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Kommentare () Kommentare (0) 06.10.2017

GW-Verkaufsplattform Instamotion

"Wir stoßen auf starkes Interesse"

GW-Verkaufsplattform Instamotion
"Wir stoßen auf starkes Interesse"
Darius Ahrabian
© Foto: Instamotion

Der Gebrauchtwagenhandel wird zunehmend digitaler. Einer der neuen Player ist Instamotion. Die Online-Verkaufsplattform sorgt nicht nur mit ihrem Geschäftsmodell für Furore.

Die junge Gebrauchtwagen-Verkaufsplattform Instamotion sieht sich auf einem guten Weg. Das Münchner Start-up arbeitet bereits mit zahlreichen Herstellern und Importeuren sowie großen Händlergruppen zusammen, wie Geschäftsführer Darius Ahrabian im Gespräch mit AUTOHAUS (Ausgabe 19/2017) erklärte. "Wir stoßen auf ein starkes Interesse. Bisher haben wir 25 Händler eingebunden und 10.000 Autos auf der Plattform." In Kürze würden weitere 10.000 Fahrzeuge eingestellt.

Instamotion war offiziell Ende 2016 gestartet (wir berichteten). Die Plattform kauft Gebrauchtwagen vom Handel und vermarktet diese an Endkunden weiter. Ahrabian: "Wir kaufen das Auto aber erst dann, wenn wir es verkauft haben. Wir holen die Kunden über Leads auf unsere Seite. Wenn der Kunde genau weiß, was er will, kann er direkt auf das Angebot zugreifen."

Als zweite Möglichkeit nannte Ahrabian den Suchagenten, der den Kunden zu einer bestimmten Auswahl von Fahrzeugen führe. "Die Kunden können sich das Auto genau anschauen und eine virtuelle Probefahrt machen. Wenn er das Fahrzeug bestellt, erhält er ein Vollgutachten, und das Auto wird ihm direkt vor die Haustür geliefert", so der Unternehmer.

Für Aufsehen in der Autobranche sorgt Instamotion vor allem durch seinen Investor: den Allianz-Konzern. Zu den Hintergründen der Beteiligung von Deutschlands umsatzstärksten Kfz-Versicherer sagte Ahrabian: "Unser Partner wollte zunächst selbst ein solches Projekt realisieren. Nachdem klar war, dass wir eine derartige Lösung schon umgesetzt haben, hat man sich für den Einstieg in den fahrenden Zug entschieden." Auch die Allianz sei davon überzeugt, dass sich der Fahrzeugverkauf künftig viel stärker digital abspielen werde. Zudem wolle sich der Konzern neue Geschäftsfelder für den Versicherungsabschluss erschließen. "Als Instamotion sind wir ja direkt am Point of Sale." (AH)


Das komplette Interview mit Darius Ahrabian lesen Sie in der neuen Ausgabe von AUTOHAUS, die am 9. Oktober 2017 erscheint (So werden Sie AUTOHAUS-Abonnent).

Der Branchenkenner ist zudem einer der Top-Referenten beim Kongress "Autohaus-Zukunft 2015" am 6./7. November in Frankfurt-Oberursel. Weitere Informationen gibt es unter www.autohaus.de/akademie


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