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Kurz gemeldet: Aus der Autobranche

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Der Dacia Dokker ist als Gebrauchter sehr gefragt.
© Foto: Dacia

Neue Verantwortlichkeiten im Volkswagen Design +++ Gebrauchtwagen-Hitliste: Klein und günstig läuft +++ Kaufvertrag für Tesla-Gelände könnte bis Jahresende stehen +++ Fiat Chrysler weist italienische Steuerforderungen zurück +++ Ex-Daimler-Chef Zetsche engagiert sich für Naturschutz

Neue Verantwortlichkeiten im Volkswagen Design

An der Führungsspitze des Volkswagen Designs gibt es personelle Veränderungen: Klaus Bischoff, Designchef der Kernmarke VW Pkw, übernimmt zum 1. April 2020 die Verantwortung für das konzernweite Design. Er übt beide Funktionen zunächst in Personalunion aus. Ab 1. Juli 2020 wird Jozef Kaban seine Nachfolge bei VW Pkw antreten. Michael Mauer, bisher Leiter Konzern Design und Leiter Design Porsche, konzentriert sich nach dem Wechsel wieder auf seine Aufgabe bei Porsche. (AH)

Gebrauchtwagen-Hitliste: Klein und günstig läuft

Günstige Autos mit Ottomotor sind auf dem Gebrauchtwagenmarkt aktuell gefragt. Am schnellsten verkaufte sich im Oktober der Dacia Dokker als Benziner, der im Schnitt bereits nach 27,2 Standtagen einen Käufer gefunden hatte. Zehn Tage länger stand der Skoda Yeti Benziner auf dem Hof, der Dacia Logan MCV kam als Benziner auf 39,6 Tage. Komplettiert wird die Top-5-Liste vom Hyundai i20 (41,2 Tage) und Toyota Yaris (41,3 Tage), beide in der Variante mit Ottomotor. Große SUV und Fahrzeuge von Premiummarken fanden sich anders als in den Vormonaten nicht mehr unter den sogenannten "Schnelldrehern". Insgesamt lag die durchschnittliche Verweildauer beim Händler für Benziner im Oktober bei 77,2 Tagen, Diesel standen 76,5 Tage. Elektroautos mussten 92,4 Tage auf einen Käufer warten, erzielten aber laut Schwacke gute Preise. (SP-X)

Kaufvertrag für Tesla-Gelände könnte bis Jahresende stehen

Der Kaufvertrag für das Gelände der geplanten Fabrik vom Elektro-Autobauer Tesla in Grünheide (Oder-Spree) könnte bereits bis zum Jahresende stehen. Dazu könnte eine Sondersitzung des Finanzausschusses im Landtag in der Woche vor Weihnachten notwendig werden, sagte Brandenburgs Finanzministerin Katrin Lange (SPD) am Donnerstag. Tesla will auf einem 300 Hektar großen Gelände ab 2021 das Kompakt-SUV Model Y fertigen. Da das Gelände Landeseigentum sei, müsse der Ausschuss dem Verkauf zustimmen, sagte Lange. Für das Areal liege ein rechtsgültiger Bebauungsplan vor. Dies könne weitere Verfahren inhaltlich und zeitlich vereinfachen, hatte es von der Landesregierung geheißen. Für das immissionsschutzrechtliche Verfahren müsse Tesla prüffähige Unterlagen beim zuständigen Landesamt für Umwelt einreichen. Den Angaben der Staatskanzlei zufolge sollen die Bauarbeiten nahe der Autobahn 10 im ersten Halbjahr 2020 beginnen. Bislang war das erste Quartal im Gespräch gewesen. Tesla will nach Angaben der Staatskanzlei eine einstellige Milliardensumme investieren. Wie der Landkreis unter Berufung auf Zahlen von Tesla mitteilte, sollen stufenweise bis zu 8.000 Arbeitsplätze entstehen. In der ersten Stufe geht Tesla von 3.000 Mitarbeitern aus, 150.000 Fahrzeuge sollen jährlich vom Band rollen. (dpa)

Fiat Chrysler weist italienische Steuerforderungen zurück

Der italienisch-amerikanische Automobilhersteller Fiat Chrysler (FCA) hat Steuernachforderungen des italienischen Fiskus zurückgewiesen. Es geht dabei um die Fusion der beiden zuvor getrennten Unternehmen im Jahr 2014. Laut Nachrichtenagentur Ansa setzt die italienische Steuerbehörde den damaligen Wert Chryslers mit 12,5 Milliarden Euro an, während Fiat 7,5 Milliarden deklariert habe. Die Steuernachforderung belaufe sich auf 1,5 Milliarden US-Dollar, hieß es. "Wir weisen den vorläufigen Bericht (der Steuerbehörde) entschieden zurück", teilte ein Fiat-Sprecher am Donnerstag mit. Man sei zuversichtlich, dass die vorliegende Bewertung noch deutlich reduziert werden könne. Selbst für den Fall, dass sich ein steuerpflichtiger Gewinn ergäbe, würde dieser durch Verlustvorträge kompensiert. Ein Sprecher der italienischen Steuerbehörde wollte sich am Donnerstag zu dem Vorgang nicht äußern. Fiat Chrysler hatte bereits in seinem Quartalsbericht von Anfang November auf die anhängige Steuerkontroverse hingewiesen und geschrieben, dass eine Entscheidung bis Ende Dezember erwartet werde. (dpa)

Ex-Daimler-Chef Zetsche engagiert sich für Naturschutz

Der frühere Daimler-Chef Dieter Zetsche engagiert sich künftig für den Naturschutz in Afrika. "Ich bin dabei, für African Parks eine deutsche Stiftung aufzubauen", schrieb Zetsche am Donnerstag im Online-Netzwerk LinkedIn. Die Organisation mit Sitz in Johannesburg in Südafrika verwaltet nach eigenen Angaben 16 Nationalparks und Schutzgebiete in mehreren afrikanischen Ländern nach dem sogenannten öffentlich-privaten Partnerschaftsmodell (engl. Public Private Partnership, PPP). Neben dem Natur- und Artenschutz geht es auch um die Entwicklung der lokalen Wirtschaft und des Tourismus, wie es auf der Webseite heißt. Zetsche war mehr als 13 Jahre Vorstandsvorsitzender des Autobauers Daimler. Im Mai dieses Jahres übergab er den Posten an seinen Nachfolger Ola Källenius. Seither ist er Aufsichtsratschef beim Reisekonzern Tui. (dpa)

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