Deisenroth & Söhne: Die passende Lösung finden
Nicht immer muss es gleich was Neues sein. Prozesse können auch mit vorhandenen Mitteln sehr effizient gestaltet werden. Wie das gehen kann und wann man über ein neues Tool oder sogar über KI nachdenken sollte, erklärt Benjamin Herlerth, Mobilitätsmanager bei Deisenroth & Söhne.
AH: Herr Herlerth, wonach wählen Sie Ihre Software-Tools aus?
B. Herlerth: Ich frage mich zuerst, wo tut es wirklich weh? Im Autohaus bietet man uns regelmäßig neue Tools an, auch natürlich mit KI. Wenn ich aber nicht genau weiß, welches Problem ich lösen will, kaufe ich am Ende nur Komplexität. Wir überprüfen deshalb erst, was wir mit dem schaffen, das wir bereits haben. Erst dann überlegen wir, ob eine fertige Lösung wirklich nötig ist.
AH: Können Sie das näher erklären?
B. Herlerth: Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Bei uns war ein Thema der Hol- und Bringservice. Am Hauptstandort hatten wir teilweise 30 bis 40 Fahrten pro Tag. Da wurde es im Outlook-Kalender irgendwann ziemlich unübersichtlich. Und es fehlten oft wichtige Infos. In den Mails fragten die Mitarbeiter die Fahrten zwar an, stellten aber keine Details über Fahrzeug, das Fahrziel etc. bereit. Das ist dann keine Frage einer…
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