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Fahrstromkosten: Tausend Euro Unterschied

Die Preise beim Tanken von Strom können in Deutschland stark variieren.
© Foto: SP-X/Mario Hommen

E-Auto-Fahrer können unter Dutzenden Fahrstrom-Anbietern und -Tarifen wählen. Die Preisunterschiede können gewaltig ausfallen.


Datum:
06.07.2021
Autor:
spx
Lesezeit:
5 min
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Bei Fahrstrom für E-Autos gibt es enorme Preisspannen. Zwischen dem teuersten und günstigsten Ladetarif liegen 1.000 Euro Differenz, wie aus dem "eMobility Excellence"-Report von Charging Radar und P3 Automotive hervorgeht. Am wenigsten zahlen demnach die Ladedienst-Kunden der Stadtwerke München.

Durchschnittlich rund 979 Euro pro Jahr zahlen Kunden des Energieversorgers aus der bayerischen Hauptstadt. Den zweiten Platz belegt der Ladedienst "Mobility Card" von EWE GO mit durchschnittlichen jährlichen Ladekosten von 1.168 Euro. 40 Euro mehr werden beim "FahrStrom Vorteil"-Tarif des Energieversorgers Lichtblick fällig. Allerdings sind die Konditionen nur für Haushaltsstrom-Kunden verfügbar. Ebenfalls noch unterhalb der 1.500-Euro-Marke liegen Angebote von DKV, Maingau und EnBW. Am oberen Ende des Rankings findet sich der "Charge & Fuel"-Tarif von Logpay, der mit 1.989 Euro zu Buche schlägt.

Fahrstromtarife von Autoherstellern

Neben den freien Anbietern haben auch die Autohersteller Fahrstromtarife im Angebot, in der Regel aber nur für eigene Kunden. Nach den Berechnungen der Studie kommt das günstigste Angebot von BMW, wo im Jahr 1.115 Euro anfallen, Porsche ist mit 2.306 Euro am teuersten. Kern des Angebots ist jeweils der Zugang zu den Ultraschnellladern des Ionity-Konsortiums, die für die Allgemeinheit sehr viel teurer sind. Wer viel dort tankt, könnte mit den Hersteller-Tarifen daher besonders günstig fahren.

Für die Studie errechnen die Experten die Kosten von drei unterschiedlichen Nutzerszenarien (Vielfahrer/Wenigfahrer/Fahrer ohne eigene Lademöglichkeit) sowie zwei unterschiedlichen Fahrzeugen (Kleinwagen/SUV) – und bilden daraus einen Durchschnittswert. Die zugrunde gelegten Verbräuche sind aus dem ADAC-Praxistest übernommen und beinhalten Ladeverluste.

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