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Multikanal-Vertrieb: "Wir liegen mit Mercedes Me richtig"

"Mercedes Me"-Store in Hamburg
© Foto: Daimler

Mit dem "Mercedes Me"-Konzept wollen die Schwaben neue Kunden für die Marke begeistern. Im Pilotmarkt Hamburg geht die Strategie offenbar auf.


Datum:
19.11.2014
1 Kommentare

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Daimler ist mit dem Start seines Multikanal-Vertriebs unter der neuen Dachmarke "Mercedes Me" zufrieden. "Die ersten drei Monate hier in Hamburg zeigen, dass wir richtig liegen", erklärte Matthias Lührs, Vice President Sales Mercedes-Benz Cars, in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "W&V". Die Hälfte der Besucher des neuen City-Store seien zwischen 20 und 40 Jahre alt. Jede Woche veranstalte der Hersteller im Schnitt drei Events, zu denen jeweils rund 200 Besucher kommen würden.

Der schwäbische Autobauer hatte im Sommer in Hamburg seinen ersten "Mercedes Me"-Showroom eröffnet (wir berichteten). Damit wollen die Schwaben vor allem Kundenkontakte außerhalb des Verkaufserlebnisses pflegen. Zugleich ist die norddeutsche Metropole ein Pilotmarkt für den Autoverkauf über das Internet. Off- und Online-Vertrieb sind wiederum verzahnt mit einer digitalen Plattform und dem Händlersystem.

Mercedes wolle mit einem breiten Angebotsspektrum unterschiedliche Kundengruppen ansprechen, sagte Lührs dem Magazin. "Natürlich kann man auch zu einer Probefahrt vorbeikommen oder sein Auto hier konfigurieren. Aber die Idee dieses neuen physischen Auftritts ist es, neue Interessenten zur Marke zu führen."

Der Ende 2013 gestartete Online-Verkauf spreche eine Zielgruppe an, "die (…) einfach über das Internet mit der Marke in Kontakt treten möchte. Es geht nicht primär darum, neue Autos zu verkaufen, sondern Kunden zur Marke zu führen", erklärte der Manager. Auf der Seite liege die Verweildauer pro Besuch im Durchschnitt bei über fünf Minuten. "In Hamburg haben wir seit Anfang Dezember mehr als 150.000 Besucher und bereits 1,5 Millionen Seitenaufrufe." Konkrete Absatzzahlen nannte der Verkaufschef nicht.

Routing zum Handel

Mit Blick auf die Kundenkontakte betonte Lührs: "Alle neuen Formate setzen wir in Zusammenarbeit mit unserem Handel um, und auch alle Leads werden im hinterlegten Händlerbetrieb eingesteuert und qualifiziert." Auch würden Mitarbeiter des Autohauses die im Online-Store angebotenen Interaktionsmöglichkeiten wie etwa der Chat betreuen. "Leads außerhalb des Betreuungsgebiets werden an die entsprechenden Betriebs zur Bearbeitung weitergeleitet." (rp)

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KOMMENTARE


O. Dörfer

19.11.2014 - 18:41 Uhr

Bravo! Es geht! Ein zukunftsweisendes Konzept vom Hersteller und das mit voller Integration des Handels. Hervorragend ...... weiter so und viel Erfolg. Wenn der Hersteller Gas gibt und den Handel nicht dabei vergisst wird er Erfolg haben. Hersteller, die nur überlegen, wie sie den Handel gängeln können, werden auf der Strecke bleiben. s. BMW & Co.


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