Händlernetze 2026: China drängt auf die Fläche
Neue Anbieter wie BYD oder Xpeng bauen ihre Netze aus, während etablierte Marken konsolidieren und stärker zwischen Vertrieb und Service trennen. Ein Blick auf die Netzbewegungen 2026.
Der fabrikatsgebundene Autohandel in Deutschland bewegt sich im Jahr 2026 netzseitig in zwei entgegengesetzte Richtungen. Während etablierte Hersteller ihre Netze radikal straffen, besetzen neue Marktteilnehmer - allen voran chinesische Marken - die frei werdenden Flächen. Sichtbarkeit, Probefahrten und regionale Ansprechpartner gelten gerade in der Markteintrittsphase als kaufentscheidend. Der Handel ist für Marken wie BYD, Leapmotor, MG oder XPeng der zentrale Hebel für Vertrauen und Marktdurchdringung.
China-Offensive
BYD dient hierbei als Blaupause. Nach einem vorsichtigen Start mit wenigen großen Gruppen unterzeichnete der China-Primus im Jahresverlauf Verträge mit rund 150 Partnern. Bis Ende 2026 ist ein Ausbau auf 350 Standorte geplant. Ein ganz ähnliches Muster zeigt sich bei Leapmotor. Durch die strategische Partnerschaft mit Stellantis konnte die Marke ihren Marktstart massiv beschleunigen. In Deutschland startete man zunächst mit Partnern wie der Dello-Dürkop-Gruppe und weitete die Präsenz bis Anfang 2026 rasant auf über 120 Standorte aus...
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