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Ausbildung: Nachwuchsinitiative bleibt

Ausbildung
Nachwuchsinitiative bleibt
Die Mitglieder des Strategiekreises Auto Berufe haben sich darauf geeinigt, die gleichnamige Initiative "Auto Berufe – Mach Deinen Weg!" weiterzuführen.
© Foto: goodluz/stock.adobe.com
Zum Themenspecial Corona-Krise

Die Träger der Nachwuchsinitiative "Auto Berufe – Mach Deinen Weg!" haben sich darauf verständigt, ihr Engagement fortzusetzen.

Pünktlich zum Ausbildungsstart am 1. September haben sich die Mitglieder des Strategiekreises Auto Berufe darauf geeinigt, die gleichnamige Initiative "Auto Berufe – Mach Deinen Weg!" weiterzuführen. Ziel der 1983 unter anderem von Ford, Opel und VW gegründeten Initiative ist es, durch gezielte Nachwuchswerbung langfristig genügend qualifizierte Auszubildende für das Kfz-Gewerbe zu gewinnen. Mittlerweile gehören dem Strategiekreis 35 Mitglieder an, darunter Automobilhersteller, Importeure, die Robert Bosch GmbH und der ZDK. "Die Förderung in die Ausbildung des Fachkräftenachwuchses jetzt oder künftig auszusetzen, wäre ein völlig falsches Signal und würde das Kfz-Gewerbe im Wettbewerb um die jungen Talente weit zurückwerfen", sagt Birgit Behrens, Geschäftsführerin Berufsbildung des ZDK.

Hilfe beim Digitalen Recruiting

Bedingt durch die Corona-Krise will die Initiative nicht nur weiterhin Schüler intensiv über die Auto Berufe informieren, sondern auch Ängste zu Bewerbungssituation und -prozessen abbauen. Zudem sollen insbesondere Ausbildungsbetriebe im Kfz-Gewerbe Hilfe bei der digitalen Rekrutierung erhalten, um junge Menschen zu erreichen und für eine Ausbildung zu gewinnen. Dazu hat die Initiative auf der Website www.autoberufe.de die Rubrik "Digitales Recruiting" mit Informationen und praktischen Hinweisen aufgebaut. Betriebe finden dort beispielsweise Posting-Vorschläge für Social Media, Banner, Layouts oder auch Willkommens-Pakete für neue Azubis. Ergänzend dazu hat die Initiative einen Newsletter auf den Weg gebracht in dem sie den Betrieben aktuelle Themen, Trends und Entwicklungen in der Berufsbildung und Nachwuchswerbung vermitteln will.

Staatliche Prämien für Ausbildungsbetriebe

Unterstützung erhalten die Betriebe auch von staatlicher Seite. So können von der Corona-Krise besonders betroffene Unternehmen mit bis zu 249 Mitarbeitern Ausbildungsprämien oder andere Förderungen aus dem Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" (www.bmbf.de) beantragen.

Schließen Unternehmen trotz der derzeit schwierigen Bedingungen gleich viele Ausbildungsverträge für das Ausbildungsjahr 2020 ab wie im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019, ist ein Zuschuss in Höhe von 2.000 Euro je Ausbildungsvertrag möglich. Betriebe die darüber hinausgehen und mehr Ausbildungsverträge schließen als im Schnitt der vergangenen drei Jahre, steht zudem die Ausbildungsprämie plus offen. In diesen Fällen beträgt der Zuschuss einmalig 3.000 Euro pro zusätzlichem Ausbildungsvertrag. Die Förderung gilt für Ausbildungsverhältnisse, die im Zeitraum vom 1. August 2020 bis 15. Februar 2021 starten bzw. gestartet sind. Weitere Informationen finden sich auf den Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. (aw)


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