Neue Satzung: Der ZDK zeigt Kante
Mit einer neuen Satzung emanzipiert sich der Verband vom Handwerk und bündelt die Macht in der eigenen Zentrale. Die bisherige institutionelle Abhängigkeit wird konsequent abgewickelt.
Offiziell ist es eine Modernisierung: Mit der Ende Januar verabschiedeten Satzungsreform sollen Entscheidungsprozesse "transparenter" werden und "Branchenrealitäten" besser abgebildet werden, betonen Präsident Thomas Peckruhn und Hauptgeschäftsführer Jürgen Hasler gegenüber AUTOHAUS. Der Zeitpunkt ist allerdings kein Zufall. Denn parallel eskaliert der Konflikt zwischen ZDK und ZVK. Bundesinnungsmeister Detlef Peter Grün unterstreicht konsequent den Anspruch des ZVK, als genuines Sprachrohr die spezifischen Interessen der Werkstattbetriebe am wirkungsvollsten zu bündeln. Nur die Handwerksorganisation könne sich glaubwürdig um die Belange der Werkstätten kümmern. Ob dies ihrem Wohlergehen tatsächlich dient, bleibt abzuwarten. Auffällig ist jedenfalls, dass der kolportierte Stein des Anstoßes, der AÜK-Streit, ausgerechnet dort, wo es wirklich darauf ankommt, an Wucht verliert. In der…
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