akf-Bank Profi-Tipp: Rendite und Geschäftserfolg sichern

akf-Bank Profi-Tipp KeyVisual mit Händen, die ein Fahrzeugmodell und Geldscheine halten
Die Serie akf-Bank Profi-Tipp liefert wichtiges Know-how und praxisnahe Tipps für Branchen-Profis. Das Thema dieser Folge: Einkaufsfinanzierung für Händler.
© Foto: stock.adobe.com/Artvibe

Im aktuellen Marktumfeld ist es für Händler entscheidend, mit der passenden Kreditlinie zu arbeiten, um ihre Renditesituation zu stabilisieren. Denn: Viele Fahrzeuge stehen länger, manche Preise sind gestiegen, die Zinsen ebenfalls. Das bedeutet für Autohäuser, dass deutlich mehr gebundenes Kapital im Bestand steckt als noch vor drei Jahren.

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Datum:
08.07.2026
Lesezeit:
5 min



Mehr Kapital gebunden, mehr Zinsen fällig, mehr Zeit bis zum Verkauf: Diese drei Entwicklungen haben die Bedeutung der Einkaufsfinanzierung grund­legend verändert. „Fahrzeuge sind teurer geworden, die Zinsen liegen höher als noch vor einigen Jahren und viele Händler haben aktuell längere Standzeiten im Bestand“, sagt Rainer Bickel, Vertriebsdirektor Kfz bei der akf-Bank. „Das bedeutet: Es wird mehr Liquidität benötigt, um den Fahrzeugbestand vorzuhalten.“ Zur Herausforderung kommt die Chance: Inzwischen kommen gebrauchte Elektrofahrzeuge in wachsenden Stückzahlen auf den Markt. Der Bestand wird vielfältiger, die Anforderungen an seine Steuerung jedoch auch.

„Wir finanzieren Fahrzeuge, keine Marken“

Der Unterschied zur Herstellerbank ist klar: Captive-Banken sind an Marken gebunden, an Absatzprogramme und Vertriebsziele des jeweiligen Herstellers. Die akf-Bank nicht. „Wir finanzieren Fahrzeuge und keine Marken“, bringt Bickel es auf den Punkt. Das bedeutet für den Händler: Er baut seinen Bestand so auf, wie es sein Geschäftsmodell verlangt. Gegenüber der klassischen Hausbank bringt eine Spezialbank wie die akf-Bank Branchenexpertise mit, die sich im Tagesgeschäft bemerkbar macht. Sie kennt das Tempo des Fahrzeughandels. „Gerade wenn sich kurzfristig Ankaufs-Chancen ergeben, zählt oft jede Stunde“, so Bickel. Dazu kommt der digitale Floorcheck: Händler können ihren finanzierten Bestand jederzeit digital einsehen und haben stets einen Überblick über verfügbare Finanzierungslinien.

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© Foto: akf bank

„Eine gute Einkaufsfinanzierung finanziert Fahrzeuge. Eine sehr gute unterstützt den Händler dabei, mehr Geschäft zu machen und gleichzeitig seine Erträge zu verbessern.“

Rainer Bickel,
Vertriebsdirektor Kfz, akf-Bank

Von der Agentur zurück: Wer sorgt für Liquidität?

Mehrere Hersteller haben ihre Agenturmodellpläne zurückgezogen oder verschoben. Für Autohausbetriebe, die zur klassischen Händlerrolle zurückkehren, hat das eine direkte Konsequenz: Sie brauchen wieder Kapital für den Bestandsaufbau. „Im Agenturmodell lag ein Teil des Bestands- und Finanzierungsrisikos nicht mehr beim Händler“, sagt Rainer Bickel. „Wenn diese Verantwortung wieder zurückkommt, muss auch die notwendige Liquidität vorhanden sein.“ Wer in dieser Phase auf einen markenunabhängigen Finanzierungspartner setzt, gewinnt Spielraum, den eine Herstellerbank aus ihrer Natur heraus nicht bieten kann oder will.

Gebrauchte E-Autos ohne Erfahrungswerte

Ein Beispiel aus dem Bereich E-Mobilität: Leasingverträge aus dem BEV-Boom laufen aus, die Rückläufer kommen auf den Markt. Gebrauchte Elektrofahrzeuge sind heute längst kein Randthema mehr. Für die Einkaufsfinanzierung bedeutet das: neue Fahrzeug­kategorie, neue Bewertungsmaßstäbe. „Bei gebrauchten Elektrofahrzeugen fehlen im Vergleich zu klassischen Verbrennern noch teilweise die langjährigen Erfahrungswerte“, erklärt Rainer Bickel. Die akf-Bank finanziert gebrauchte BEV, legt dabei aber besonderen Wert auf Marktgängigkeit, Wiedervermarktungschancen und aktuelle Preisentwicklung. „Gerade in einem dynamischen Markt ist ein genauer Blick wichtiger als pauschale Regeln.“


"Wer eine Einkaufsfinanzierung nur über den Zinssatz bewertet, denkt zu kurz. Im Tagesgeschäft entscheiden andere Faktoren."

Rainer Bickel,
Vertriebsdirektor Kfz bei der akf-Bank



Statement von Rainer Bickel: "Eine Kreditlinie, die sich bezahlt macht."

Händler fragen mich regelmäßig, ob wir günstiger sind als ihre Hausbank.

Meine Antwort dazu lautet: Das ist oft nicht die entscheidende Frage. Entscheidend ist vielmehr, ob die Finanzierung zum individuell aufgestellten Handelsbetrieb passt. Ob Entscheider reagieren können, wenn sich auf dem Markt eine gute Gelegenheit ergibt. Ob sie jederzeit wissen, ob der finanzierte Bestand optimal balanciert ist. Und ob der Händler die Möglichkeit nutzt, durch aktives Absatzgeschäft einen Teil oder sogar die gesamten Zinskosten zurückzubekommen.

Als unabhängige Autobank sind wir keiner Marke verpflichtet. Nur Ihrem Geschäftserfolg. Sprechen Sie mich und meine Vertriebskollegen gerne an.

Ihr Rainer Bickel,
Vertriebsdirektor Kfz bei der akf-Bank



Nicht vom Zinssatz blenden lassen

Wer eine Einkaufsfinanzierung nur über den Zinssatz bewertet, denkt zu kurz. Das ist der häufigste Irrtum, den Bickel bei neuen Händlerpartnern be­obachtet. Im Tagesgeschäft entscheiden andere Faktoren: Wie schnell gibt es eine Kreditentscheidung? Wie flexibel passt sich die Linie dem Bestand an? Versteht der Partner das Geschäft? In der Praxis arbeitet die akf-Bank mit revolvierenden Linien: Wird ein Fahrzeug verkauft, löst sich die Finanzierung ab und die Linie steht sofort wieder bereit. Bestand aufbauen, verkaufen, neu befüllen. Ein Rhythmus, der Liquidität im Fluss hält.

Netting und Zinsrückvergütung

Zwei Konzepte, die im Gespräch mit neuen Händlern regelmäßig für Überraschung sorgen: Netting und Zinsrückvergütung. Beim Netting werden Einkaufs- und Absatzfinanzierung miteinander verzahnt: weniger Verwaltungsaufwand, mehr Transparenz im Tagesgeschäft. Den größeren Überraschungsmoment löst die Zinsrückvergütung aus. Händler, die ihre Einkaufsfinanzierung aktiv nutzen und gleichzeitig Absatzgeschäft über die akf-Bank einreichen, können einen Teil der gezahlten Zinsen zurückerhalten. „Im Idealfall ist sogar eine Rückvergütung von bis zu 100 Prozent der gezahlten Zinsen möglich“, sagt Rainer Bickel. Allein dieses Thema ist häufig schon einen Gesprächstermin wert.


"Gerade in einem dynamischen Markt ist ein genauer Blick wichtiger als pauschale Regeln."

Rainer Bickel,
Vertriebsdirektor Kfz bei der akf-Bank


Fazit: Ganzheitliche Lösungen sind gefragt

„Eine gute Einkaufsfinanzierung finanziert Fahrzeuge. Eine sehr gute unterstützt den Händler dabei, mehr Geschäft zu machen und gleichzeitig seine Erträge zu verbessern.“ Diesen Satz formuliert Rainer Bickel nicht als Werbebotschaft, sondern als Beschreibung dessen, was er täglich bei Händlern beobachtet. Wer die Kreditlinie nur als Kostenposition verbucht, verschenkt Potenzial. In der Summe sollten Bankservices mehr sein als ein notwendiges Übel: Sie sollten den Geschäftserfolg als Ganzes fördern.


Ihr Kontakt zur akf-Bank

Gerne können Sie uns eine E-Mail schreiben: autofinanz@akf.de
Besuchen Sie auch die Website der akf-Bank: www.akf.de

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