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09.03.2020
30 Jahre Kfz-Innung Ostthüringen
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Die Kfz-Innung Ostthüringen erhielt 2018 den "Blauen Kalligraphen" des ZDK in Silber. Und das für die beste Öffentlichkeitsarbeit. Der Empfang im Außenbereich der ehemaligen Brauerei in Gera dokumentierte allen Festgästen den wirkungsvollen Innungsauftritt.

© Foto: Prof. Hannes Brachat
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Die Gäste verteilten sich in die drei vorgegebenen Gewölbe des historischen Braukellers, der nach dreijähriger Renovierungsarbeit seit 2016 im heutigen Lichte strahlt. Bitte, auch Napoleon und Bismarck saßen schon hier, in der ursächlichen Braustadt Gera.

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Obermeister Andreas Jokisch ließ 30 Jahre Innungsgeschichte farbig aufleben und schilderte, wie mit dem damaligen ZDK-Präsidenten Fritz Haberl der Innungsaufbau gestaltet werden konnte. Zu den Gründern gehörte Hans-Jürgen Vogel, der in Folge lange Jahre als Obermeister und Landesverbandspräsident vonThüringen wirkte. 44 Teilnehmer waren es bei der Gründung. Heute hat die Kfz-Innung 152 Mitgliedsbetriebe mit 1.800 Beschäftigten – und das an 170 Standorten. Jokisch begrüßte auch Klaus Anderlik, der 21 Jahre Innungsgeschäftsführer war. Jokisch: "Wir können Auto. Das werden wir abermals am 21. und 22. März 2020 beim Geraer Autofrühling unter Beweis stellen."

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Wilhelm Hülsdonk, in Gera als "Bundesobermeister" willkommen geheißen, freute sich über vielfach gute Zahlen im Gewerbe. Die unzureichende Umsatzrendite mache deutlich, dass das Gewerbe seine Stärke nicht nutze. Kann es sein, dass nur noch ein Autohaus überleben kann, das 1.000 Autos und mehr verkauft? Verkehrspolitisch möchte Hülsdonk nicht von einer Verkehrswende sprechen, sondern von einer Veränderung im Verkehrswesen. Dann ging er ausführlich auf die anstehenden Veränderungen der GVO 2022/2023 ein, ebenso auf die amtlichen Prüfverfahren und stellte dazu sein Akkreditierungsverfahren vor. Ferner soll die OTP, die "Offene Telematik-Plattform" für fairen Wettbewerb sorgen.

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Geras Oberbürgermeister Julian Vonarb zeigte automobile Entwicklungsstationen in der Stadt auf. Jährlich werden in Gera zwischen 55.000 und 61.000 Fahrzeuge zugelassen. Innerstädtisch soll das E-Auto auch für die Stadt favorisiert werden. Der OB sagte weiterhin die Unterstützung bei der Ausbildungsmesse zu und meinte: "Die Kfz-Innung ist ein wichtiges Verbindungsglied zur Stadt. Sie sollen alle weiterhin gut unterwegs sein." Als Dank überreichte er Jokisch und Geschäftsführer Stefan Haase eine Urkunde.

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Wolfgang Jacob, Vizepräsident der Handwerkskammer Gera, bedankte sich für die gegenseitige Unterstützung und die Förderung der Zusammengehörigkeit, gerade auch im Schulwesen und bei den Prüfungsabnahmen. Ferner hob er die Leistung des Kfz-Gewerbes in Sachen Verkehrssicherheit hervor. Als Anerkennung überbrachte er für 30 Jahre gemeinsamen Wirkens eine Ehrenurkunde der Handwerkskammer Gera.

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Holger Schade, der Präsident des Kfz-Landesverbandes Thüringen, artikulierte ein deutliches Ja zur Emissionsfreiheit des Autos. Dabei gelte es aber noch offene Fragen gerade zur Ladestruktur zu klären. Hier bedürfe es u.a. einer stärkeren Unterstützung seitens der Hersteller. Schade hob auch den hohen Kundenzufriedenheitsgrad hervor, den die Branche Tag für Tag erarbeite. Er dankte der Kfz-Innung für die stets fruchtbare Zusammenarbeit.

RA Dietmar Hoffmann, der Geschäftsführer des Kfz-Landesverbandes, erinnerte an die gemeinsame Geschäftsstelle, die man bis 2011 inne hatte und hob die Bedeutung des Ehrenamtes für eine Innung hervor.

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Er gehört quasi zum Inventar der Kfz-Innung Gera: Dipl.Ing. Frank Dietzel. Und das seit 20 Jahren. Zuverlässig, kooperativ, geradlinig. Er betreut hoheitliche Aufgaben, fungiert als technischer Betriebsberater, nimmt sich der Automesse an, Seminarvorbereitung u.a. Das Jubiläumsgeschenk: ein Rennwochenende im August in Brünn! Großer Applaus.

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Sven Neidhardt erhielt die Ehrennadel der Kfz-Innung in Silber. Er gilt als langjähriger Wegbegleiter und -gefährte der Innung und engagiert sich seit Jahren ehrenamtlich im Prüfungsausschuss, von 2014 bis 2018 war er Vorsitzender des Gesellenprüfungsausschusses. Die Innung wünschte ihm und seinem Sohn Tim mit ihrem Familienbetrieb weiterhin viel Erfolg.

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Einer, den die Ehrung "feucht" in den Augen erwischte, war Hans-Peter Haupt. Er hat in seiner Ära als Lehrlingswart seit 2004 2.000 Lehrlinge in den MechatronikerInnen-Stand gehoben. Er sitzt seit 2012 im Vorstand der Innung und arbeitet auch in der Schlichtungskommission bei Lehrlingsstreitigkeiten mit. Sein Sohn Holger freute sich mit ihm über die Ehrennadel in Gold des Thüringer Kfz-Gewerbes, überreicht von Landesverbandsgeschäftsführer Dietmar Hoffmann.

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Die Festgäste haben das nicht gerne gehört, als Obermeister Andreas Jokisch ankündigte, bei der nächsten Wahl sein Amt zur Verfügung zu stellen. Landesverbandspräsident Holger Schade ließ nun all die Stationen von Andreas Jokisch aufleben, die er seit 1994 – damals als 25-jähriger Jungmeister – einbrachte. Das ging weiter über den "Autofrühling", den Bereich Berufsschule, die Marketingaktivitäten, die mehrfach zum "Blauen ZDK-Kalligraphen" führten, Kassenprüfung, stellv. Obermeister und seit 2014 in der ersten Reihe verantwortlich. Bundesinnungsmeister Wilhelm Hülsdonk überreichte ihm die ZDK-Ehrennadel in Silber. Großer, dankbarer Applaus für einen, der mit dieser hohen Auszeichnung richtig und gelungen überrascht wurde. In seinem Dankesgruß stand obenan die Unterstützung durch die Ehefrauen, die einem oft den Rücken freihalten.

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Als dann die besten Rock-Songs, besonders die der 1980er, neu verpackt erklangen, da sangen einige nicht nur beherzt mit, sondern erfreuten sich auf der Tanzfläche. Präsentiert von "MAD DOXX".

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Das Get-together beim Empfang um 17 Uhr. Bundesinnungsmeister und ZDK-Vizepräsident Wilhelm Hülsdonk, Frank Herklotz, befreundeter Geschäftsführer der Nachbarinnung Sachsen West-Chemnitz sowie die Gastgeber Andreas Jokisch und Stefan Haase.

Wilhelm Hülsdonk begrüßte auch zwei langjährige Weggefährten, den ehemaligen Obermeister der Jubiläumsinnung und Landesverbandspräsident Thüringen, Hans-Jürgen Vogel sowie den langjährigen Geschäftsführer der Kfz-Innung Ostthüringen, Klaus Anderlik mit Frau

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Weitere Begegnungen: BDK-Vertriebsleiter Torsten Stoer mit Landesverbandspräsident Holger Schade. Hans-Jürgen Vogel mit Ehrenmitglied der Kfz-Innung Prof. Wächter, einst Honda-Verbandspräsident. Zwei, die viel miteinander zu tun haben: Landesverbandsgeschäftsführer RA Dieter Hoffman und Stefan Haase sowie Wilhelm Hülsdonk.

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Es war abermals die Liebe zum Detail, die für ein echtes Fest sorgte. Weiße Tischdecken, Blumenschmuck, Speisekarte, die Kfz-Innungsfahne und ein großartiges Buffet mit allerlei Getränken. Über den Abend stieß man auch vielfach auf persönliche Dialoge. Das Blumenmeer war für die Ehrungen vorbereitet.

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Auf die Wirkung kommt es an. Stärke, Leistung zeigen, grafisch ansprechend umsetzen, Botschaften senden, vorbildlich gemacht. Das macht den "Blauen ZDK-Kalligraphen" aus.

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Historisch Interessierte konnten sich in einem Bildband über die 30 Jahre Innungsgeschichte informieren. Die älteste Kfz-Innung wurde 1918 in Dresden gegründet. Einer besitzt noch ein Sammlerstück, als der ZDK noch Reichsinnungsverband hieß und die Sektion "Innung Gera".

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Nachtimpressionen: Obermeister Andreas Jokisch und Geschäftsführer Haase verabschiedeten persönlich die Gäste. Die Damen mit einem herzlichen Rosengruß. Gewiss, der letzte Eindruck ist der bleibende. Und auch dieser saß! Herzliche Gratulation!

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