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Frank Witter: "Aktuell werden 75 Prozent aller Neuwagen finanziert oder geleast"

Unterstrichen von Seiten der VW Financial Services AG auf der 15. Euro Finance Week die Bedeutung automobiler Finanzdienstleister (v.l.): Risk-Vorstand Dr. Michael Reinhart, Vorstandschef Frank Witter und Christiane Hesse, Vorstand Personal und Organisation. Torsten Zibell (nicht im Bild) ergänzte das VW-Management in Frankfurt/Main.
© Foto: Walter K. Pfauntsch

Als einziger automobiler Finanzdienstleister beteiligte sich die Volkswagen Financial Services AG an der heute in Frankfurt am Main zu Ende gehenden 15. Euro Finance Week. Vorstandsvorsitzender Frank Witter will mit diesem EWngagement ein klares "Zeichen für die realwirtschaftlöiche Bedeutung der Autobanken setzen".


Datum:
23.11.2012
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Mit seinem Top-Management beteiligte sich die Volkswagen Financial Services AG in dieser Woche an der 15. Euro Finance Week, die mit insgesamt mehr als 500 Sprechern und 10.000 Besuchern aus 60 Ländern als das größte Branchentreffen der Finanz- und Versicherungsindustrie in ganz Europa gilt. Die Veranstaltung in Frankfurt am Main stand unter der Schirmherrschaft von Dr. Wolfgang Schäuble, Bundesminister der Finanzen und Volker Bouffier, Ministerpräsident des Landes Hessen.

Die Integration und Regulierung der europäischen Finanz- und Versicherungsmärkte ist ein jährlicher Themenschwerpunkt der Woche. Ergänzende Fachkonferenzen zu Themen wie u.a. Retail Banking, Risk Management und Banken-IT vertieften praxisnah die Fragestellungen, die in den politisch-regulatorisch ausgerichteten Leitkonferenzen aufgeworfen werden.

"Bedeutung von Autobanken für die Realwirtschaft unbestritten"

Die Volkswagen Financial Services AG war mit vier Mitgliedern seines Top-Managements als erster und einziger automobiler Finanzdienstleister auf der 15. Euro Finance Week vertreten. "Wir wollen damit ein klares Zeichen für die realwirtschaftliche Bedeutung der Automobilbanken setzen und die eigene Position in die Diskussion um Regulierungsfragen und die Zukunftsperspektiven der Branche einbringen", so Frank Witter, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Financial Services AG, am Rande der Veranstaltung.

Spitzenkräfte der deutschen und europäischen Finanzwirtschaft vor Ort

Zu den Rednern und Diskussionsteilnehmern gehörten unter anderem Persönlichkeiten wie Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank, Bundesbankpräsident Dr. Jens Weidmann, Jürgen Fitschen, Co-Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bank AG sowie zahlreiche weitere Spitzen der deutschen und europäischen Finanzwirtschaft, Finanzwissenschaft und Politik.

"Sind wichtigster Absatzförderer der Automobilhersteller"

Die Volkswagen FS AG beteiligte sich als einziger automobiler Finanzdienstleister auch an den Diskussionspanels der Veranstaltung. Frank Witter erläuterte im Rahmen der Diskussion "Die Banken bändigen? Welche Finanzwirtschaft braucht die Unternehmenswelt?" die herausragende Bedeutung der herstellerverbundenen Finanzdienstleister für die Automobilwirtschaft: "Aktuell werden in Deutschland rund 75 Prozent aller verkauften Neufahrzeuge finanziert oder geleast. Mit einem Marktanteil von mehr als 67 Prozent sind die Autobanken und die konzerneigenen Leasinggesellschaften damit wichtigster Absatzförderer der Ankerindustrie Automobil", so Witter.

Leasing und Finanzierung von VW-Kunden nachhaltig gefragt

"Die Volkswagen Financial Services AG finanziert oder verleast mehr als jedes zweite Fahrzeug des Volkswagen Konzerns in Deutschland", führte der Vorstandsvorsitzende des in Braunschweig ansässigen VW-Finanzdienstleistungs- und Versicherungsunternehmens weiter aus. Witter ging im Verlauf der einwöchtigen Veranstaltung u.a. auch auf die Bedeutung der Verbriefung von Forderungen (ABS) für eine ausgewogene Refinanzierung ein und erläuterte die Einschränkungen, die mit einer noch stärkeren Regulierung von ABS verbunden wären. "Solide strukturierte und forderungsbesicherte Anleihen sind kein Teufelszeug", so Witter, "sondern ein Instrument der Risikostreuung für den Anleger." In über 15 Jahren hätten die Volkswagen Finanzdienstleister bei ihren Forderungsverkäufen noch nie einen Ausfall gehabt. Das zeige, dass die Automobilbanken ihre Forderungen verstehen und beherrschen.

Neue Impulse zu Personalführung, Risikomanagement und "Online Banking"

Christiane Hesse, Vorstand Personal und Organisation, diskutierte mit Vertretern von Versicherungsverbänden und Personalberatungen über "Recruiting und Bindung von qualifiziertem Personal für die Versicherungsbranche".

Dr. Michael Reinhart, im Vorstand der Volkswagen Financial Services AG für das Risikomanagement zuständig, erörterte gemeinsam mit den Chefvolkswirten der Allianz SE und der Helaba Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale sowie dem Leiter des European Systemic Risk Board Secretariat Fragen aufsichtsrechtlicher Anforderungen.

Torsten Zibell, Mitglied der Geschäftsführung der Volkswagen Bank GmbH, brachte die besondere Sicht der Direktbank von Volkswagen in die Paneldiskussion "Online Banking versus Multikanal – Strategien im Privatkundengeschäft" ein.

Mit seiner Präsenz auf Europas größtem Branchentreffen wollte das Management der Volkswagen Financial Services AG insbesondere die nationale und internationale Bedeutung automobiler Finanzdienstleister unterstreichen.

Zahlen und Fakten zur Volkswagen FS AG

Die Volkswagen Financial Services AG ist eine hundertprozentige Tochter der Volkswagen AG mit Sitz in Braunschweig. Das Unternehmen ist für die Koordination der weltweiten Finanzdienstleistungsaktivitäten des Volkswagen Konzerns verantwortlich. Weltweit beschäftigt die Volkswagen Financial Services AG nach eigenen Angaben 7.322 Mitarbeiter – davon 4.599 allein in Deutschland (Stand: 31.12.2011). Zum Jahresende 2011 wies die Volkswagen Financial Services AG eine Bilanzsumme von fast 77 Milliarden Euro, ein Vorsteuerergebnis von 933 Millionen Euro und einen Bestand von rund 6,85 Millionen Verträgen aus.
(wkp)

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