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China-Transporter: Maxus-Importeur stellt seine Pläne vor

China-Transporter
Maxus-Importeur stellt seine Pläne vor
Drei Modelle von Maxus sind hierzulande derzeit erhältlich. Darunter der rein elektrische eDeliver 3 (links) und der Deliver 9. Dieser ist aktuell nur als Diesel verfügbar. Erst 2021 soll hierzulande auch eine Elektro-Variante auf den Markt kommen.
© Foto: Maxomotive Deutschland GmbH
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Der Importeur der chinesischen E-Transporter Marke will in Deutschland mittelfristig ein Vertriebsnetz von rund 150 Händlern aufbauen. Der stationäre Handel soll aber nicht der einzige Vertriebsweg sein.

Seit diesem Sommer gibt es mit der chinesischen Marke Maxus einen neuen, auf Elektro-Nutzfahrzeuge spezialisierten Hersteller auf dem deutschen Markt. Nun hat der Importeur, die Maxomotive Deutschland GmbH, auf einer digitalen Pressekonferenz die Pläne für Vertrieb und Service in Deutschland vorgestellt.

Demnach soll der Verkauf in erster Linie über den stationären Handel erfolgen. Dazu will der Importeur sukzessive ein Händlernetz aufbauen. Bis Jahresende wird dieses voraussichtlich 20 Händler umfassen. 2021 sollen es dann bereits 60 sein. Mittelfristig möchte der Importeur dann bis zu 150 Partner für sein Vertriebsnetz gewinnen. "Wir bauen ein leistungsfähiges Händlernetz auf", versprach Maxomotive-Geschäftsführer Ulrich Mehling.

Stationärer Handel und Direktvertrieb

Exklusiv über den Handel werden die Fahrzeuge allerdings nicht vertrieben: Großkunden können auch direkt über den Importeur kaufen. Im laufenden Jahr plant Maxomotive über alle Vertriebskanäle hinweg mit 200 verkauften Fahrzeugen. 2021 soll diese Zahl auf 600 steigen.

Der Service für die Fahrzeuge soll ausschließlich über die Vertriebspartner erfolgen. Reine Service-Stützpunkte soll es nicht geben. Die Ersatzteilversorgung läuft über ein Zentrallager im niederländischen Antwerpen. Dank Übernachtlieferung verspricht Maxomotive aber, dass sämtliche Teile binnen 24 Stunden in den Betrieben sind. Fahrzeuge sollen spätestens binnen fünf Monaten bei den Kunden sein. Aktuell sei man aber deutlich schneller lieferfähig, verspricht der Importeur. Käufer erhalten in den ersten fünf Jahren zudem einen 24-Stunden Pannenservice durch den ADAC.

Bildergalerie
Maxus-Modellpalette
Maxus EV80Maxus EV80Maxus Deliver 9

Zwei E-Transporter und ein Diesel

Die Fahrzeugpalette von Maxus umfasst hierzulande im Moment drei Modelle: Den Elektro-Transporter EV80 ab 52.400 Euro (3,5 Tonnen, 125 PS, 56 kWh Akku, 154 km Reichweite nach WLTP), den Elektro-Lieferwagen eDeliver 3 für Preise ab 35.000 Euro (122 PS, 35 oder 52,5 kWh Akku, bis zu 230 km Reichweite nach WLTP) sowie den Diesel-Transporter Deliver 9 ab 30.000 Euro (3,5 Tonnen, 2,0 Liter Diesel mit 136 PS). Letzterer soll ab 2021 auch als E-Transporter auf den Markt kommen. Ob die Fahrzeuge für die Umweltprämie in Frage kommen, ist derzeit noch offen. Die Abstimmung zur Bafa-Förderung laufe derzeit noch. Der Importeur rechnet aber damit, dass diese bald bewilligt sei.

Zielgruppe für die E-Transporter sind nach Aussage von Geschäftsführer Ulrich Mehling in erster Linie Unternehmen und Handwerker mit Fokus auf Nachhaltigkeit, Kommunen und Behörden sowie Lieferdienste und Carsharing-Anbieter. Vor allem bei den Kommunen und kleinen regionalen Unternehmen verspricht sich der Importeur durch die Händler vor Ort bessere Chancen.

Importeur gehört zur belgischen Alcopa-Gruppe

Maxus ist eine Marke des chinesischen SAIC-Konzerns, die das Unternehmen vom insolventen britischen Hersteller LDV übernommen hat. Jährlich produziert der Konzern mit knapp 100.000 Mitarbeitern rund sieben Millionen Fahrzeuge. Gemessen am Umsatz ist SAIC der weltweit siebtgrößte Automobilkonzern. Zu SAIC gehört unter anderem auch die Marke MG des gleichnamigen ehemaligen englischen Herstellers. Modelle von Maxus sind nach eigenen Angaben in derzeit 48 Ländern erhältlich.

Der Importeur, die Maxomotive Deutschland GmbH, gehört zur belgischen Alcopa-Gruppe, die auch den Import der Maxus Transporter in Belgien, den Niederlanden, Luxemburg, Polen und der Schweiz übernimmt. Die Gruppe vertreibt hierzulande zudem seit 2011 die Pkw der südkoreanischen Marke Ssangyong. (aw)


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