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20.12.2019
(Super)Sportwagen - Jahresrückblick 2019
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Während sich der Autobau immer weiter Richtung Effizienz und Elektrifizierung entwickelt, wurden auch 2019 etliche Fahrzeuge vorgestellt/angekündigt, die sämtliche Konventionen über Bord werfen. Ferrari knackt mit dem SF90 erstmals die 1.000 PS-Marke. Zusätzlich zum 780 PS starken V8-Benziner sorgen drei E-Motoren mit insgesamt 220 PS für eindrucksvolle Fahrleistungen.

© Foto: Ferrari
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Im Vergleich zum Bugatti La Voiture Noire ist der Ferrari SF90 nur Massenware. Das liegt zum einen am Preis von elf Millionen Euro, zum anderen an der Tatsache, dass es sich um ein Einzelstück handelt. Das 1.500 PS-Hypercar mit 16 Zylindern ist angelehnt an den legendären Type 57 SC Atlantic aus den 1930er-Jahren.

© Foto: picture alliance/Rene Fluger/CTK/dpa
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Auch Lotus hat die Hypercar-Klasse für sich entdeckt.  Anders als bei bisherigen Modellen der Marke setzen die Engländer beim Lotus Evija auf einen rein elektrischen Antrieb, der mit seinen 1.471 kW/2.000 PS und 1.700 Newtonmeter Drehmoment jeden bisherigen Sportwagen aus Hethel weit hinter sich lässt.

© Foto: Lotus
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Und auch Aston Martin springt auf den Hypercar-Zug auf. Den Auftakt macht das Modell Valkyrie. 2021 folgt der etwas zahmere Valhalla (Bild). V Cars nennen die Briten ihre neue Modellfamilie, die trotz anderer Schreibweise irgendwie verdächtig deutsch klingt.

© Foto: Aston Martin
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Elektrifizierung? Bei Lamborghini lange ein Fremdwort, steht man doch für reinrassige V8- und V12-Power. Ein erstes Zugeständis ist nun der Sián. Er kombiniert einen 785 PS leistenden 6,5-Liter-V12 mit einer 34 PS starken, im Getriebe integrierten 48-Volt-E-Maschine. Macht in Summe 819 PS. An der brachialen Optik hat sich - zur Freude vieler - nichts verändert. 

© Foto: picture alliance/Foto Huebner
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Der Koenigsegg Agera RS gilt offiziell als Geschwindigkeitsweltrekordler. Im März hat der schwedische Sportwagenhersteller auf dem Genfer Salon den Nachfolger vorgestellt, der auf den Namen "Jesko" hört. Koenigsegg plant, das neue Hypercar auf eine Reise jenseits der 300 mph zu schicken, was über 480 km/h entspricht.

© Foto: Koenigsegg
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Pininfarina will künftig auch als Automarke in Erscheinung treten. Als Erstlingswerk stellten die Italiener auf dem Genfer Autosalon ein Elektro-Hypercar namens Battista vor, das mit elegantem Design und einem extrem starken Rimac-Antrieb (1.900 PS/2.300 Newtonmeter) beeindruckt. Ab 2020 soll geliefert werden. Geplant sind lediglich 150 Fahrzeuge. Der Stückpreis soll bei rund bei zwei Millionen Euro liegen.

© Foto: Automobili Pininfarina
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850 Kilogramm leicht, über 400 PS stark – so präsentierte sich der E-Flitzer Aspark Owl auf der IAA 2017. Mittlerweile gibt es die finale Serienversion, die doppelt so schwer und um ein Vielfaches stärker wird. Der viermotorige Antrieb soll eine Leistung von 2.012 PS und rund 2.000 Newtonmeter Drehmoment freisetzen, was eine Sprintzeit aus dem Stand auf 100 km/h in 1,69 Sekunden ermöglichen könnte. 

© Foto: Aspark
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Dass das "E" in E-Mobilität auch für Eleganz stehen kann, beweist der US-Autobauer Karma mit der Präsentation des Elektrosportwagens SC2. Das auf der L.A. Autoshow als Studie präsentierte Coupé beeindruckt mit spektakulärem Design und aberwitziger Leistung. 1.088 PS zerren am Allradantrieb.

© Foto: Karma
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Mit chinesischem Geld werden immer wieder einst untergegangene Automarken revitalisiert. Beim Festival of Speed hat man dieses Jahr die Kultmarke De Tomaso aus der Gruft geholt. Erstmalig wurde der P72 der Öffentlichkeit vorgestellt. Zur Auswahl sollen ein V12 oder V8 stehen. Für einen der maximal 72 geplanten P72 werden wohl 750.000 Euro fällig.

© Foto: The Goodwood Estate
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Kommen wir von den Supersport- zu den Sportwagen. Auch hier gab es 2019 einige interessante Neuheiten. So stellte Chevrolet die achte Generation der Corvette vor, die erstmals mit Mittelmotor kommt und damit eine Zeitenwende einleitet. Im Heck wütet zunächst ein 6,2 Liter großer, freisaugender (!) V8 mit 495 PS.

© Foto: Chevrolet
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Auf die gute, alte Schule setzt auch Ford. Kaum überraschend haben sich die Entwickler auch beim Mustang Shelby GT500 für einen V8 entschieden. Der wird zusätzlich von einem Kompressor unterstützt - 700 PS fallen somit über die Hinterachse her. Trotz Heckantrieb soll eine Sprintzeit aus dem Stand auf Tempo 100 in knapp über drei Sekunden möglich sein.

© Foto: Ford
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Auch BMW bleibt dem Achtzylinder bisher noch treu. So fiel in diesem Jahr der Vorhang für den M8, das Top-Modell der 8er-Baureihe. Der 4,4-Liter-Turbo-V8 wartet mit 625 PS Leistung und einem maximalen Drehmoment von 750 Nm bei 1.800–5.800 U/min auf.

© Foto: BMW
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Bei Porsche stand das Jahr ganz im Zeichen der Elektromobilität. Große Erwartungen lasteten auf dem ersten Elektro-Sportwagen aus Zuffenhausen. Glaubt man den ersten Fahrberichten, hat Porsche ganze Arbeit geleistet. In der Top-Version "Turbo S" (Bild) kommt der Taycan auf 761 PS und ein Systemdrehmoment von 1050 Nm. 

© Foto: Porsche
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Im Vergleich zu all den futuristischen Hypercars und rundumbespoilerten Sportwagen wirkt der Alpine A110S wie ein Mauerblümchen. Doch zu Unrecht, denn der Franzose erinnert noch an die Zeiten, als Autos nicht nur stark, sondern vor allem leicht waren. Das Leergewicht liegt bei gerade mal 1.114 Kilogramm. Die "S"-Version hat 40 Zusatz-PS, 292 PS liegen insgesamt an.  

© Foto: Renault/Lucas Mongiello
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Eine G-Klasse in der Rubrik "Sportwagen"? Kann man machen, wenn es sich um den Brabus G V12 900 "One of Ten" handelt. V12, 900 PS, von Null auf 100 km/h in 3,8 Sekunden, Vmax bis zu 280 km/h - wer die reinen Daten hört, der denkt wohl am wenigsten an eine knapp 2,7 Tonnen schwere, fahrbare Schrankwand. 

© Foto: Andreas Heise/AUTOHAUS
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