstand und -Aufsichtsrat dankten dem Branchenmanager in knappen Worten für "die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit". (rp)

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KOMMENTARE


insider

05.01.2016 - 13:06 Uhr

Auch wieder einer dieser Theoretiker, der glaubte Autoverkäufer/Innen müssten die Kfz.-Vers. verkaufen. War dann wohl nix und die " Strategie " grundlegend an der Wirklichkeit vorbei, dazu auch noch von denen in Coburg überholt worden. So ist das nun mal, wenn man sich nicht in die " Niederungen " des Verkaufes begibt und nicht mit handelnden Personen ( Autoverkäufer/Innen ) spricht. Da nützen dann aber auch immer widerkehrende Besprechungen mit Leuten nichts, die zum ersten Mal in ihrem Leben ein Autohaus von innen gesehen, bzw. mit eben diesen handelnden Personen gesprochen haben.Eine gewisse Genugtuung verspüre ich dabei schon, aber der Crede hat offenbar noch nicht einmal das " Trittbrett ", auf welchem er mitfahren wollte, in die richtige Position gebracht, von daher Fehler schon beim Zuschauen und viel Geld verbrannt.Ich mach´ mich jetzt wieder an die Arbeit, um aus den 56% Penetration, nun 60% zu erreichen, natürlich an Endverbraucher, ohne Dienst- und Vorführwagen in der Penetration zu berücksichtigen, denn, traue nur der Statistik die du selber auch gefälscht hast. Am Ende wird dann gezählt was in der Kasse ist, aber mit all´ den eigenen Dienst- und Vorführwagen ist halt nun mal keine e r f o l g r e i c h e und rentable Penetration zu erreichen. Da heißt es dann nur im Zeugnis; er war zu Kollegen und Vorgesetzten immer freundlich, ansonsten hat er sich Mühe gegeben.Längst vermuten Sie vielleicht richtig, wer ich, der Insider, bin, allerdings würde ich mich über eine konstruktive und gesittete Diskussion mehr freuen.


Köhler the Best

06.01.2016 - 09:31 Uhr

... auch ich kann eine gewisse Freude nicht verheimlichen, verbunden mit der Verwunderung, dass es nicht schon viel früher passiert ist.Nun ist es Zeit den kompletten Unterbau auf den selben Weg zu schicken ;)Auch ich bin insider, aber nicht aus dem AH, sondern direkt. (...) Ich hoffe er taucht als Autoverkäufer mit der entsprechenden Penetration wieder auf ....


Thorsten Pontow

06.01.2016 - 10:16 Uhr

@insider : vollkommen richtig und genau auf den Punkt gebracht.Wie sagt man so schön: Für den weiteren beruflichen Weg wünschen wir Ihnen alles Gute, oder vielleicht doch besser die alte und bewährte Regel "Hochmut kommt vor dem Fall"?


M. Carbonara

06.01.2016 - 18:11 Uhr

Eigentlich schade der Abgang, ein brillanter Kopf!Einzig ist ihm anzulasten, dass er das ihm direkt unterstellte Managementbis zu letzt offenbar nicht geführt hat.Wie in den anderen Komentaren schon geschrieben, mit einem Haufen Managerohne Autohauserfahrung und menschlicher kompetenz, ist trotz einer hochmotivieten Mannschaft leider kein Blumentopf zu gewinnen - schade.


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