Smart #2: Getarnt vor Paris-Premiere
Smart stellt seinen neuen Elektro-Zweisitzer #2 auf dem Pariser Autosalon im Oktober vor. Der Nachfolger des Fortwo absolviert derzeit letzte Abstimmungs- und Dauerhaltbarkeitstests – noch mit leichter Tarnung. Der knapp 2,80 Meter lange Kleinstwagen basiert auf der 400-Volt-Plattform ECA der Konzernmutter Geely. Eine Batterie mit 35,7 kWh soll rund 300 Kilometer Reichweite ermöglichen, das Schnellladen von zehn auf 80 Prozent soll weniger als 20 Minuten dauern. Zu den weiteren technischen Besonderheiten zählen eine Fünflenker-Hinterachse, eine weiterentwickelte Tridion-Sicherheitszelle und ein Wendekreis von rund 6,90 Metern. Die Markteinführung ist für März 2027 vorgesehen, die Preise dürften auf dem Niveau des Vorgängers liegen, der zuletzt für knapp 22.000 Euro zu haben war.
Euromaster: 200 Franchise-Betriebe in Deutschland erreicht
Euromaster setzt seinen Wachstumskurs in Deutschland fort und hat mit dem Gewinn des 200. Franchise-Betriebs einen wichtigen Meilenstein erreicht. Das Unternehmen sieht darin einen Beleg für die Attraktivität seines Franchise-Konzepts für unabhängige Werkstattbetriebe. Ab September erweitern vier neue Partner das deutsche Servicenetz der Michelin-Tochter: RRS Reifen Räder Schnelldienst in Hannover, die M. Schmelzer GmbH in Homburg, die KFZ Technik Schuhmann GmbH in Sennfeld sowie die J&P Automotive GmbH in Ratingen. Auch in Österreich setzt das Unternehmen seine Expansion fort. Ab August kommen zwei Standorte des neuen Partners Auto Auer in St. Pölten und Stratzdorf hinzu. Darüber hinaus hat der langjährige Franchise-Partner Fahrzeugservice Heuzeroth aus Freigericht seinen Vertrag verlängert.
Geely-SUV: Im Leasing ab 150 Euro
Der chinesische Autohersteller Geely offeriert seine beiden neuen Deutschland-Modelle zu Leasingraten ab 150 Euro monatlich. Das Privatkundenangebot gilt für das Elektro-SUV E5 Pro und für den Plug-in-Hybrid Starray EM-i. Die Laufzeit beträgt jeweils 48 Monate bei einer jährlichen Fahrleistung von 10.000 Kilometern. Beim E5 wird eine Sonderzahlung von 6.000 Euro fällig, beim Starray EM-i sind es 4.500 Euro. Eine mögliche staatliche Förderung kann bei entsprechender Berechtigung als Sonderzahlung eingesetzt werden. Der 4,62 Meter lange E5 kostet regulär ab 38.000 Euro und bietet je nach Batterie bis zu 475 Kilometer Reichweite. Der Plug-in-Hybrid Starray EM-i startet bei 33.000 Euro und kann bis zu 136 Kilometer rein elektrisch fahren.
E-Auto-Infrastruktur: Fast ganz Europa erfüllt den Plan
In fast allen EU-Staaten wächst das öffentliche Ladenetz schneller als der E-Auto-Bestand. Ende März 2026 erfüllten 26 der 27 Mitgliedstaaten die EU-Vorgabe von mindestens 1,3 kW Ladeleistung je zugelassenem batterieelektrischem Fahrzeug, wie eine Analyse der Umweltorganisation Transport & Environment zeigt. Lediglich Malta verfehlte das Ziel. EU-weit lag die installierte Leistung zudem um 180 Prozent über dem rechnerischen Mindestwert. Die Zahl der Ladepunkte ist gegenüber 2020 um 400 Prozent auf 1,1 Millionen gewachsen. Viele davon finden sich entlang der Hauptverkehrsachsen: Aktuell erfüllen 79 Prozent des transeuropäischen Kernnetzes die Vorgaben zur Schnellladeversorgung. Größere Lücken bestehen vor allem in Osteuropa und Spanien. Die Umweltschützer nehmen die Bewertung auf Basis der sogenannten AFIR-Verordnung der EU vor. Sie gilt seit April 2024 und verpflichtet die Mitgliedsstaaten zum Ausbau einer europaweit nutzbaren Ladeinfrastruktur.
Anteil der THG-Nutzer sinkt weiter
Mehr als vier von zehn Haltern eines Elektrofahrzeugs haben im vergangenen Jahr kein Geld aus der THG-Quotenregelung beantragt. Lediglich für 58 Prozent der berechtigten Fahrzeuge stellte das Umweltbundesamt (UBA) eine Bescheinigung aus. Im Vorjahr lag die Teilnahmequote noch bei 64 Prozent, 2022 und 2023 waren es jeweils 75 Prozent. In absoluten Zahlen nahm die Nutzung dennoch zu, weil der Bestand an Elektrofahrzeugen gewachsen ist. Einen Grund für die sinkende Teilnahmequote nennt das UBA nicht. Eine Rolle dürfte das geringe Prämienniveau im Jahr 2025 gespielt haben. Für das laufende Jahr hat sich der Markt allerdings deutlich erholt: Vermittler bieten derzeit häufig rund 300 Euro je Elektroauto, teilweise auch etwas mehr. Die Beträge können sich abhängig von Anbieter, Vertragsmodell und Marktlage kurzfristig ändern. Die THG-Quote wurde 2022 eingeführt und soll die Treibhausgasemissionen im Verkehr senken.