Audi trotzt dank guter Geschäfte in Übersee weiter der Autokrise in Europa. Die VW-Tochter verkaufte im April weltweit rund 133.500 Fahrzeuge und damit 6,6 Prozent mehr als im April 2012. Insbesondere die Nachfrage nach der neuen A3-Familie und den SUV-Modellen Q3, Q5 und Q7 habe das Geschäft gestärkt, teilte der Konzern am Dienstag in Ingolstadt mit.
"Angesichts der extrem schwierigen Marktlage in Europa bewerten wir unser weltweites Auslieferungsergebnis im April positiv", sagte Vertriebschef Luca de Meo. Damit hat Audi erstmals bereits nach vier Monaten eine halbe Million Fahrzeuge abgesetzt. Rund 503.000 gingen an die Kunden weltweit – ein Zuwachs um 6,7 Prozent.
Treiber im April waren China und die USA. Dort kam Audi 38.710 (plus 13,1 Prozent) bzw. 13.157 (plus 14,2 Prozent) Auslieferungen. In Europa ging es für die Marke allerdings leicht bergab: die Verkaufszahlen sanken um fast zwei Prozent auf 65.500 Autos. Besonders deutlich ging es erneut in den Krisenstaaten wie Spanien mit 8,6 Prozent nach unten. In Italien waren es gar minus 19,4 Prozent. Kräftige Zuwächse gab es dagegen in Russland (plus 11,1 Prozent) und Großbritannien (plus 9,4 Prozent). (dpa/rp)