AUTOHAUS Serie Cybersicherheit - Teil 4: Das Vorgehen im Ernstfall
Eine Cyberattacke kann ein Unternehmen von einem Moment auf den anderen lahmlegen. Um möglichst schnell wieder zum Normalzustand zurückkehren zu können, ist ein festgelegter Notfallplan unerlässlich.
Ein IT-Notfall trifft ein Autohaus selten in einem günstigen Moment. Fällt das Dealer-Management-System aus, sind Terminplanung, Werkstattsteuerung, Fahrzeugdisposition, Teilebestellung, E-Mail-Kommunikation und oft auch die Erreichbarkeit des Betriebs betroffen. Genau deshalb ist die wichtigste Botschaft: Im Ernstfall zählt nicht Improvisation, sondern Vorbereitung.
Wenn der Betrieb plötzlich stillsteht
In einem Autohaus zeigt sich ein IT-Notfall oft nicht zuerst als abstraktes Sicherheitsproblem, sondern als operative Blockade. Serviceberater kommen nicht mehr an Kundendaten, Ersatzteile lassen sich nicht sauber verbuchen, die Werkstatt kann Aufträge nur eingeschränkt abwickeln und im Verkauf fehlen Informationen zu Fahrzeugen, Finanzierungen oder Lieferzusagen. Aus einem technischen Vorfall wird damit sehr schnell ein Geschäftsrisiko. Gerade deshalb sollte die erste Reaktion nüchtern…
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