Studie: Vielen Neuwagenkäufern ist ESP zu teuer

04.05.2009 07:52 Uhr

Laut einer aktuellen Studie wollen nur 38 Prozent der Kunden zusätzliches Geld für den Schleuderschutz ausgeben. Die Versicherungswirtschaft kritisierte den durch die Abwrackprämie "angeheizten Trends zu Billigautos".

Beim Neuwagenkauf verzichten viele Kunden aus Preisgründen auf moderne Sicherheitstechnik. Das berichtet das Magazin "Focus" unter Berufung auf eine Studie der Unfallforschung der Versicherer, die in dieser Woche vorgestellt werden soll. So würden etwa für das elektronische Stabilitätsprogramm ESP nur 38 Prozent der Befragten zusätzlich Geld ausgeben. Nicht einmal jeder zweite Autokäufer sei bereit, für einen Bremsassistenten oder einen Totwinkelwarner zuzuzahlen, hieß es. Angesichts des durch die Abwrackprämie "angeheizten Trends zu Billigautos" warnte der Leiter der Unfallforscher der Versicherer, Siegfried Brockmann, davor, Autos ohne ESP zu kaufen. In Deutschland werden nach Angaben der Versicherungswirtschaft noch 26 Modellreihen angeboten, die nicht mit dem lebensrettenden Sicherheitssystem ausgestattet sind. (dpa/rp)

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KOMMENTARE

Kein Professor

05.05.2009 - 08:38 Uhr

Wenn es im Kopf nicht klar ist, zu was ein Fahrzeug im Stande ist zu verbocken, wennn der Fahrer unfähig ist, hilft auch kein ESP weiter. Hier sollte die Politik einmal darüber nachdenken, in wie weit Teile der Berufskraftfahrerweiterbildung auch für den "normalen" Verkehrsteilnehmer zur Pflicht werden. Das würde uns allen weiterhelfen!


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