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HB ohne Filter: VW-Musterfeststellungsklage +++ Autohaus-Sterben +++ "Schwäbische Diesel-Milliarde"

Prof. Hannes Brachat
© Foto: Erwin Fleischmann/AUTOHAUS

Unabhängig, scharfsinnig, auf den Punkt: der aktuelle Wochenkommentar von AUTOHAUS-Herausgeber Prof. Hannes Brachat!

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Datum:
04.10.2019

4 Kommentare

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Musterfeststellungsklage gegen VW - eine Farce! +++ Das Sterben der deutschen Autohäuser hat begonnen +++ Die "Schwäbische Diesel-Milliarde" +++ Zum Tag der Deutschen Einheit - DPG +++ Vorstandswechsel bei der CARS automotive consulting e.V.

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Musterfeststellungsklage gegen VW - eine Farce!

VW hat nachweislich 2,5 Millionen deutsche Dieselfahrer mit dem Motor EA189 faktisch betrogen. In Amerika hat der Konzern dafür rund 27 Milliarden Euro bezahlt. Strafe, wie pro Kunde rund 10.000 Euro Entschädigung. Das Oberlandesgericht Braunschweig unter Vorsitz von Richter Michael Neef stellte beim ersten Verhandlungstag zur Musterfeststellungsklage in dieser Woche fest, dass der Senat dazu tendiere, keine vertraglichen Ansprüche zu sehen, wenn die Beklagte gar kein Vertragspartner der Klägerin war. Die Autofahrer haben ihre Fahrzeuge nicht direkt bei Volkswagen gekauft, sondern bei einem Händler. Mit anderen Worten, die Händler werden von Gerichts wegen formell zu Betrüger gestempelt. So wird man über unschuldig schuldig gemacht. Per juristischer Finte. Würden nun die 470.000 Kläger der Musterfeststellungsklage einzeln gegen die betroffenen Händler vorgehen, wie soll das im einzelnen Autohaus bewältigt werden? Die Händler wiederum würden den Hersteller VW in die Pflicht nehmen. In welchem Zeitrahmen? Zahlreiche Händler sind bereits nach Aufdeckung des Betrugsskandals 2015 ff. per Individualklage wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung von betroffenen Kunden verklagt worden. VW musste dann im Endeffekt die Fahrzeuge gegen Erstattung des Kaufpreises abzüglich einer Nutzungsentschädigung zurücknehmen. Man hat sich in der Regel verglichen und über die den monetären Ausgleich schriftlich Stillschweigen vereinbart. So haben bislang die meisten Oberlandesgerichte die Einzelfälle entschieden. 

Tatsache ist, VW arbeitet auf Zeit. Die Verbraucher der nun laufenden Musterfeststellungsklage werden nicht vor 2023 endgültige Klarheit über den Ausgang haben. Vermutlich wird sich dann noch der Bundesgerichtshof damit beschäftigen müssen. Dann gingen seit der Aufdeckung des Betrugs 2015 zehn Jahre ins Land. Der einzelne Dieselfahrer wird sich dann sicher auch eine Nutzungsentschädigung für den Gebrauch seines Fahrzeuges anrechnen lassen müssen. Wie soll das nach zehn Jahren praktisch aussehen? Viele haben sich bis dorthin längst von ihrem Betrugsfahrzeug getrennt. Und selbst diese Restforderung hätte dann jeder Betroffene für sich, ohne Unterstützung des Verbraucherverbandes, der gegenwärtig die Klage für die 470.000 Geschädigten führt, durchzuziehen. VW setzt auch darin auf natürliche Ermüdungserscheinungen Betroffener. 

Die Musterfeststellungsklage ist zum 1. November 2018, rechtzeitig vor der Verjährung der Ansprüche durch die GroKo eingeführt worden. Sie sollte dem David helfen, dem Goliath Grenzen aufzuzeigen. Es zeichnet sich abermals ab, dass der Einzelne zum Opfer gemacht wird. VW wird allerdings weiter an Reputation einbüßen. Noch schlimmer, alle Betroffenen verlieren ein großes Stück Vertrauen in den Rechtsstaat, in die Marktwirtschaft und in die Demokratie. Nicht zuletzt ist dieser Diesel-Betrug ganz gehörig dafür verantwortlich, dass der Diesel überhaupt in Verruf kam. Viele trennen nicht zwischen dem sauberen Diesel und dem VW-Dieselbetrug. Das wird alles obendrein in einen "DUH-Fahrverbotstopf" geworfen. Wen soll man nun vor den Kopf stoßen, die betroffenen Dieselfahrer oder die Wahrheit? VW macht beides. Wie peinlich! Man rufe noch auf: Sie wissen nach über vier Jahren immer noch nicht, wer was wann oben in der Dieselmalaise wusste. Die oben fürchten alle den Knast und setzen auch hier auf Zeit. Wie auch immer, sie mögen aber nie mehr behaupten, Kundenzufriedenheit stünde im Konzern an erster Stelle! Heißt doch die neue Customer-Centricity: Aus Kunden Fans machen! Oh je, das wird wohl eher dem VfL (Verein für Leibesübungen) vor Ort gelingen.

Das Sterben der deutschen Autohäuser hat begonnen

Da wird mal wieder gezielt einer auf Furore gemacht, Angst und Unsicherheit gestreut. Die letzte "Welt am Sonntag" titelte dort "fachkundig" den Autohaus-Abgesang. Als Aufhängerfoto diente das Modell Carvana aus den USA, das es für Gebrauchtwagen bereits seit 2013 gibt. Und deren US-Wettbewerber wie AutoNation, CarMax, Penske & Co. gibt es auch noch. Automobilkonzerne seien in Sachen Online-Vertrieb Spätzünder. Jetzt greifen sie angeblich über den Direktvertrieb an, um acht bis 15 Prozent ihrer Vertriebskosten zu senken. Denn ohne Händler falle dann künftig das Feilschen weg. Tesla habe längst bewiesen, dass man Elektroautos über das Internet verkaufen kann - ohne Probefahrt und Preisverhandlungen. Ob Tesla bislang in Deutschland bei gegebenem Marktanteil dafür als Vorbild gelten kann? Bei nicht einmal 3.000 Einheiten p.a. von 3,4 Millionen Gesamtmarkt? Man agiert in Deutschland also immer noch im Promillebereich. Genaue Aussagen werden von Tesla-Deutschland selbst im Netz bewusst zurückgehalten. Warum wohl? Ich habe an dieser Stelle am 5. Juli 2019 mal das Neuwagenauslieferungslager von Tesla in Großheppach vorgestellt, um mal ein Gefühl überschaubarer Professionalität zu dokumentieren. Direktvertrieb von Tesla! Bei Tesla – so schreibt "Die Welt" - müsse man den Preis zahlen, den Elon Musk festsetze. Verhandeln zwecklos. Spätestens aber dann, wenn das Thema Gebrauchtwagen für Tesla in Deutschland relevant wird, geht das Feilschen auch bei Tesla los. Weiter ist zu lesen, jüngere Käufer stünden dem Onlinekauf viel näher und seien bereit, auf Probefahrten zu verzichten. Dabei vergisst mancher Autor, dass ein Neuwagen heute durchschnittlich 35.000 Euro kostet und der durchschnittliche Neuwagenkäufer 53 Jahre alt ist. Ja, es wird sich nach und nach das Kaufverhalten verändern. Aber gegenwärtig sind 40 Prozent der Daimler-Fahrer älter als 60 Jahre alt. Dort sitzt schwergewichtige Kohle.  

Es wird dann ein Positionspapier des ZDK zitiert, wonach – so die Verbandsforderung - den Verkauf über das Internet am besten verbieten sollte. Wirklich? Vom Agenturmodell hält man angeblich im ZDK wenig. VW wird es aber einführen. Und sicher wird VW wie die anderen Hersteller dabei das Auto-Abo-Modell nicht allein Cluno & Co. überlassen. Zu den klassischen Herstelleraufgaben gehört neben dem Produkt, Marketing und Vertrieb auch die Gestaltung der Preispolitik inkl. Preisdisziplin. Bleiben wir bei den VW-Händlern. Sie verdienen als Volumenmarke im privaten Neuwagengeschäft gegenwärtig kein Geld mehr. Warum? Weil sie sich einheitengeterieben über die diversen Börsen gegenseitig die letzte Bonuspromille streitig machen. Ein Selbstvernichtungsprogramm! Sie machen die Börsen reich und sich selber arm. Man schaue beispielsweise bei MeinAuto.de rein und stellt dann eben Rabatte von 35 Prozent fest. Sixt-neuwagen.de hat seine plakative Rabattitisaggression eingestellt und hat – vermutlich auf Geheiß der Hersteller – auf die günstigsten Leasingraten pro Monat umgestellt. Welcher Geldwert wird inzwischen gerade über die Börsen - eben auch indirekt durch die Hersteller - leichtfertig vernichtet? Weniger Marge = niedrigere Nachlassdimensionen. Warum wird im Flottengeschäft bei VW mit dem Agenturmodell - inklusive der Händler - Geld verdient? Es ist kein Fehler, wenn hier seitens der Hersteller auf markantere Preisdisziplin umgestellt wird. Ohne Frage, im Detail kein einfaches Unterfangen. Aber, eine brauchbare Lösung ist für die Autohäuser existentiell. Wenn das einer auf die Schiene bringt, dann ist es VW-Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann. Diese Schraube macht für einige (große) Händler das Sterben aus.  

Markenhandel hat Zukunft

Ich gehöre zu jenen, die die feste Überzeugung in sich tragen, dass die Automobilhersteller inklusive der Importeurhersteller überfordert sind, ihre Modellvielfalt, die gesamte überzogene Produktionsmenge sowie die Komplexität Auto inkl. Service ohne Handel gewinnträchtig vor Ort an die Autokäufer zu bringen. Man braucht sich nur ihre "roten Hüllen" von Niederlassungen mit angestellten, risikolosen Geschäftsführern vor Augen führen, um vergleichbare Realitäten zu sehen. Amazon wäre längst virtuell da, wäre Autoverkauf so einfach darstellbar. Sie bedienen sich sowohl der Hersteller wie rühriger Händler. Gegenwärtig werden auf dem deutschen Markt rund 15 Prozent der Neuwagen virtuell vertrieben. Dieser Anteil wird steigen.  

Wenn Volkswagen im Endstadium noch 400 große Händler haben möchte, besteht für diese gleichermaßen wie für die Hersteller die Möglichkeit, sich im Direktvertrieb zu aktivieren. Nicht zuschauen, machen! Es wird außerdem der freie, internationale Online-Vertrieb an Fahrt gewinnen. Auch die Digitalisierung wird für weitere Neuerungen im Vertrieb sorgen. Oder der Kaufinteressent schreibt künftig seine monatlich verfügbare Masse ins Netz und lässt sich dazu überfabrikatliche Offerten machen. Nochmals, der Handel wird weiter als Nutzenbringer, als Dienstleister eine gewichtige Rolle im Markt spielen.  

Allerdings wird sich der klassische Autohandel weiter konsolidieren. Einige werden ihre Betriebe veräußern. Einige werden dabei als Verkäufer sogar zahlen müssen, damit sie überhaupt einen Käufer finden. Andere geben mangels Nachfolgeregelung auf. Andere fühlen sich aufgrund der anstehenden Aufgaben in den fachlichen und finanziellen Anforderungen schlichtweg überfordert. Andere lösen sich von ihrem Händlervertrag und agieren künftig erfolgreich im freien Handel weiter. Warum nicht früher? Und dann kommen die Veränderungen über vernetzte Fahrzeuge (Functions on Demand), neue Mobilitätskonzepte, die Stufen zum automatisierten Fahren und die Elektrifizierung. Auch da sind Neuerungen denkbar, an man gegenwärtig noch gar nicht denkt. Im Klartext: Keiner kann konkret sagen, was 2025 Sache sein wird. Wir werden also weiter mit großer Unsicherheit leben müssen. Das Veränderungstempo wird über (digitale) Innovationen Fahrtwinde kriegen. Darin hat die Branche – wie der ZDK aktuell festgestellt hat – großen Nachholbedarf. Und Tesla wird auf dem deutschen Markt kräftig zulegen müssen, um sich wirtschaftlich überhaupt halten zu können. Bis heute schwimmt da unterm Strich - trotz Tesla-Direktvertrieb - alles in tiefroten Gewässern. Es sei auch noch die Frage erlaubt, ob auch alle Hersteller überleben werden? Die Autohändler arbeiten seit 1998 mit Internet und sind trotz damals anderer Vorhersagen immer noch aktiv am Markt mit dabei. Klare Deutung: Das Haus stirbt nicht, das einen "Gast" willkommen heißt.

© Foto: Prof. Hannes Brachat

Das Autohaus-Sterben – Carvana als Aufhänger

Die "Schwäbische Diesel-Milliarde"

Sie mussten blechen, Daimler 870 Millionen, Bosch 90 Millionen. und Porsche 535 Millionen Euro. Dank Dieselskandal. Macht zusammen 1,495 Milliarden Euro. Sie gehen bei der Landeskasse der grün-schwarzen Regierung in Stuttgart ein. Der "Schwabenstreich" zeigt: Nicht nur Not, auch "Kohle" macht erfinderisch. Über 140 zu finanzierende Streitprojekte liegen in der Villa Reitzenstein auf dem Tisch. Sie warten auf Einigung. Die Schwarzen sind so "grün", dass sie den Gesamtbetrag ins Klima investieren wollen. Und die Grünen denken an Rücklagen für schlimmere Zeiten. Die FDP will Schulden tilgen. Auch der Vorschlag, die landeseigenen Gebäudlichkeiten klimaneutral umzubauen, macht die Runde. Mei, diese schwäbischen Milliardensorgen möchte man haben!

Zum Tag der Deutschen Einheit - DPG

Es gibt Institutionen, die zum Gelingen des demokratischen Ganzen sehr wichtig sind, aber in der Öffentlichkeit wenig bewusst wahrgenommen werden. Dazu gehört die die Deutsche Parlamentarische Gesellschaft (DPG) in Berlin. Ihr Ursprung datiert auf das Jahr 1951. Standort Bonn. Seit 1999 hat die DPG nun ihren Sitz im ehemaligen Palais des Reichstagspräsidenten zu Berlin. Der erste Reichstagspräsident, Friedrich Ebert, residierte hier (1919-1925/siehe Abb.). Die bisherigen Präsidenten der DPG sind ebenso in nachstehender Abbildung ersichtlich. Die Satzung der DPG verpflichtet zur Pflege der "menschlichen, kulturellen und politischen Beziehungen im Kreise der Mitglieder der Parlamente des Bundes, der Länder und der Europäischen Union". Wer Mitglied war, bleibt auf Wunsch auch nach seiner Abgeordnetentätigkeit dabei. Heute hat die DPG über 1.400 Mitglieder.

Mitglieder können Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Industrie, Gesellschaft u.a. zum "überparteilichen Stammtisch" mitbringen. Journalisten sind nur über diesen Weg zugelassen. Und so gehen hier inzwischen übers Jahr 50.000 Gäste (!) aus und ein. Carlo Schmid zur DPG: "Am grünen Tisch, da werden die Kompromisse nicht erreicht, die am weiß gedeckten Tisch der Parlamentarischen Gesellschaft erarbeitet werden können.“ Wolfgang Thierse als Bundestagspräsident meinte, die DPG sei der Platz für vertrauensvolle Begegnungen und vertrauliche Gespräche. Das Phänomen des Hauses: Es wird über Parteien hinweg Gemeinsamkeit gelebt. Welch ein Beitrag zur Stützung der Demokratie. Prominente Nichtmitglieder, sie gibt es auch, sind beispielsweise Gerhard Schröder bis hin zu Gregor Gysi. 

DPG und ZDK 

Dr. Christoph Konrad, der das ZDK-Hauptstadtbüro leitet, ist als ehemaliger Europaabgeordneter Mitglied der DPG. Und so trafen wir nach vorheriger Absprache in der DPG Oliver Luksic, Sprecher Verkehr und digitale Infrastruktur der FDP, zur Thematik EU-Grenzwerte, drohende Strafzahlungen, Verkehrs- und Klimapolitik. Klare Aussage von O. Luksic: "Die aktuelle Klimadebatte ist teils hysterisch und sehr deutsch." Weitere Ausführungen dazu in der Printausgabe von AUTOHAUS. Luksic ist zugleich FDP-Vorsitzender im Saarland. Man kann mit ihm offen über ein breites politisches Spektrum diskutieren. Am Dienstagnachmittag finden in den Parlamentswochen jeweils die Fraktionssitzungen statt. 14 Stunden! Und dann fahren die Nobelkarossen des Bundestag-Fahrdienstes vor. Andere schreiten von der DPG zu Fuß in den benachbarten Reichstag. Und so trifft man auch auf den jüngsten Bundestagsabgeordneten (CDU) mit direktem Wahlkreis, Philipp Amthor (26), Mecklenburgische Seenplatte/Greifswald, ein Rhetorikgenie mit juristischem Prädikatsexamen.  

Ex-Bundestagspräsident Norbert Lammert zur DPG: "Möge es die nächsten 60 Jahre weiter so würdig und so wahr zugehen, so hellwach, ebenso kollegial wie kompetitiv souverän, wie es sich für Volksvertreter gehört, eine wahrhaft Parlamentarische Gesellschaft." Zum heutigen Tage: Ein Hoch dem Bundesdeutschen Parlament! 

© Foto: Prof. Hannes Brachat

Friedrich Ebert, die Präsidenten der DPG, MdB Oliver Luksic sowie Dr. Christoph Konrad (M.), Ulrich Köster, ZDK-Pressesprecher, und Alex Jan Erdmann ZDK-Pressereferent.

© Foto: Prof. Hannes Brachat

AUTOHAUS-Herausgeber Prof. Hannes Brachat im Gespräch mit dem jüngsten deutschen Bundestagsabgeordneten, Philipp Amthor (26), CDU.

Vorstandswechsel bei der CARS automotive consulting e.V.

Die studentische Unternehmensberatung der Automobilwirtschaft-Hochschule Geislingen traf sich zur Mitgliederversammlung. Satzungsgemäß wurden zwei neue Vorstände berufen, Sven Krejci und Thorben Knittel. Besonderer Dank galt den Vorgängern Matthias Weber und Christian Vetter. Im abgelaufenen Studienjahr wurden die eigenen Prozesse u.a. durch die Teilnahme am Workshop "Führungskräftetraining" der BFSU Trainerakademie verbessert. Ferner wurden die einzelnen Beratungsaufträge sowie die einzelnen Projekte vorgestellt und eingehend besprochen. Interessierte Autohäuser können sich über www.cars-ac.de informieren oder über hello@cars-ac.de direkt Kontakt aufnehmen. Oft werden junge Studenten gesucht, die die Materie digitales Autohaus auf die Schiene setzen. Hier sind sie!

© Foto: Prof. Hannes Brachat

Das Team von CARS automotive consulting

Spruch der Woche

"Völker der Welt - schaut auf Berlin, wo eine Mauer fiel, ein Kontinent sich vereinigte und der Lauf der Geschichte bewies, dass keine Herausforderung zu groß ist für eine Welt, die zusammensteht." (Barack Obama)

Mit einigender Zuversicht - in einen farbenfrohen Herbst

Ihr
Prof. Hannes Brachat
Herausgeber AUTOHAUS
www.brachat.de


Der nächste HB ohne Filter erscheint am 4. Oktober 2019!


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KOMMENTARE


M.A. Bitzer

04.10.2019 - 18:12 Uhr

Sorry, aber Friedrich Ebert war der 1. Reichspräsident, Reichstagspräsident war zu seiner Zeit Paul Löbe.


Werner Osburg

05.10.2019 - 08:57 Uhr

Der Rückzug aus der Fläche bedeutet für jeden Hersteller Verluste an Marktanteil und monetärer Durchschlagskraft. Wie hier schon oft geschrieben: Hersteller kommen von Herstellen und Händler kommt von Handeln! Die Hersteller schielen immer nur auf den Neuwagenabsatz! Pflege der langjährigen Kunden mit preiswerten Originalersatzteilen und Services für Ihre Fahrzeuge Fehlanzeige! Vergessen? Stattdessen werden Werbemilliarden in dubiosen Kampagnen aller Art versenkt, die Marktpräsenz zeigen mögen, aber letztendlich den Markenkunden und seine Erwartungen nicht mehr erreichen. Mein Fazit: Es lebe das Autohaus!


Ben Kenobi

07.10.2019 - 10:37 Uhr

In dem Beitrag über die Musterfeststellungsklage schreiben Sie, dass das OLG den Händlern die Schuld zuweist. Das ist so aber nicht ganz richtig. Das Gericht hat nur gesagt, dass die Kunden keine vertraglichen Ansprüche gegen VW haben, weil der Vertrag ja mit dem Händler geschlossen wurde. Die Sachmangel-Ansprüche gegen die Händler sind aber inzwischen bei den meisten VW-Modellen verjährt. Und die Betrugs-Vorwürfe gegen Händler wurden - meines Wissens - i.d.R. von den Gerichten abgeschmettert. Quelle zur Verjährung: www.rechtecheck.de/verjaehrung-abgasskandal/#haendler


S.Banano

07.10.2019 - 14:11 Uhr

VW hat nun mal beschissen! Macht aber nichts, die Deutschen rennen denen trotzdem die Bude ein! Kommt ins Autohaus nochmal einer, der dort derart verarscht und beschissen worden ist????


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