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Autobranche: Ausbildungsstart im Corona-Jahr

Autobranche
Ausbildungsstart im Corona-Jahr
Das Trainingslager von Autohaus Kunzmann auf Gut Hühnerhof: Geschäftsführer Thomas Millies (l.) und Karl Diehm gemeinsam mit allen neuen Auszubildenden.
© Foto: Kunzmann

Wie jedes Jahr begrüßten Autohandel und -industrie am 1. September etliche neue Nachwuchskräfte. Die Corona-Pandemie stellt die Ausbildungsbetriebe in diesem Jahr vor neue Herausforderungen.

59 neue Auszubildende im Autohaus Kunzmann

Traditionell starten die Auszubildenden von Autohaus Kunzmann, Mercedes-Benz-Händler mit Sitz im unterfränkischen Aschaffenburg, am 1. September mit einem dreitägigen Trainingslager auf Burg Rothenfels mit vielen verschiedenen Aktionen, Workshops und dem traditionellen gemeinsamen Grillabend mit der Geschäftsleitung. In diesem Jahr war vieles anders. Eine den aktuellen Bestimmungen angepasste Form des "Trainingslagers" konnte auf dem Gut Hühnerhof im hessischen Gründau stattfinden. Im Vorfeld zum Ausbildungsstart wurden anstelle des klassischen Informationsabends Videobotschaften versendet. Unter dem Slogan "Kunzmann Kino" konnten sich die 59 Azubis und ihre Familien über den künftigen Arbeitgeber informieren und erhielten wertvolle Tipps zum Ausbildungsstart - direkt aus erster Hand durch die aktuellen Auszubildenden. Auch die Kommunikation mit den Schulen und potenziellen Auszubildenden fand in diesem Jahr mit Unterstützung digitaler Medien statt. Kunzmann lud mit Chatfunktion oder einer eigenen Filmreihe zu virtuellen Rundgängen durch den Betrieb ein und stellte so auch seine 15 Ausbildungsberufe und das duale Studium vor. Konzipiert, gedreht und präsentiert von den aktuellen Lehrlingen selbst. Ebenso wurde der innerbetriebliche Unterricht mit digitalen Lösungen umgesetzt. Auf das persönliche Gespräch im Vorfeld des Ausbildungsbeginns wurde am Ende aber nicht verzichtet. 

CSB Schimmel Automobile begrüßt elf neue Azubis

Bei CSB Schimmel Automobile, Hyundai- und Mitsubishi-Händler mit vier Autohäusern in Berlin und Brandenburg, haben im September elf Nachwuchskräfte ihre Ausbildung in sieben verschiedenen Berufen begonnen. Während eines Azubi-Workshops konnten sich Arbeitgeber und -nehmer näher kennen lernen und die Neulinge erhielten einen ersten Einblick in den Betrieb. Dabei ließen sich auch wichtige Themen, wie die Rechte und Pflichten als Arbeitnehmer, sowie offene Fragen klären - damit sollte den Azubis auch der Einstieg in die erste Arbeitswoche erleichtert werden.

30 neue Azubis starten bei der Auto-Familie Ostermeier

Insgesamt 30 Azubis haben bei der Auto-Familie Ostermeier ihre Ausbildung begonnen. Nach einer Begrüßungsrunde am Haupthaus in Vilsbiburg ging es am ersten Tag mit dem Bus zu den weiteren sechs Standorten, wo den Neulingen die einzelnen Betriebe vorgestellt wurden. Ostermeier bildet in insgesamt sieben Berufen aus: vom Automobilkaufmann und Kfz-Mechatroniker bis hin zum Fahrzeuglackierer. Geschäftsführer Klaus Schroff betonte die Wichtigkeit der Azubis: "Unsere Auszubildenden verstärken uns künftig als qualifizierte Fachkräfte, mit denen wir den Erfolg des Unternehmens in den nächsten Jahren weiter sichern."

Ausbildungsstart bei der BMW Group mit Laptop und Maske

In über 30 Berufen begannen 1.200 Auszubildende im September ihr Berufsleben an den deutschen Standorten der BMW Group. Auch an den internationalen Standorten gehen junge Menschen an den Start – von China über Oxford bis Brasilien. Neben dem obligatorischen Mund-Nasenschutz erhalten die jungen Menschen eigene Notebooks zum Ausbildungsstart. Damit setze das Unternehmen konsequent die Digitalisierung in der Berufsausbildung um, heißt es. Anders als bisher fanden die Willkommenstage unter Berücksichtigung des Infektionsschutzes dieses Jahr in Kleingruppen statt, die Ausbildungsleitung und Betriebsräte begrüßten überwiegend per Videobotschaft.

1.150 neue Azubis bei VW

Bei Volkswagen starteten Anfang September 1.150 Auszubildende bzw. Studierende ihre Karriere. Die 271 Frauen und 879 Männer absolvieren ihre Ausbildung in fünf kaufmännischen sowie 25 technischen Berufen oder absolvieren einen von 20 dualen Studiengängen. Der Großteil der jetzigen Berufsneulinge startete eine duale Ausbildung. Dabei gibt es bei den technischen Berufen die meisten Berufsanfänger in der Gruppe der Fachinformatiker, Elektroniker für Automatisierungstechnik und für Informations- und Systemtechnik (339). Danach folgen die Kraftfahrzeugmechatroniker, überwiegend System- und Hochvolttechnik, (125) sowie die Mechatroniker (110). Bei den kaufmännischen Berufen sind die Industriekaufleute (33) die zahlenstärkste Gruppe. Bei den dualen Studiengängen ist Informatik, Ingenieur-Informatik und Kraftfahrzeuginformatik die meistgewählte Fachrichtung (50). Im Ausbildungsjahr 2020 bietet Volkswagen zudem 200 Junior-Softwareentwicklern in der hauseigenen "Fakultät 73" ein IT-Qualifizierungsprogramm - aufgrund der Covid-19-Pandemie musste der Ausbildungsbeginn von 100 Personen vom 1. September auf kommendes Jahr verschoben werden. Insgesamt können in diesem Jahr bei VW wieder 1.400 Talente in über 50 verschiedenen Berufsbereichen ihre Ausbildungsinteressen verfolgen. (AH)


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